Ariakans Blog

Freitag, August 01, 2014

Asymmetrien sind scheiße...

... ,leider sind Asymmetrien aber auch immer ein Gutes Zeichen dafür, dass es sich bei dem entsprechenden Sachverhalt um Realität handelt. Denn Symmetrie gibt es in der Natur eigentlich nicht. Das Konzept der Symmetrie stammt aus der Ideenwelt, genauer aus der Mathematik. Erdacht von Menschen, scheinbar natürlich schön verwenden wir Symmetrie dazu die Welt und ihre Abläufe zu erklären. So beispielsweise der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern. So, das Fass ist auf. Viermal habe ich versucht was zum aktuellen Konflikt zu schreiben und vier mal habe ich es gelöscht. Dieses hier ist nun das 5. mal und ich habe mich fest vorgenommen es zumindest für weniger Stunden online zu lassen, löschen kann ich es dann immer noch.

Was der Comic soll? Mich dabei entlasten zu erklären, wie es mir gerade geht. Bei den IronBloggern gerate ich bereits ans Limit des Strafkataloges weil ich nicht blogge. Aber eigentlich blogge ich ja, nur lösche ich meine Artikel vor Veröffentlichung, weil ich niemandem auf die Füße treten will. Weil ich Deutscher bin und mir eine besondere Verantwortung im Umgang mit dem Staat Israel anerzogen wurde. So wie dem Verfassungsschutz der besondere Umgang mit dem Rechtsnationalen anerzogen wurde, weil der ja so schön gegen die Kommunisten kämpfen könnte, damals im Kalten Krieg.
Man kann es sich natürlich einfach machen. Israel ist der große Staat und mit einem der modernsten Militärs der Welt ausgestattet. Die Palästinenser in Gaza hingegen, haben nur die irreguläre Hamas um für ihre Interessen zu kämpfen. Für das linke Herz ist dann schnell klar, die Palästinenser sind das unterdrückte Volk, dass sich nicht gegen den Siedlungsbau und die Repressionen durch den israelischen Staat wehren kann und deshalb zur asymmetrischen Kriegsführung als letztem Mittel greift. Schnell ein "Free Gaza!" auf ein Plakat gemalt und ab zur israelischen Botschaft, demonstrieren. Auch wenn man den Platz da mit Antisemiten teilen muss und sich plötzlich inmitten von rechtskonservativen Muslimen findet, deren einziger Unterschied zum Islamist der nicht vorhandene Sprengstoffgürtel ist. Da schreien dann plötzlich alle gegen Israel und dessen bloße Existenz wird in Frage gestellt.



Sicherlich mag es Personen geben, die die Existenz mit Argumenten in eine zumindest fragwürdige Ecke stellen. Denn die politischen Entwicklungen hin, zur Gründung des Staates Israel waren keineswegs ein demokratischer Prozess der von allen Beteiligten mitgeformt wurde. Ganz im Gegenteil, er wurde in einer UN-Abstimmung mittels der Resolution 181, der Teilung Palästinas eingeleitet. Mit dem Rückzug der britischen Besatzungsmacht und der Unabhängigkeitserklärung Israels kam es dann zur ersten Eskalation, als die anliegenden Staaten Israel den Krieg erklärten. Denn diese Anreiner hatten nicht für die Teilung Palästinas gestimmt und fühlten sich vermutlich durch die Großmächte die sich nach dem 2. Weltkrieg ausgeprägt hatten übervorteilt. Wessen Position nun gerecht ist und wessen Position nicht sollte uns heute nicht mehr interessieren. Denn die Existenz Israels ist ein Faktum und es wäre sinnlos die Zeit zurück zu drehen. Dann müsste man schließlich auch den Genozid und die Enteignungen an den Armeniern in der Türkei Rückgängig machen und so weiter.. am Ende ständen wir im Garten Eden und würden Adam und Eva das Recht auf Landnahme absprechen, weil dadurch die Artenvielfalt im Garten bedroht würde. Kein Campieren oder Hausen im Garten! Die Existenz Israels ist unantastbar, wer das nicht versteht hat nichts verstanden.


Also doch für Israel und sein militärisches Eingreifen eintreten und das Recht Israels auf Selbstverteidigung beschwören? Der radikalen Rechte innerhalb Israels geht das gerade weit genug, um nicht von ihr verprügelt zu werden. Die linken Demonstranten die in Israel gegen den Militäreinsatz demonstrieren müssen hingegen damit rechnen, dass diese Ultranationalisten oder Ultraorthodoxen sie mit Steinen bewirft, sie verprügelt und ihnen Vergewaltigungen androht. Getreu dem Motto, "Good Night, left side". Betrachtet man diese Perspektiven, dann scheint ein Wort wie "Frieden" für den Mittleren Osten viel zu stark zu sein. Ein "Waffenstillstand" wäre schon ein Erfolg, ein Waffenstillstand mit dem alle Parteien einverstanden sind Utopie. Und warum? Was ist so unterschiedlichen zwischen Muslimen und Juden? Beten sie nicht den selben Gott an? Leiden sie nicht beide am Realitätsverlust? Leiden, am Glauben an einen gerechten Gott der in Wahrheit nur die Erfindung eines machtsüchtigen ägyptischen Dichters war? Solange Religion im Mittleren Osten respektiert und toleriert wird, kann es keinen Frieden geben. Solange vernunftbegabte Menschen ihre religiösen Rituale für sinnvoll betrachten, kann es keinen Frieden geben. Solange nicht jede Moschee, jede Kirche, jede Synagoge zu Staub zerfallen ist, kann es keinen Frieden geben. 



Mind your own business! 















































Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen