Ariakans Blog

Mittwoch, Januar 15, 2014

Burgervolution.

Gestern war wieder so ein destruktiver Tag. Arbeiten, Sport und mit der Freundin zu Burger King gefahren. Nun, das klingt nicht destruktiv? Dann passt mal gut auf. Seit Jahren,um genau zu sein einem guten Jahrzehnt, besuche ich mehr oder weniger regelmäßig Burger King und esse deren Burger. Da meine Freundin mich aber dazu motivieren konnte, mich gesünder zu ernähren war ich seit Ewigkeiten nicht mehr da, hatte zeitweise Burger King vergessen. Aber aus einer Laune heraus fuhren wir dann gestern Abend doch mal zu BK. Was soll ich sagen? Es hat mir nicht geschmeckt und ich habe nicht alles aufgegessen(Was ich aber dem Sport zuschreibe, mein Magen ist SICHER NICHT geschrumpft. Bärenmagen schrumpfen nicht!). Acht Euro irgendwas habe ich bezahlt, dafür bekam ich Essen das mir nicht geschmeckt hat. Und ich musste schon während dem qualvollen Prozess des Essens über das "Warum" nachdenken. Für vier Euro mehr, hätte ich bei BurgerYourBeef einen größeren und frischeren Burger, bessere Pommes und 0,5l mehr Gesöff bekommen. Wohlgemerkt, nach Hause geliefert! So scheint es, als habe sich mein Geschmack verändert und akzeptiere kein "billiges" Fast Food mehr. Der Ursprung der Burgervolution liegt dabei in meiner frühesten Kindheit. Als Entschädigung für stundenlanges Einkaufen und Langweilen mit meiner Mutter, wurde mir als Entschädigung immer ein Essen bei McDonalds angeboten. So wuchs in meinem Kleinhirn ein Bereich heran, der Konsumkritik mit Burgern verbunden hat. Was soviel bedeutete wie, statt zu konsumieren aß ich Burger. Mit den Jahren kam es dann zu einem geschmackliche Verfall von McDonalds Burgern und ich wechselte das Lager zu Burger King. Und jetzt? Tja. Ich scheine dem Burger King Lager entwachsen zu sein. Und das schlimme an all dem ist, dass ich tief in mir drin weiß, dass ich auch BeefYourBurger eines Tages entwachsen sein werde. Oh ihr Götter! Was straftet ihr mein Altwerden mit dem Verfall meines schlechten Geschmacks? Muss ich bis zu meinem Grab in die ökopolitisch korrekte Ecke eines stinkenden Bio-Supermarktes kriechen um zu genießen? Dionysos was verließest du mich? Oh wehe mir! Ehrte ich dich nicht immer? Oh weh!




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