Ariakans Blog

Montag, Juni 10, 2013

Games: Tetrinet

Zwei ältere Spiele habe ich mit Jungle Hunt und Moonpatrol ja schon vorgestellt. Daher springe ich jetzt mal für zwei Beiträge zu den "midgames". Die Zeit in der ich neben meiner Ausbildung zum Fachinformatiker immer wieder mal auf dem Sprung ins Progaming war und am Ende doch immer gescheitert bin. Warum ich damals scheiterte und was ich dabei so alles erlebt habe würde euch nur langweilen. Vielleicht schreibe ich mir das irgendwann einmal von der Seele, aber ich denke das wird noch ein paar Jahre dauern.
Also auf zum Spiel. Tetrinet! Ehrlich gesagt, ich habe das nie gemocht. Einfach weil ich vor langer Zeit Tetris auf dem Gameboy durchgespielt hatte, den A-Modus als auch den B-Modus. Aber die LANs auf denen ich damals unterwegs war, beseelt vom E-sports Gedanken des letzten Jahrzehnts boten oft genug Tetrinet-Turniere an. Also lässt man sich nicht lumpen und spielt auch in dieser Kategorie die Turniere mit. Oft genug landet man nämlich auf LANs die zwar nette Preise für Turniere ausschütten, denen es aber an wirklich guten Spielern mangelt. Ein Großteil der Gamer saß auch damals(2001-2004) schon lieber zu Hause am Rechner und zockte via Internet. Vielleicht auch, weil man da seine Cheats nicht sehen konnte. So etwas wäre auf einer LAN wohl lebensgefährlich. Das habe ich immer an LANs gemocht, niemand konnte betrügen. Hier mal ein kleines Gameplay-Video von Tetrinet.

Ihr seht auf dem Video einen großen Schirm links für den Spieler. Dazu gibt es auf der rechten Seite kleine Fenster, sie zeigen was bei den Gegenspielern passiert. Das hier ist ein simples 1vs1vs1 das vom Spieltempo der Spieler ein drittklassiges Match ist. Das ist in etwa die Geschwindigkeit die man nach 3-8h Lernzeit erreicht. Das Konzept des Spiels erzwingt eine hohe Geschwindigkeit und eine sehr genaue Hand-Augen Koordination. Denn man lässt die Blöcke nicht einfach herunterschweben, sondern zieht sie mittels Taste direkt auf den Boden. Daher werden gute Spieler immer versuchen die Blöcke bereits in der obersten Linie, direkt nach erscheinen auf dem Bildschirm auszurichten und sie herunter zu ziehen. Denn für das Spiel gilt, wer eine Reihe bei sich löscht, addiert dem Gegner eine Reihe dazu. Dazu gab es noch die Möglichkeit durch Spezials den Gegner zu stören, eigene Reihen zu begradigen oder mit anderen Spielern die Spielfelder zu tauschen. Das Spiel war eigentlich Stress pur, aber wenigstens ein nettes Theme hatten sich die Entwickler überlegt. So schön langsam der Beat... spielt mal wieder ne Runde Tetris, euer Gehirn wird sich bedanken.


Für viele mag Tetrinet auch die erste Erfahrung im Bereich Multiplayer-Games sein, ich selbst hatte da andere Spiele die mich in den Multiplayer-Bereich gezogen haben. Liest man die Kommentare bei YouTube, so ist Tetrinet aber für viele die erste Multiplayer-Erfahrung gewesen. Wie ist das bei euch? Was war euer erstes Multiplayer-Game?



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