Dienstag, April 12, 2016

Kommentar: Überfordert! - Türkischer Pappdiktator im Regen.

An der Spitze der türkischen Politik steht zur Zeit Recep Tayip Erdogan. Der Umgang mit der satirischen Kritik an seiner Person zeigt, Erdogan ist überfordert mit den Aufgaben die sein Amt mitgebracht hat. Als Straßenjunge in Istanbul aufgewachsen, ist er einer der Verlierer des Geburtenroulettes, wie es Warren Buffett in seiner Biografie  Warren Buffett - Das Leben ist wie ein Schneeball so treffend beschrieb. Was kann man also von einem Mann erwarten, der in den Hinterhöfen Istanbuls mit den Hunden gespielt hat? Offenkundig hat er ein mangelhaftes Selbstbewusstsein und fürchtet sich vor Bildung jeder Art. Nicht zuletzt deswegen lässt Erdogan die Türkei in eine islamische Diktatur umwandeln, er selbst war auf einer islamischen Schule in der man die Errungenschaften der Säkularisierung der Türkei durch Kemal Atatürk zu unterwandern suchte. Erdogans hang zum Terrorismus zeigte sich erstmals als er Mitglied der MNP wurde, einer islamistischen Partei, die nach dem Militärputsch 1971 wegen Aktivitäten gegen den Laizismus verboten wurde. In Folge dessen trat er der neu gegründeten Wohlfahrtspartei bei, eine ebenso islamistische Partei die in Folge 1998 verboten wurden, weil sie dem Dschihad nahe stand. Die Haltung Erdogans zum Islam und der Vermischung von Religion und Politik hat sich seither nicht geändert. 1999 musste Erdogan eine viermonatige Haftstrafe antreten, weil er ein Gedicht vorgetragen hatte, welches als "Aufhetzung des Volkes" interpretiert wurde. Zitat: "Die Minarette sind unsere Bajonette, die Kuppen unsere Helme, die Moscheen unsere Kasernen und die Gläubigen unsere Armee." Die Nähe zum Wahhabismus offenbart sich spätestens im Jahr 2015, als Erdogan vor einem Millionenpublikum den folgenden Leitsatz aussprach:

"Eroberung heißt Mekka. Eroberung heißt Sultan Saladin, heißt, in Jerusalem wieder die Fahne des Islams wehen zu lassen. Eroberung bedeutet, die Türkei wieder auf die Beine zu bringen. Eroberung ist 1994, Eroberung ist der 7. Juni." 
- Referenz: http://www.welt.de/politik/ausland/article141707165/Erdogan-schwaermt-von-der-Eroberung-Jerusalems.html 

Zuvor hatte ein Redner die Menge mit den Worten, "Ihr seid die Generation, die Damaskus und Jerusalem erobern wird." aufgeheizt. Welche Notwendigkeit Frau Merkel und die anderen europäischen Staaten auch immer sehen mögen, der Türkei einen lukrativen Flüchtlingsdeal anzubieten. Die Weltgemeinschaft wird sich früher oder später mit Erdogan und seiner Sippschaft beschäftigen müssen. Spätestens an den Toren Jerusalems wird sich der dritte Weltkrieg in einer Dimension entzünden, dass der so oft herbei beschworene "Clash of Cultures" manifestiert und zu einem globalen Krieg gegen die sunnitisch-islamische Welt ausweiten könnte. Wenn Erdogan weiterhin Muslime radikalisiert und das osmanische Reich beschwört, wird die Welt von Algerien bis in die Provinz Kashmir in Flammen aufgehen. Noch scheint niemand dem NATO-Mitglied Türkei in Washington ernsthaft zu misstrauen, doch wie lange nach Inbetriebnahme des ersten Atomkraftwerkes in der Türkei wird es noch dauern, bis Erdogan in seiner maßlosen Selbstüberschätzung die Atombombe fordert? Die technischen Kapazitäten hat die Türkei für den Bau einer solchen Bombe ebenso, wie die Kapazitäten für den Bau potenter Raketen. Die Geografie der Türkei berücksichtigend, wäre dies eine Bedrohung für eurasische als auch die nordafrikanische Platte. Die Wahnvorstellungen Erdogans zeigten sich bereits in der Selbstinszenierung als osmanischer Herrscher.



