Ariakans Blog

Freitag, September 27, 2013

David Gravette...

Manchmal sitze ich ja bei YouTube fest. Stundenlang treibe ich ziellos über zahllose Videos und lese Kommentare. Das alles zu begreifen wird mich sicherlich irgendwann den Verstand kosten, aber dennoch bin ich neugierig wie ne Katze auf nem Fressflash. Ich höre mir also diesen Song an



Das Original sieht übrigens live so aus.


Hank 3 ist der Enkel des legendären Hank Williams. Wer den nicht kennt, ach Gott, vergesst es. Dazu verweise ich lediglich mittels Link.

Na gut, ein Blogartikel ohne einen echten Hank Williams ist auch nix...

Wealth won't save your soul...

Kommen wir zum eigentlichen Thema, David Gravette. Ein Skater... #wtf ? Seht selbst:
http://vimeo.com/69055301
Und in einem Interview in einem Skateboardmagazin hat er gesagt, dass er gerade Hank 3 ohne Pause hört. Deshalb war unter dem Song von Hank sein Name und dazwischen die übliche Debatte zwischen Rechten und dem Rest ob Dubstep nun "Nigger"-Musik ist oder nicht. Seit diesem Dubstep-Remix von Hank3 brennt die Debatte zwischen den "typischen" Countryfans und den wer auch immer die Jungs so sind, die Skateboard fahren und dabei Hank 3 hören. Zum Ende meines Ausflugs in die Country-Szene dann noch das Country-Dubstep Video von Hank 3. Meiner Meinung nach einer der besten Dubstep Remixe ever. Viel Spaß.


Mittwoch, September 25, 2013

Kann nicht schreiben, will nicht schreiben, muss aber schreiben...

Manchmal ist es hart IronBlogger zu sein. Jede Woche schreiben. Jede verdammte Woche etwas aus den Fingern saugen, für das man sich nicht allzu sehr schämt. Manchmal gelingt mir das, nicht zuletzt dank meines großen Sendungsbewusstseins. Aber seien wir ehrlich, so richtig tiefsinnige Sachen geht man besser in echten Büchern suchen. Solches Zeug kann ich nicht liefern, so sehr ich es auch will.

Man wird sich also mit einem Link zu einem genialen Album zufrieden geben müssen. Zumindest vorerst, denn ich muss nun Pfannkuchen machen...


Freitag, September 20, 2013

Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!

Sicherlich ist es völlig übertrieben von mir vor der AfD zu warnen, ebenso wie es vollkommen überzogen ist zu glauben die AfD oder die NPD hätten eine realistische Chance in den Bundestag einzuziehen. Wir befinden uns ja noch nicht im politischen 1933, insofern muss man sich keine Sorgen machen, oder? Kann den eigenen Gang zur Urne noch etwas aufschieben, weil die ja EH ALLE GLEICH sind und es keinen Unterschied macht WEN MAN WÄHLT. So gerne ich am kommenden Sonntag auch einfach lange im Bett liegen bleiben würde, die Wahl ist Pflicht. Nicht zuletzt um zu verhindern, dass die AntiEuropaPartei (AfD) in den Bundestag einzieht. Mir egal was ihr wählt, nur bitte nicht den Weg zurück zu Nationalismus, Isolationismus und Krieg. Denn das ist das Ergebnis einer disintegrativen Europapolitik dich sich deutlich mehr von wirtschaftlichen als von gesellschaftlichen Interessen gelenkt sieht. Also, geht wählen!


Mittwoch, September 18, 2013

Senfgas oder lieber Gurkensalat?

