Ariakans Blog

Freitag, August 23, 2013

Bonner Blogparade #bnbp13

Hey! Eine Parade! 


http://www.youtube.com/watch?v=w7tN3jDrw_w

Details zur Blogparade findet ihr bei @karin
http://curryandculture.wordpress.com/2013/08/20/bonner-blogparade-bnbp13/



Eines vorweg, ich liebe Bonn. Warum weiß ich nicht genau. Es sind nicht die vielen Möglichkeiten Nachts um halb 2 unter Woche noch irgendwo Party zu machen. Oder die guten Straßenverhältnisse mit den noch besseren und freundlichen Busfahrern. Auch die Nähe zu Köln ist es nicht, was ich an Bonn liebe. BONN - Bundesstadt ohne nennenswertes Nachtleben. So diffamiert der Kölner ja im allgemeinen gerne das kleine Städtchen, dass sich zwischen Rhein und Eifel an die Südspitze des Rheinlandes schmiegt. Und da liegt vermutlich eine der Stärken Bonns. Selbst aus der Nordeifel kommend, war ich erstaunt als ich während meines Studiums viele viele andere Eifler kennen lernte. Ich würde mittlerweile sogar behaupten, in Bonn gibt es mehr Eifler als in der Eifel. Für meinen Teil der Eifel stimmt das definitiv. Wer aus einem 130 Seelen Dorf kommt, erschrickt vor Köln und wundert sich über Bonn. All die vielen Menschen und dann sprechen die meisten auch noch platt oder verstehen es zumindest. - Verrücktes kleines Städtchen. 50 Jahre lang war Bonn die Prostituierte Adenauers und seinem Wunsch mit dem Auto zur Arbeit fahren zu können, also machte man Bonn zur Hauptstadt Westdeutschlands, das hat der Stadt nicht gut getan. Auch wenn einige Teppichhändler und Juweliere anderes behaupten. Die Hauptstadtzeit war für Bonn nicht gut. Das Loch in das Bonn gefallen ist, gleicht dem Bonner Loch. Die kleinkriminellen Politiker streiten sich seither lieber mit Haribo anstatt die Straßen Bonns in Ordnung zu halten. Ehrlich, ich weiß dass die CDU in Endenich mal versucht hat, jemanden zum Verantwortlichen für Straßen zu machen, der davon keine Ahnung noch Erfahrung hatte. Offenbar in weiser Voraussicht was sich in Bonn noch so alles an Löchern auftut. Da ist es gut, jemand anderes ist Verantwortlich, Hauptsache nicht der Kern der wasserköpfigen CDU in Endenich. Endenich, darüber will ich berichten. Denn hier wohne ich. Arbeiten auf dem Wachtberg, leben in Endenich. Jeden Tag den Berg hinauf, in die Eifel. Und Abends zurück ins wohlig warme Bonn-Endenich. Einem, wenn man Keltologen glauben schenkt, Ort mit altem keltischen Ursprung -ich. Erste urkundliche Erwähnung Endenichs ca. 804, aber das hat nix zu bedeuten. Wer einmal in Bonn am Alten Zoll gestanden hat, der weiß das hier schon immer Menschen gewohnt haben. Natürlich nur, insofern es auch freie Wohnungen gab. Ein Problem das auch heute noch viele Bonner umtreibt. Wo wohnen? Preise wie in Kölle, und wofür? Meine 35m² mit Balkon auf Erdgeschossniveau, den nervigen Tiefgaragengeräusche(3g Wort, toll!) und dem gegenüber liegenden Rasenmähertuner kostet mich 455€ warm, deutlich zuviel. In der Eifel kannste davon ein kleines Haus mieten. Gut da will auch niemand wohnen, aber ehrlich. Ein bisschen übertrieben ist es schon. Und doch, ich liebe Bonn. Das spürte ich am stärksten in den Monaten meines Lebens, in denen ich nicht in Bonn gewohnt habe. Da bin ich manchmal einfach so nach Bonn gefahren um durch die Stadt zu schlendern, das Cafe Göttlich zu besuchen oder den Alten Zoll und den Blick auf den Rhein zu genießen... ach.. verdammt. Ich wollte doch über Endenich schreiben. Und jetzt ist der Text auch schon über der Normlänge für meine Durchschnittsleser. Sprich, es liest niemand mehr...
Vielleicht folge ich deshalb dem Beispiel von Herrn Derix, und mach ne kleine Serie draus. 


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