Basierend auf der türkischen Geschichtslehre sind hier die 16 große türkischen Reiche vertreten, welche Asien, Europa und Afrika beherrschten. Die Reiche seien angeblich, The Great Hunnic Empire (209 BC-93 AD), the Western Hunnic Empire (48 AD-216 AD), the European Hunnic Empire (375-469), the White Hunnic Empire (390-577), the Göktürk Empire (552-745), the Avar Empire (565-835), the Khazar Empire (651-983), the Uighur State (745-1369), the Karahanids (840-1212), the Gaznavids (962-1186), the Great Seljuk Empire (1040-1157), the Harzemshahs (1097-1231), the Golden Horde State (1236-1502), the Great Timur Empire (1368-1501), the Babur Empire (1526-1858) and the Ottoman Empire (1299-1922). Ein Glück für die Welt ist die Besonnenheit des Westens. Im frühen 20. Jh. hätten solche Gesten noch zu einem Krieg gegen die Türkei geführt.
Erdogan schmeißt dem Westen seine osmanischer Großmannssucht an den Kopf und beleidigt damit alle Errungenschaften des friedlichen Miteinanders der letzten 70 Jahre. Wie ungleich größer wäre der Aufschrei in der muslimischen Welt, allen voran der Türkei, wenn sich Martin Schulz als Nachfolger Friedrich Barbarossas inszenieren würde und die Schlacht bei Iconium und das Abschlachten von 45.000 Türken als Beweis für die Überlegenheit der christlich-europäischen Kultur darstellte?
Das die Türkei eigentlich ein Vielvölkerstaat ist, ein Staat mit mehreren Religionen geht in Erdogans TamTam oft genug unter, entsprechend könnte der Türkei das gleiche traurige Schicksal drohen wie einst der Republik Jugoslawien. Ein ethno-religiöser Konflikt zwischen Kurden, Aleviten, Sunniten, Armeniern, säkularen und islamistischen Kräften. Ein Konflikt der unweigerlich auf Aserbaidschan, Armenien, Syrien und den Irak übergreifen wird und zweifelsfrei auch den Iran und Russland in den Konflikt hineinziehen könnte. Je stärker der Versuch die sunnitisch türkische Identität als die einzig wahre türkische Identität zu manifestieren wird, so sehr wird er die Türkei zerreißen. Dieser Riss lässt sich womöglich nur noch rückgängig machen, wenn Erdogan einen äußeren Feind benennen kann um die Türken gegen zu einen. Erdogans Politik führt die Türkei an den Abgrund, das europäische Satiriker dies lauter kommunizieren als Europas Politiker ist fatal. Das Frau Merkel sich nun zwischen Erdogan und der Freiheit der Satire entscheiden muss ist ebenso fatal, denn die Schwäche Europas spornt Erdogan nur noch mehr an. Dieser Mann versteht die Sprache der Diplomatie nicht, das einzige was er versteht ist die Sprache die er als Kind in den Straßen Istanbuls gelernt hat. Und das ist die Sprache der Hunde und der Männer mit dem Knüppel in der Hand.

http://www.dw.com/en/in-the-doghouse-turkey-hits-out-at-german-caricature/a-18038641



Samstag, April 09, 2016

Krankheit des Jahres 2016

Das Komitee für nachhaltige Politikverdroßenheit(KNP) hat sich entschieden. Die Krankheit des Jahres 2016 ist Polemie! Nicht zu verwechseln ist Polemie dabei mit Bulimie. Bei der die Existenz von Hakle Feucht Toilettenpapier bedrohenden Bulimie, handelt es sich um eine Essstörung. Die Polemie ist allerdings wie auch die Bulimie eine Krankheit die sich primär über den Mund äußert. Die WHO hat in Zusammenarbeit mit der KNP deshalb ein paar hilfreiche Tipps herausgegeben um die frühen Stadien der Polemie zu erkennen. Sollten sie eines oder mehrerer dieser Symptome bei sich oder Familie und Freunden erkennen, bleiben sie bitte ruhig und besonnen! Eine hysterische Panikmache kann nämlich vereinzelt zu Denunziantentum führen.

Sie leiden unter Polemie wenn sie die folgenden Anzeichen bei sich erkennen:


  • Sie sind kein Nazi, aber ...
  • Übertreibungen
  • Verschweigen von Tatsachen
  • einseitiges Berichten
  • Angst schüren
Hier ein Beispiel für diese schlimme Krankheit...






Samstag, März 12, 2016

Das Telefon.

