Ariakans Blog

Dienstag, November 26, 2013

Chupacabra oder so...

Dieses Internet und die damit verbundenen Innovationen sind gelegentlich atemberaubend. So auch dieses kleine Produkt.

Wo kann man sich diese Köstlichkeit jetzt besorgen? Nun, das geht im sogenannten Eichenhain. Wo auch sonst? Würde ich nach Grillenmehl suchen, dann wäre ein Eichenhain sicherlich der erste Ort an dem ich danach suchen würde. Miraculix hat meines Wissens nach selbst Grillenmehl zur Mischung des berühmten Zaubertrankes verwendet. Wer dennoch an der Wirksamkeit des Grillenmehls zweifelt, der sollte sich die Dokumentation Biene Maja ansehen, da wird deutlich welche Macht in der gemeinen Grille steckt. Oder war das ein Grashüpfer? Not sure.
Wie komme ich jetzt auf diesen Laden? Nun, sie akzeptieren die Zahlung mit Bitcoins! Und da ich in letzter Zeit vermehrt mit dem Zahlungsmittel Bitcoins experimentiere und mittlerweile recht begeistert davon bin, war ich auf der Suche nach Verwendungsmöglichkeiten für Bitcoins. Der Eichenhain scheint, blättert man die digitalen Katalogseiten mal durch, ein Refugium für die nachhaltig gesunde Gesellschaftsschicht der Bio-Menschen zu sein. Grillenmehl... herrje... da komm ich nicht drüber. Klar, es ist ethisch inkorrekt das billige Huhn aus der Hochleistungsbatterie zu verschlingen, ebenso wie seine Eier. Interessant ist auch, dass im Eichenhain auch Chia-Samen verkauft werden. Das ist eine gedopte Form des Leinsamens. Chia-Samen, dass nur nebenbei, werden auch in der Hühnermast eingesetzt, damit die Eier "reich an Omega-3 Fettsäuren" werden. Statt die Hühner zu verschlingen, ist es also ökologisch und ethisch korrekt deren Futter zu verspeißen? Google spuckt zum Thema Chia-Samen nur soviel aus, als dass die Samen die eierlegende Wollmilchsau sind. Sie machen dünn und sportlich und sexy und sind gesund und wurden schon vor 1000 Jahren von Indianern in Südamerika als Heilpflanze eingesetzt und schmecken toll und wenn man sie mit Maca-Pulver würzt machen sie auch noch potent und sowieso, alles aus Südamerika ist gesund und macht schlau und schön und reich. Da wird mir niemand widersprechen der schon einmal Pommes Frittes oder wie wir in der Eifel liebevoll sagen, Fritten gegessen hat. Fritten macht man aus Kartoffeln und die kommen auch aus Südamerika und wurden vor tausenden von Jahren von Indianern gegessen, deren oberirdische Knollen sind zwar giftig doch die in der Erde wachsenden Knollen sind köstlich und liefern wertvolle Kohlenhydrate! Und wenn man diese sorgsam feingeschnittenen Fritten dann in Schweinefett schonend brät und vorher dieses Schwein mit Chia-Samen gemästet hat, erhält man ein herausragendes Produkt. Wer diese Fritten frisst, der wird garantiert tausend Jahre alt und ist bald selbst ein Indianer und dann, dass weiß jedes Kind, kann einem auch Tabakrauch nichts mehr anhaben. Sofern man Biotabak raucht, dessen Felder nicht mit Chemikalien gespritzt wurden! Für Vegetarier gibt es übrigens auch eine Möglichkeit Fritten zu speißen, ganz ohne Schweinefett. So kann man sich entweder das körpereigene Fett absaugen lassen und darin frittieren oder man nimmt eines der vielen Industriefette mit denen sonst Hochleistungshennen gefüttert werden. Ganz wichtig! Niemals die Fritten in Pflanzenfett frittieren! Das verdirbt nicht nur den Geschmack, sondern es ist auch barbarisch! Das ist so, als würde man ein Schwein im eigenen Fett braten. Sowas macht man nicht, schon aus Respekt.

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