Die Opfer von Senfgas sahen und sehen für die meisten Menschen schrecklich aus. So ist es nicht verwunderlich, dass sich die Demonstrationen im Westen gegen ein Eingreifen der USA in Syrien stark in Grenzen halten. Wenn selbst schon die Rebellen, darunter auch Al Quaida Mitglieder, darum bitten das die USA eingreifen möge. Kann man dann überhaupt noch von einem, an Rohstoffen orientierten Krieg sprechen? Vermutlich nicht. Jetzt, da sich die Gurkentruppe im UN-Sicherheitsrat dazu entschlossen hat, dass man doch mal Sanktionen verhängen kann, wird es dieses Eingreifen Seitens der USA wohl nicht geben. Das mögen einige, nicht zuletzt viele Amerikaner, gut finden. Persönlich vertrete ich allerdings die Auffassung, dass es bestimmte rote Linien gibt, auf die die Weltgemeinschaft mit aller Härte antworten muss! Diese These hat sich bei mir spätestens mit dem Eklat um den Bürgerkrieg im ehemaligen Jugoslawien gefestigt. Damals schaute Europa zu, während auf allen Seiten schreckliche Verbrechen begangen wurden. Wie sehr Europa dabei zusah, konnte man neulich in Den Haag mitverfolgen. Und jetzt schauen wir wieder zu, während ein Bürgerkrieg ein Land zerreißt und auf die Jahrzehnte wirtschaftlich aber auch kulturell zurückwirft. Völlig egal wer Giftgas eingesetzt hat, es steht zweifelsfrei fest, dass es eingesetzt wurde. Und statt all den kleinen Despoten auf der Erde zu zeigen, dass die Weltgemeinschaft so etwas nicht zulässt, blockieren sich die vermeintlich entwickelten Länder im Sicherheitsrat gegenseitig. Nicht zuletzt tun sie das, weil lukrative Waffengeschäfte Arbeitsplätze und damit innere Stabilität nachhaltiger sichern, als mit den eigenen Soldaten Hilfestellung für eine friedliche Koexistenz unterschiedlicher Kulturen zu geben. Traurig, denkt man doch immer die ~G-20 Nationen seien die fortschrittlichsten Nationen auf der Erde. Technologisch und wirtschaftlich mag das stimmen, aber kulturell sind sie im Vergleich zu ihren früheren Versionen reichlich degeneriert. Das gilt für Russland, die USA, China, Deutschland und den Rest in gleichem Maße. Da ich gerade in Geberlaune bin, hier dann noch ein ein Bild... Allerdings nur verlinkt, da ich nicht will dass ihr mir den Blog vollkotzt.

http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Mustard_gas_burns.jpg


So als kleine Wahlhilfe für Sonntag, Rot-Grün als auch die große Koalition genehmigten damals den Export von sog. Dual-Use Chemikalien nach Syrien. Damit kann unter anderem Sarin-Gas hergestellt werden. Q: http://www.br.de/nachrichten/syrien-deutschland-giftgas-100.html



Montag, September 16, 2013

Schnell und hart und immer steif im Wind...

EIL++: Freitags den Koran predigen und Montags Penisverlängerungen verkaufen. Laut einer Studie müssen immer mehr Imame einen Zweitjob annehmen, um über die Runden zu kommen.

Kultur:
Miley Cyrus Parodie ohne Musik wird zum YouTube-Dauerbrenner... *schlürf*

International:
Unser geliebter Führer, Kim Jong Un hat das erste 3D Kino der Welt besucht. Es wurde in Pjöngjang aus ein paar Apfelsinenkisten zusammengebaut. Es ist blau und bietet Platz für alle die sich in unserem geliebten Vaterland die Eintrittspreise leisten können. Seht selbst wie großartig unser Land ist. (Anm.: Ohne Scheiß! In dem Video sind Fotos zu sehen. Es lohnt sich)

Sport: 
Polnischer Rechtsmasturbierer enttarnt. Mischa, auch der Pralle genannt, wurde gestern bei YouTube enttarnt. In den Kommentaren des Videos ist deutlich zu sehen, dass er mit Rechten masturbiert. Im katholischen Polen ein Eklat! Ob damit sein Auftritt bei den, was auch immer Bodybuilder so tun, gefährdet ist, weiß man nicht... Auch auf Nachfrage wollte die NPD keine Stellungnahme zu der neuen liberalen Ader einiger ihrer Mitglieder abgeben. Ein Mitglied teilte der Redaktion aber bei abgestellter Kamera mit, dass sich viele bei der NPD nackte Männerkörper bei You... ansehen würden.