Manche Tagen kommen und gehen ohne das man etwas bestimmtes mit ihnen verbinden könnte. Der Tag von dem hier berichtet wird war auch so ein Tag. Er kam und ging, ohne das etwas Erwähnenswertes geschah. Eine kleine Wahlkampfveranstaltung in Chi war sein heutiges Ziel. Dort wollte er vor nicht mehr als 40.000 potenziellen Wählern eine Rede halten, seine Rede. Die Rede in der er abermals die Aufmerksamkeit auf ein Problem zu lenken suchte. Ein Problem, das so vielen seiner Landsleute entweder nicht bewusst war oder aber durch den alltäglichen Informationsfluss bagatellisiert wurde. Nun war es nicht mehr lange hin bis zu seinem Auftritt, der Gouverneur der Stadt war gerade dabei die Menge anzuheizen und in ein paar Minuten sollte er auf die Bühne.
Don ging erneut seine Rede durch, zu dieser Technik hatte ihm sein Therapeut geraten um mit dem Lampenfieber fertig zu werden, welches ihn jedesmal erneut plagte. Sein Blutdruck stieg über 160, sein Darm tat seltsame Dinge und gleich was er am Tag zuvor gegessen habe, gab er nicht mehr als ein wenig schleimigen Stuhl ab wenn er versuchte noch vor der Rede schnell aufs Klo zu rennen. Don war sich zwar bewusst, dass diese körperlichen Reaktionen völlig normal waren und nichts außergewöhnliches für Menschen in seiner Position waren. Doch die Angst vor 40.000 Menschen in die Hose zu scheißen, konnte Don einfach nicht ablegen und so fokussierte er sich weiter auf seine ausgefeilte Rede. Leicht gekrümmt saß er auf einem gelben Plastikstuhl hinter der Bühne. Die Sicherheitsleute und seine Berater umkreisten ihn wie Geier und plapperten in einem endlosen Strom von Worthülsen durcheinander. Don blendete all dies aus und las seine Rede, immer und immer wieder las er die Rede. Wort für Wort, Satz für Satz und Abschnitt für Abschnitt, immer und immer wieder.
"Sir, noch 2 Minuten." Don erhob sich und dankte seinem Sekretär mit einem kurzen Blick. Etwas zu steif stieg er auf die kleine Treppe hinter dem Vorhang und hielt sich am Geländer fest. Dann geschah es, ein Telefon klingelte irgendwo hinter ihm. 'Pünktlich auf die Minute', dachte Don. "Oh, was? Das ist ja schrecklich! Selbstverständlich, wir werden sofort alle Maßnahmen ergreifen." Don drehte sich, einen erstaunten Blick vortäuschend zu seinem Sekretär um, "Was ist denn nun schon wieder los Rob? Wer war das?" - "Sir, das war das FBI, sie haben soeben Informationen erhalten, offenbar durch eine automatisierte Rasterfahndung der NSA. Es gibt deutliche Hinweise darauf, dass jemand versuchen wir sie während der Rede zu ermorden. Wir müssen diese Rede absagen. Es tut mir leid Sir." - "Ach, so ein Schweinescheiß! Ich hatte mich so auf die Leute von Chi gefreut!", 'Gut gut, alles verläuft nach Plan. Nun nur noch die SMS an Charlie senden.' dachte er dazu.
Charles saß in einer der mittleren Reihen und blendete das Geschwafel des Gouverneurs von Chi aus. Neben ihm saß einer dieser typischen Leute die sich so etwas mit Begeisterung anhören. Mittleres Alter, verheiratet, paranoid und medikamentenabhängig. Ständig starrte dieser Kerl ihn an und spuckte danach abschätzig auf den Boden vor sich, Charles wusste genau was dieser Kerl dachte. Denn Charles war es gewohnt mit dem üblichen latenten Rassismus konfrontiert zu werden. Und so war auch diese Wahlkampfveranstaltung wie alle vor ihr gelaufen, er wurde von allen seiten beäugt, angemacht und beleidigt. Früher war Charles einmal bei den Marines gewesen und danach sogar für eine Weile bei der Delta Force, doch diese Zeit war nach einem Problem mit seinem Vorgesetzten nun Geschichte. Charles arbeitete nun für Don und dieser neue Job machte ihm deutlich mehr Spaß. Plötzlich vibrierte es in seiner Hose. Er sah auf seine Uhr und da standen die Worte auf die er gewartet hatte, "Rede abgesagt!" - Charles stand auf begann auf den Kerl von eben einzuprügeln und die schlimmsten Verwünschungen auszuspeien. Schon wenige Schläge später nahm er sich den nächsten vor und die Menge begann unruhig zu werden und bald war eine wilde Schlägerei in der Menge ausgebrochen. Die Polizei reagierte schnell und sprang dazwischen und schon bald gab es mehrere Festnahmen und Verletzte die von Sanitätern behandelt wurden.
Charles Telefon lag auf dem Tisch vor ihm. An der anderen Seite des Tisches saß ein Polizist der die einzige SMS auf dem Telefon immer und immer wieder gelesen hatte. "Also Herr White, erklären sie mir bitte nochmal warum die einzige SMS auf dem Handy "Rede abgesagt" beinhaltet und wer sie ihnen geschickt hat?" - "Ich werde ihnen gar nichts sagen! Sie sind ein Rassist! Das hier alles tun sie nur weil ich weiß bin!"  


