Montag, November 03, 2014

November....

Schon lange nichts mehr geschrieben, geschweige denn veröffentlicht... dabei will ich, aber ich kann nicht. Vier Beiträge stecken im Stau.

- Games: Spoiler ALERT The Walking Dead Season 2
- Autoimmunreaktion der Gesellschaft
- Kommentar: #gamergate2014
- Ethik der Produktentwicklung?

Am meisten würde vermutlich The Walkind Dead Season 2 Spaß machen, aber dann spoile ich entweder gute Freunde oder erinnere mich an die Emotionen während des Spielens. Beides finde ich doof.
Dann die Sache mit der Autoimmunreaktion. Ein Artikel über die Methoden der #ISIS und ihrem Rattenschwanz an geisteswissenschaftlichen Institutionen zur Rekrutierung, Ausbildung und Immunisierung von Gesellschaftsschichten bzw. ganzen Gesellschaften. Damit will sich hier im Westen keiner ernsthaft beschäftigen und im Osten fehlt offenkundig die Bildung überhaupt zu verstehen was die Begriffe Ethnogenese, Massenpsychologie oder Glaubensindoktrination bedeuten. Die Autoimmunreaktion der Gesellschaft bleibt derweil äußerst beschränkt, einzig auf diese Jungs hier sei verwiesen:

http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/islamic-state/11164976/Secret-white-shroud-guerrilla-group-killing-Islamic-State-militants.html

Eine Gruppe die sich selbst das Weiße Leichentuch nennt, bekämpft ISIS im sogenannten Kalifat in Syrien. Wenige kleine weiße Blutkörperchen.... Das sie etwas ausrichten können bezweifle ich, vor allem wenn der Rest der durch ISIS beherrschten Bevölkerung sich verhält als hätten sie gerade Hitler gewählt?

Da ist die Gesellschaft schon wehrhafter wenn es um Diskriminierung von Frauen in Computerspielen geht. Oder waren es jetzt die Morddrohungen die das Thema um #gamergate so groß gemacht haben? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Immer wenn Frauen #aufschreien habe ich das Gefühl, dass egal was ich sage, immer irgendwer dadurch beleidigt ist. Dabei bin ich für Gleichberechtigung und favorisiere matriarchalische Strukturen. Aber in diesem Gewühl aus Verstehern, Besserverstehern und Sexisten fühle ich mich überflüssig. Und ganz ehrlich? Ich halte die Feminismusdebatte im Westen für eine riesige Energieverschwendung durch politisch Interessierte. Sie sollten stattdessen lieber größere und wichtigere Probleme angehen. In den 68ern, so scheint mir wenigsten, haben sich der absolut notwendige Feminismus und die Bürgerrechtsbewegungen jedenfalls nicht so gegenseitig die Kapazitäten abgegraben. Gleichberechtigung ist ein offenes Ziel aller halbwegs gebildeten Menschen und statt endlich gemeinsam zu kämpfen, zerlegen die Damen sich immer noch gegenseitig und schlagen dabei gerne auch mal auf die #gamer, die #männer und die #politiker... Differenzieren kennen die meisten dieser Feministinnen2.0 offenbar nur aus Mathe...

Die politische Aktivistin von heute ist nichts anderes als ein Produkt! Ein Socialmedia-Produkt und so real wie die Staatsschulden Griechenlands... Wo stehen denn diese selbsternannten Retter der Weiblichkeit? Sieht man sie gemeinsam demonstrierend durch die Straßen ziehen? Nix da, die Twittern über Gleichberechtigung und schauen sich nebenher xKarenina an um sich die neusten MakeUp-Produkte reinzuziehen. Hübsch seid ihr ja Mädels, aber auch ziemlich hohl in der Birne... wirklich, ziemlich hohl... Da sollst du einen Artikel über die Ethik innerhalb der Produktentwicklung schreiben und dann driftet das Thema völlig ab und plötzlich kritisierst du das socialmedia Produkt #Feministin... Lasch und Feminismus... pff... Hoffentlich lesen die das nicht.
Also über die Ethik in der Produktentwicklung möchte ich eigentlich gar nichts schreiben. Es gibt so viele Vergehen in der Produktentwicklung, dass mir das die Zehennägel hochkrempelt und ich hatte erst am Wochenende blutige Füße vom Gehen.

Genießt euren November....