Deutschland:
Wahlkampf pur! Gerüchten zufolge schafft sich Deutschland am 22. September selbst ab.

Gesundheit:
Kuchen ist lecker, auch wenn er ausm Müll kommt. Das Pure Leben einfach...

Wetter:
Der Herbst ist da, meint Deutschlands bester Wetterfrosch... übrigens: Das Märchen vom Froschkönig kann man problemlos so umdeuten, dass da diese Prinzessin von einem Frosch sexuell genötigt wird und anschließend, weil entehrt, gezwungen wird, den Kerl zu heiraten... Gut beim Kachelmann war es genau andersherum, erst heiraten dann nötigen. Wer da wen genötigt hat, weiß man allerdings nicht...


Montag, September 09, 2013

Statistisches....

Suchanfragen für dieses Blog in diesem Monat:


2009 mädchen aus alfter in bonn gezwungen koks zu ziehen vergewaltigt
autoscheibe zerstört mit stein
elefantenparade trier
gemeinde hellenthal korrupt
internet verursacht krieg
kleine menschen sind giftig

Die ersten beiden wirken auf mich als hätte jemand bei der Google-Suche die Beichte ablegen wollen. Aber Elefanteparade klingt toll! ... so ist das in diesem Internet...

Dogmenwechsel in der US-Außenpolitik?

Eigentlich ist es nicht notwendig, auf diesem Blog über einen möglichen Angriff auf Syrien zu schreiben. Die Tagespresse ist voll davon, und letztlich werden die fertig studierten Journalisten deutlich mehr "Ahnung" von der Sachlage in Syrien haben. Ganz abgesehn davon, dass die meisten eine klare politische Perspektive als Grundstein ihres Schaffens besitzen. Um deren Zentrum herum, sie nur geringfügig abweichen. Das mag jetzt an restriktiven Redakteuren, politischer Inkompetenz oder an gutgläubiger Naivität liegen, letztlich spielt es keine Rolle. Für jede politische Ansicht gibt es die richtige Tageszeitung und für diejenigen die nicht so gerne lesen, die passenden 20 Uhr Nachrichten. "Du sollst nicht töten." ist dabei eine Prämisse, welche von nahezu allen Medien gleichermaßen geachtet wird. Die Frage, was geschieht mit einem Menschen der getötet hat, wirft dann aber schon eine Menge Fragen/Debatten über das sogenannte "rechte Handeln" auf.

Die Veggie-Ethiker haben da noch die simpelste Antwort darauf, "Du sollst nicht töten.". Hmm, ok, also wegsperren und später eventuell resozialisieren. Anders sieht das bei eingefleischten Republikanern oder allem anderen ab dem linken Flügel der CDU aus. Da herrscht die klare Meinung, bei den meisten zumindest, wenn es getötet hat, töten wir es erst recht. Im Republikanergehirn läuft die Wertung dabei über den Magen(Bauchgefühl) ab, es denkt: "Es regt mich auf, das ist schrecklich. Mach das dieses Gefühl aufhört. Mach das es aufhört, schreit es immerzu. Mach das es aufhört, dieses feindliche lebende Ding, von dem die Veggie-Ethiker sagen, dass es ein Mensch wie du und ICH sei! Verdammt, ICH bin nicht so ein Monster!"
Wuah, das reicht hoffentlich um verständlich zu machen, wie simpel es ist zu töten wenn vorher entmenschlicht. Ego humanus sum, non tu! Die arme Sau auf dem elektrischen Stuhl denkt sich nur, "Barbarus hic ego sum, quia non intellegor ulli." Ja, zugegeben Ovid entspricht nicht unbedingt dem durchschnittlichen Niveau dieses Blogs. Aber hey, wenn ihr wirklich nach alle den Jahren erwartet, dass ich hier was vernunftbegabtes in eurem Sinne schreibe, ach... vergesst es. 
Wie dem auch sei, dass sind so die beiden grundsätzlichen Positionen zwischen denen sich die meisten Medien bewegen. Je nach Großwetterlage, also Auflage, variiert die Meinung innerhalb der selben Zeitung auch schon mal. So war es für viele ein Akt der Gerechtigkeit als man Saddam Hussein im Irak nach Verurteilung durch ein irakische Gericht hingerichtet hat. Für einige sonst durchaus liberale Zeitungen war es ein Hoffnungsschimmer auf baldige demokratische Ordnung im Irak. Naja, hat dann ja keinen gegeben.