Donnerstag, Februar 25, 2016

Ich bin ja kein Alkoholiker, aber...

Die Schreckensmeldung ging durch die Äther heute morgen, ein kühler Donnerstag. Der Namensgeber des Donnerstag soll der altnordische Gott Donar sein. Für mich klingt das immer nach donar-, donare lateinisch für geben, schenken. Und was wurde uns heute geschenkt? Die Rentenbeiträge! Jawohl!
Also folgendes, es wurde Glyphosat im Bier festgestellt. Nicht bei irgendeiner Billomarke aus dem Lidl, sondern bei allen Marken. Die einen mehr, die anderen waren weniger mit dem vormals durch Monsanto patentierten sog. Pflanzenschutzmittel belastet und sie sind es weiterhin. Also kurz zur Erklärung, Bier besteht zum Großteil aus Hopfen, Malz und Wasser. Hopfen ist eine Pflanze, sie wächst und grünt sehr hübsch. Aber die "klugen Menschen" in Bayern sind ob ihrer Raffgier dazu genötigt worden, ihre riesigen Hopfenmonokulturen mit Glyphosat von jedem Fremdling zu reinigen und alles unhöpfische Leben auszurotten!

Unhöpfisches Leben - Die Hopfenblattlaus trinkt dem Hopfen das Wasser weg.


Malz gewinnt man aus ? Genau, Pflanzen! Wie beispielsweise Gerste, Weizen oder Dinkel. Scheißegal was die Grundlage ist, auch die Bauern die sich der Zucht von Weizen und seinen Artgenossen angenommen haben spritzen regelmäßig auf ihren eigenen Feldern ab. Was da gespritzt wird trägt witzige Namen, ein bekannter Name ist RoundUp.

Bauer spritzt ab.
Wie geht es nun weiter im Land der Säufer? Bildet sich eine Partei zur Alternative für krebserregendes Bier, eine AfKB ? Stehen hundertausende von besorgten Bürgern am Münchner Hofbräuhaus und rufen mit dem Slogan, "Bier trinkt das Volk! Bier trinkt das Volk!" nach Erfüllung der Fürsorgepflicht durch den Hopfenbauer?
Kommt es gar zu Anschlägen gegen Hopfenfelder, Windmühlen oder Brauereien? Nein. Aus der Traum! Wir sind hier nicht im Land der Biertrinker, wir sind hier in Deutschland! Hier treffen sich besorgte Bürger lieber dazu Kriegsflüchtlingen Angst einzujagen, anstatt für gesundes Essen zu demonstrieren. Und das ist auch gut so, denn nur so kann die Rente für die nachkommenden Generationen gesichert werden! Denn nur wer mit Anfang 60 an Krebs stirbt, belastet die Staatskassen nicht unnötig weiter! Deshalb hoch die Tassen! Ich trinke auf euch!

Besorgte Trinker - Unterstützt von "Die Partei"
Übrigens, die massenhafte Vergiftung der Bevölkerung durch Mittel wie Glyphosat findet nicht nur in Deutschland statt. Sie findet weltweit statt, die Policy von Monsanto den weltweiten Getreidemarkt zu beherrschen geht Hand in Hand mit dem Verkauf der Hauseigenen Gifte um die überzüchteten Monokulturen am Laufen zu halten. Aber das Problem ist offenbar zu komplex, als dass sich die Parteien und Bürger darauf einlassen und daraus ein echtes Problem machen. Gute Nacht.



Quellen:
Was ist eigentlich Malz? - 
http://www.hopfenhelden.de/bierwissen-craft-beer-malz/

Mittel zur Bekämpfung von unhöpfischem Leben. - 
http://www.unkrautvernichter-shop.de/Insektizide-Hopfen

Gefahren durch Glyphosat? - 
http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-12/glyphosat-argentinien-landwirtschaft-krebs

Schwere Korruption beim Bundesinstitut für Risikobewertung - http://www.zeit.de/2015/30/glyphosat-herbizid-landwirtschaft-krebs-erreger

Mittwoch, Dezember 02, 2015

Wanderer kommst du nach Sparta,..

so sage denen , "Kauft Konserven, es wird Krieg geben!".

achja, dazu noch ein Retrolink.
Ich schrieb einst über Barbies mit WLAN... nun ist das erste mal geschehen, wovon ich im April gewarnt habe. 500.000 Daten von Kindern wurden gehackt und gestohlen und verteilen sich im Internet. -  Oh, ich korrigiere. Es war ein WhiteHat... ein guter Hacker, der nur mal darauf aufmerksam machen wollte...
Adressen, Namen, Bilder... lest selbst...

http://www.cnet.de/88160509/vtech-hack-in-deutschland-mehr-als-500-000-kinder-betroffen/