Ariakans Blog

Freitag, November 08, 2013

Organisierte Kriminalität bei Sky und Vodafone

Wenn einem Unternehmen Kundendaten gestohlen werden, dann entsteht dadurch offenbar keine Haftungsverpflichtung gegenüber dem Kunden. Entsprechend stelle ich mal die These in den Raum, dass die unten verlinkten Unternehmen meine Daten einfach verkauft haben und sich durch Mitteilung eines angeblichen Hack oder "Inside-Hack" (war bei Vodafone der Fall) aus der Verantwortung ziehen. So können sie meine Daten an Dritte weitergeben ohne dafür zu haften. Klar, jetzt werden einige hier sagen, "So etwas würden die niemals tun, dann verlieren die doch ihren guten Ruf." - Dem entgegne ich, dass weder Sky noch Vodafone einen guten Ruf haben und die Mehrzahl der Kunden sind offenkundig nicht in der Lage überhaupt zu raffen wenn sie so einen Brief bekommen, indem als einziger Hinweis steht: "Achten sie auf nicht durch sie legitimierte Abbuchungen auf ihrem Konto." - Dem entgegne ich, achte darauf dass du mir nicht über den Weg läufst. Denn das wirst du bereuen. Meine Kontodaten sind damit jetzt das 2. mal an sog. "Dritte" gewandert, OHNE meine Einwilligung. Und den beiden Unternehmen, sofern man diese Verbrecher noch so nennen will, entschuldigen sich mit einem Stück Papier auf dem mir dann auch noch frech Ratschläge gegeben werden, wie ich denn kontrollieren könne, dass mein Geld nicht von unbefugten Dritten abgebucht wird.

Kontodaten von Sky "verschenkt"
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/sky-deutschland-betrueger-haben-offenbar-kundendaten-entwendet-a-932241.html

Kontodaten von Vodafone "verschenkt"
http://www.focus.de/finanzen/news/tid-33486/cyber-angriff-auf-mobilfunkanbieter-bankdaten-von-zwei-millionen-vodafone-kunden-gestohlen_aid_1098516.html

Das "Schöne" daran ist, dass ich seit über 8 Jahren gar kein Vodafone Kunde mehr bin, aber die offenkundig immer noch meine Bankdaten/persönlichen Daten auf ihren Servern liegen hatten. Und von der Aussage "alter" Server halte ich insofern nichts, als dass es recht unwahrscheinlich ist, dass man in 8 Jahren bei einem Server nicht mal eine Festplatte tauschen muss. Üblicherweise sind Server nach 2-4 Jahren abgeschrieben und werden ausgetauscht. Es war also keineswegs ein "Zufall", dass man da noch irgendwo in einer verstaubten Ecke den "alten" Server rumliegen hatte. Insofern fickt euch Vodafone! Ob meine einleitende These voll zutrifft kann ich derzeit natürlich nicht zweifelsfrei belegen, dazu müsste man mal die Käufer der Kundendaten befragen.



Ich verbitte mir jede Form von Unterlassungsklage gegen diesen Beitrag, denn dann sehen wir uns vor Gericht!

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