Was soll man jetzt also tun, mit diesem al-Assad in Syrien? Das der Kerl ein Arschloch ist, bezweifelt wohl kaum jemand. Die politischen Morden im Libanon, die Erpressungsversuche libanesischer Politiker, der ungestrafte Einsatz von Giftgas bei der Bekämpfung der Aufständischen im eigenen Land sind Grund genug den Mann zu verabscheuen. Das eigentlich seltsame an der Außenpolitik des Westens ist allerdings die Aussage, dass man Assad nicht stürzen wolle wie Gaddafi in Lybien, sondern lediglich den Einsatz von Giftgasgranaten durch syrische Artillerie bestrafen wolle. Also zwei bis dreihundert syrische Soldaten töten und alles ist wieder gut. Wobei die Soldaten innerhalb Assad's Regime wohl noch am wenigsten dafür können, dass Giftgas eingesetzt wurde. Also in etwa soviel, wie die amerikanischen oder europäischen Soldaten dafür, dass die NATO Uran-Munition einsetzt. Überhaupt stellt sich die Frage, inwiefern es eine Strafe für Assad ist, wenn die USA in Kooperation mit Frankreich syrische Soldaten und ihre Waffensystem bombardieren, alles NICHT mit dem Ziel Assad zu stürzen. Was soviel bedeutet wie, das Rückgrat seiner Armee nicht zu brechen um den Rebellen in Syrien nicht die Gelegenheit zu geben, die Kontrolle über Damaskus zu erlangen.
Dieser Plan ist völlig irrsinnig.

Obama am Ende? Die Befugnisse Obamas überstrahlen bei weitem die jedes anderen Staatschefs eines der großen G-20 Staaten. Möglicherweise wäre Putin noch am ehesten dazu in der Lage einen Krieg zu beginnen ohne sein Parlament einzubinden. Doch genau diese Autorität stellt Obama mit seinem Versuch den Syrien-Einsatz durch den Senat absegnen zu lassen in Frage. Das mag zwei Dinge bedeuten. Einerseits, dass Obama sich nicht gegen die Weltgemeinschaft stellen will, ohne wenigstens im eigenen Land den Rücken durch den Senat gestärkt zu wissen. Andererseits, schafft er damit einen Präzedenzfall für eine Abstimmung des US-Senat vor einem Kriegseinsatz der USA, sei es auch nur ein kurzes 72 stündiges Bombardement irgendeiner Wüste. Ist also der Versuch Obamas unbedingt in Syrien eingreifen zu wollen lediglich ein Aufmacher um ein neues Gesetz auf den Weg zu bringen, dass die Rechte des US-Präsidenten einschränkt? Das wäre dann in der Tat friedensnobelpreisverdächtig. - Obama am Ende, dass kann zweierlei bedeuten. Einerseits seine Macht und sein Rückhalt sind aufgebraucht. Und andererseits, dass er, am Ende seiner Amtszeit angekommen, damit beginnt, die unangenehmen Entscheidungen zu treffen, denn zu verlieren hat er gegen Ende seiner 2. Amtszeit nichts mehr. Werden die Abstimmung des US-Senats und Obamas Handeln danach, ein Prototyp für zukünftiges Verhalten amerikanischer Präsidenten, dann kann man durchaus von einem Dogmenwechsel in der US-Außenpolitik sprechen. Es bleibt also spannend.

