Ariakans Blog

Montag, August 26, 2013

Games: Vorfreude auf Rome 2

Veni, vidi, vici! Viel Zeit ist vergangen seit ich das letzte mal die Legionen Roms befehligte. In meiner Erinnerung ist es neben einigen Passagen aus CnC das schönste was das Genre der Strategiespiele mir bisher geboten hat. Die Rede ist von Total War: Rome, als Günstling einer der drei großen römischen Familien bemächtigte ich mich zunächst des römischen Senats um anschließend die ganze Welt zu erobern. Was war das für ein gutes Gefühl als sich die störrischen Ägypter endlich der Macht Roms beugten. Oh, wie haben wir gelacht und getanzt als wir sahen, dass die Roms Kriegshunde die gallischen Dörfern ausmerzten. Und wie viele schöne Sklavinnen brachten uns den köstlichen Griechischen Wein, um uns, in glorreichen Stunden zu huldigen? 
Dikator sein ist schön, vor allem wenn es sich dabei um das höchste Amt im alten Rom handelt. Heutige Dikatoren haben es ja deutlich schwerer sich bespaßen zu lassen. 


So richtig Sinn macht dieser Beitrag natürlich nicht, denn es geht um Vorfreude und die hat bekanntlich kaum einen Sinn. Denn entweder man wird enttäuscht oder sie wird bestätigt und man freut sich halt. Aber, und das ist der Grund dieses Schriebs, ich freue mich eher selten, vor allem vor. Bei Rome 2 hab ich es aber nicht mehr ausgehalten. Wie viele "zweite Teile" oder neogermanisch Sequels habe ich schon vor lauter Vorfreude nach Erhalt in der Luft zerrissen und gedanklich die verantwortlichen Lead-Designer ins Kolosseum werfen lassen? Battlefield 2, Fifa XX, NHL XX, Max Payne 2, Moorhuhn 2 (wtf???), Call of Duty 2-X oder auch nur World War 2. Im allgemeinen war der Zweite Weltkrieg kaum an Disharmonie zu überbieten. Deutsche Blitzkriegseinheiten vs. französische Stellungskriegtaktik... man war das lame, total unbalanced. Und am Ende der Kampagne gewinnen dann die Allierten doch noch, wegen dieser hanebüchenen Story im Osten. 
Egal, dass wird mir bei Rome 2 nicht passieren. Denn die Kampagne bin ich! Ich entscheide wann und wo ich angreife. Ich entscheide welches Volk mir dienen kann, welches versklavt wird oder welches einen gewissen Status an Selbstständigkeit an meinen äußersten Grenzen fristen darf. Denn, davon bin ich überzeugt, mir Rom wieder zu Füßen liegen. Und allerorten werden mir zu ehren Denkmäler, und zwar NUR mir, aufgestellt werden. Großmütter werden ihren Enkeln die ruhmreichen Geschichten meines Wirkens erzählen. 




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