Ariakans Blog

Sonntag, Juli 15, 2012

Militärische Forschung oder wie die Zylonen gebaut wurden.

Es klingt nach Science Fiction, das US-Militär verknüpft einen Computer mit dem Gehirn eines seiner Experten für die Satellitenaufklärung. Der Effekt ist erschreckend. 20 in Worten, zwanzig Bilder pro SEKUNDE kann der "Proband" damit auswerten. Das funktioniert in etwa so. Das Gehirn erkennt die Muster auf den Fotos. Noch bevor der Mensch in seinem Bewusstsein etwas davon mitbekommt werden den Mustern entsprechend Signale in anderen Hirnarealen aktiviert. Genau diese Aktivierung findet wesentlich schneller statt, als das Bewusstsein es wahrnimmt. Der angeschlossene Computer wertet nun die im Gehirn aktivierten Bereiche aus und kann mit sehr hoher Sicherheit sagen, ob auf einem der Fotos ein von Menschen errichtetes Gebäude zu sehen war. Der "Proband" muss nichts weiter tun als Stundenlang dasitzen und 20 Bilder pro Sekunde über seine Augen in sein Unterbewusstsein aufnehmen.
Wenn also demnächst jemand sagt, "Alle Vorratsdaten werden nocheinmal von einem Menschen überprüft bevor sie zu einer Verhaftung führen.", sollte sich an diesen kleinen Beitrag erinnern. Dieser Fall ist jetzt "nur" die Optimierung eines Menschen durch Computer, jedoch verschwimmt meiner Meinung nach die Grenze zwischen Mensch und Maschine schon deutlich in diesem Beispiel. Was ist der nächste Schritt? Kleine Rattengehirne die auf Robotern sitzend durch die Kanalisation flitzen und jagt auf andere Ratten machen?






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