Nach meiner Meinung gefragt, würde ich sagen. Jeder Mensch der sich die Freiheit nimmt Macht über andere auszuüben, geht ein großes Risiko ein. Das Risiko seine Verantwortung für die ihm unterstellten Menschen zu verletzen. Wer so etwas macht hat in meinen Augen nichts besseres als einen schnellen Tod verdient. Das mag moralisch zweifelhaft sein, doch das Blutvergießen wird nicht weniger, wenn ich anderen Menschen zeige, dass man lebendig aus so einer Sache herauskommen kann. Insofern bin ich für einen begrenzten Einsatz in Syrien, mit nur einem Ziel. Assad mit einem gezielten Luftschlag zu töten und deutlich zu machen, dass es jedem anderen Staatschef auf der Welt auch droht, wenn er sich entgegen der Genfer Konvention Giftgas zu eigen Macht und seine Armee damit ausrüstet. Die Verantwortung darüber jetzt in die Hände des US-Senates zu legen, statt innerhalb des UN-Sicherheitsrat darüber abzustimmen ist ein Zeugnis für die Unfähigkeit sowohl Russlands als auch Chinas gewisse Standards der Konfliktführung zu akzeptieren. Das ist meiner Meinung nach eine größere Schande, als die der sich Obama schuldig machen könnte.


Donnerstag, September 05, 2013

Der Glaube und die Macht.

Es gibt diese Geschichten die man liest und denkt, "Das kann nicht sein!". Und dann recherchiert man ein bisschen und schon steckt man mitten in einem religiösen Kult auf einer Insel irgendwo im Pazifik. Für die faulen unter euch, der obige Link führt zu einem Spiegelartikel indem darüber berichtet wird, dass ein wütender Mob von 80 Männern einen Mann kastriert, mit Macheten verstümmelt und anschließend ermordet hat. Das besondere daran, der Mann nannte sich selbst Black Jesus und war Anführer einer Sekte die sich durch einen Personenkult um Steven Tari aka Black Jesus auszeichnete. Im März diesen Jahres war Steven Tari aus dem Gefängnis ausgebrochen, indem er 10 Jahre für die Vergewaltigung einiger Sektenmitglieder einsaß. Laut AFP-Interview mit dem Sektenführer, hat dieser mit nicht weniger als 400 minderjährigen Sex(gewaltsam) gehabt. Seiner Aussage nach, kämen die von ihm Vergewaltigten dadurch in den Himmel. Steven Tari studierte Theologie und brach das Studium ab einem gewissen Punkt ab um sich im Dschungel seinen eigenen Kult zu schaffen.
Bereits im Jahr 2007 hatten mutige Dorfbewohner den Mann gefangen genommen und der Polizei übergeben. Damals hatte er ungefähr 1000 Anhänger und wurde von schwer bewaffneten Sektenmitgliedern bewacht. Der neuste Fall von Selbstjustiz in Papua-Neuguinea scheint sich dem Problem nun endgültig entledigt zu haben. Bei weiterer Recherche fand ich heraus, dass es sich bei dem Sektenkult um eine Abwandlung des sog. Cargo-Kult handelt. Zitat Wiki dazu:

Der Kult hat seine Wurzeln in der Begegnung von Melanesiern und Europäern, die neuartiges und ‚wunderbares‘ Frachtgut (engl. cargo) in ehemals isolierte melanesische Kulturen brachten, und ist als Reaktion auf die teilweise radikalen sozialen Veränderungen durch Missionierungund Kolonialherrschaft zu betrachten. Beobachtet und dokumentiert wurde das Auftreten erstmals Ende des 19. Jahrhunderts. Besonders während und nach dem Zweiten Weltkrieg erfuhr dieses Phänomen eine starke Verbreitung in Neuguinea.
Bedingt durch die Vielfalt der Bewegungen und Erscheinungsformen hat sich kein einheitliches Bild herausgebildet. Oft handelt es sich um eine Mischung christlichen und nichtchristlichen Gedankengutes. Der Begriff Cargo-Kult ist demnach auch ein, im Nachhinein, verallgemeinernder Begriff und keine eigenständige Bewegung. Der Begriff Cargo-Kult wurde lange als typisch melanesisches Phänomen betrachtet. Neueren Forschungen zufolge kamen Cargo-Kulte jedoch schon zu früheren Zeiten und auch in Afrika, Europa, Nord- und Südamerika, China und Japan vor.[1]


Dienstag, September 03, 2013

Wrong Turn.

Einigen dürfte ja bekannt sein, dass ich mir gerne schlechte Horrorfilme ansehe. Genaugenommen sind alle Horrorfilme schlecht, ich weiß, aber ich setze dennoch grundsätzlich ein schlecht vor die Filme. Dann muss man sich nämlich nicht vor der geistig kulturellen Elite dafür rechtfertigen, dass man diese Filme sehr mag. Gerade bei Wrong Turn habe ich schon mehrfach das Erlebnis gehabt, dass man sonst nur von wirklich guten Filmen kennt. Bewusstlos auf dem Küchentisch zu liegen, während man diverse Körperteile abgehackt bekommt. Nun denn, Wrong Turn kehrt in regelmäßigen Abständen zu mir zurück. Sei es durch Erzählungen von Freunden wie sie Wrong Turn 4 fanden, oder wie zuletzt, durch meinen Blog. WTF!? Ja, mein Blog hat mich erinnert. Und zwar durch einen Besucher aus dem schönen Mount Airy, Maryland. Ich hab mir die Gegend mal mittels Google Maps angesehen, und dabei viel mir die Nähe zu West Virginia auf. Und bei einem schnellen Überflug wunderte ich mich dann über die vielen Friedhöfe in dem riesigen Waldgebiet. Hier ein kleines Beispiel:


Ein Wald voller Friedhöfe, also ein Wald vollgepackt mit Leichen. Das ist das Setting für Wrong Turn, eine Geschichte die ohne Staus nicht möglich wäre. Denn der Versuch einen Stau zu umfahren lässt unseren Protagonisten mit seinem Ford Mustang eine alternative Route durch den Wald nehmen. Dabei prallt er abgelenkt auf den Geländewagen von vier jungen Erwachsenen, die ihrerseits eine Reifenpanne hatten nachdem sie über einen auf der Straße aufgespannten Stacheldraht gefahren sind. Gestrandet im Nirgendwo beschließt die Gruppe sich zu trennen, zwei bleiben bei den Autos und die anderen drei begeben sich auf die Suche nach einem Telefon. Gut, diese Geschichte könnte auch eins zu eins so im Sauerland oder der Eifel spielen. Der besondere Charme von West Virginia ließe sich dort aber nicht reproduzieren. Wie das nachstehende Bild schön illustriert, findet sich in West Virginia noch echte Wildnis, die die ganzen Trapper und Goldsucher als sie nach Kalifornien und die Rockys aufbrachen, einfach vergessen haben zu erobern.


Bzw. die USA einfach vergessen haben, nach der Eroberung durch wilde Barbaren, dass Land weiter zu entwickeln. Denn als der Wilde Westen in Kalifornien schon lange Geschichte war, befand sich das wilde freie Leben in West Virginia noch in der Blütezeit. Sofern man bei ungewaschenen Bergbauarbeitern von Blüte sprechen kann. Aber das kennt man ja schon aus dem Ruhrgebiet, diese Bergbauern sind ein kerniges Völkchen. Warum West Virginia? Das kann wohl niemand beantworten, aber ich meine die riesigen unerschlossenen Waldflächen und die darin zurückgezogen lebenden Menschen lassen das Gebiet für Horrorfilme so perfekt werden. Darüber hinaus gibt es ja auch eine nette Legende aus den 70er Jahren. Die des Mottenmannes, die Geschichte wurde mit Richard Gere 2003 verfilmt. Und der Mottenmann ist schließlich die Vorlage zu Jeepers Creepers, zumindest behaupte ich das so lange mir niemand das Gegenteil beweisen kann! Und wer Jeepers Creepers nicht kennt, dem sei nur der kurze Eintrag zum Regisseur von Jeepers Creepers ans Herz gelegt. Der ist verstörend, allerdings nicht halb so verstörend wie Jeepers Creepers...

Wer sich von euch jetzt etwas mehr für das echte West Virginia interessiert, dem sei diese Doku ans Herz gelegt. 
Zum Schluss noch ein Liedchen von Hank Williams, mit einem dieser White Jungs...

The Sheriff wants to kill me, because i fucked his wife...