Ariakans Blog

Mittwoch, Dezember 02, 2015

Wanderer kommst du nach Sparta,..

so sage denen , "Kauft Konserven, es wird Krieg geben!".

achja, dazu noch ein Retrolink.
Ich schrieb einst über Barbies mit WLAN... nun ist das erste mal geschehen, wovon ich im April gewarnt habe. 500.000 Daten von Kindern wurden gehackt und gestohlen und verteilen sich im Internet. -  Oh, ich korrigiere. Es war ein WhiteHat... ein guter Hacker, der nur mal darauf aufmerksam machen wollte...
Adressen, Namen, Bilder... lest selbst...

http://www.cnet.de/88160509/vtech-hack-in-deutschland-mehr-als-500-000-kinder-betroffen/


Montag, November 16, 2015

Vive la différence!

Ein weiteres Attentat hat am 13.11.2015 Teile der Welt erschüttert, vor allem die westliche Zivilisation. Die Zivilisation die sich selbst als führend in so Vielem sieht und vermutlich auch in vielen Dingen eine Führungsrolle inne hat. Doch niemand hier spricht von westlicher Überlegenheit, schon gar nicht angesichts der vielen Menschen die an diesem Tag in Paris starben. Auch nicht im Angesicht der Toten in Syrien. Seit März 2011 sind wenigstens 220.000 Menschen in Syrien durch den Bürgerkrieg gestorben. Die Ursache waren die Syrische Armee, NATO Luftangriffe, Kurden, russische Luftangriffe, FSA und die restlichen Idioten. [Quelle: Wikipedia Bürgerkrieg in Syrien] 
Das macht 150 Tote pro Tag, vier Jahre lang, jeden Tag 150 Tote. Die volle Entfaltung dieser Tragödie zeigt sich an der Reaktion auf die Toten von Paris am 13.11.2015. Die westliche Zivilisation wirkt bedrückt, traurig und teilweise verängstigt vom Terrorismus. Nur Wenige schaffen es dieses Ereignis auf Syrien und die Lage der Menschen dort zu übertragen. - Flüchtlinge sind nicht willkommen in Europa, nach Paris noch weniger als vor Paris. - Die Menschen fliehen vor dem Schrecken des Krieges und des täglichen Terrors nach Europa, sie fliehen in eine Welt der Offenheit und Toleranz. Sie glauben an ein besseres Leben in Europa, haben Hoffnung! 
Doch das Attentat von Paris hat Europa schwer verwundet. Europas Idioten, davon gibt es statistisch gesehen genauso viele wie in Syrien, fühlen sich durch Paris bestätigt. - Es sind die Werte der Freiheit, Brüderlichkeit, Gleichheit, Einigkeit und Solidarität die die Idioten in Paris angegriffen haben und die westliche Gesellschaft ist schwer verwundet. Jeden Tag gibt es mehr Kommentare, Reaktionen und wichtige Facebookbilder zu teilen. Wahlweise, Xenophob, islamophob, antisemitisch, rechtsradikal, nationalistisch oder idiotisch. Jeden Tag mehr dieser Kommentare von verängstigten, ungebildeten europäischen Idioten und jeden Tag werde ich trauriger. Die entsetzliche Fratze des Fremdenhasses entfaltet sich in Europa. Die Europäer fühlen sich im Recht wenn sie den "Islam" kritisieren und vom "Clash of Cultures" schwadronieren. Dies ist die Wunde in der europäischen Zivilisation und wenn wir die Blutung nicht stoppen wird sie der Tod Europas sein.
Die Medien haben ihren Teil daran! Sie schüren die Angst und den Hass unter den Idioten. Wir wissen alle, Idioten lesen nicht sondern gucken. Deshalb druckte die BILD heute auf Seite 2 ein Foto ab, dass die Toten in Bataclan zeigt. Ein Massaker, zwanzig Tote im eigenen Blut und den eigenen Fekalien liegend, die Gesichter ungeschwärzt. Die BILD beraubt den Opfern ihre Würde zu dem Zweck, Hass und Angst zu schüren. Schon rufen die Rechtspopulisten nach dem notwendigen nächsten Schritt! Auch Hollande weiß, er muss dem Mob ein paar tote Muslime zeigen. - So können die europäischen Idioten das Gefühl der Idioten vom 13.11 teilen, das Gefühl ausgeführter Rache.
Der Wunsch nach Rache wächst immer weiter - From Paris with Love!?

Der Westen hat die Idioten als Opposition gegen Assad gerne bewaffnet. Erst nach und nach bemerkte man, dass der Westen diese Idioten nicht kontrolliert, bzw. das diese andere Interessen verfolgen als die eigenen. Angela Merkel hat den türkischen Chefidioten hofiert damit er weniger Flüchtlinge nach Europa einreisen lässt, denselben Chefidioten dessen Sippe mit dem Weiterverkauf von Öl aus IS kontrolliertem Gebiet viel Geld verdient und gleichsam dem IS Geld für die Versorgung ihres Gebietes zuschießt. Deutschland verkauft Panzer an Saudi-Arabien, weil König Salman glaubhaft Angst vor einem gewaltsamen Umsturz im eigenen Land an den Westen verkauft hat. Ein Umsturz getragen von Wahhabiten, die neben dem IS auch andere islamistische Bewegungen weltweit finanzieren und ihren Einfluss so immer weiter ausbauen und sich strategische Rohstoffe sichern. Denn alles Öl ist endlich und Saudi-Arabien möchte dank des radikalen Islams auch darüber hinaus noch eine gewichtige Rolle in der weltweiten Geopolitik spielen. Das die saudischen Könige mit den Petromilliarden nicht in der Lage waren ihre eigene Bevölkerung soweit zu bilden, dass der Wahhabismus keine Chance hat, spricht für sich selbst. Übrigens ist dies auch der Grund warum Frankreich in einen Krieg in Mali gezogen wurde, denn man kann und will das Uran in Mali nicht den aus Saudi-Arabien gesteuerten Idioten überlassen.Bei Jauch versuchte gestern ein armer Reporter der Deutsche Welle eine Frage zu den Waffenlieferungen an Frau von der Leyen zu stellen. Ein Fehler der ihn bis zum Ende der Sendung zum Schweigen verdammt hat. Der Terrorismus hat nichts mit dem Islam zu tun, der Terrorismus ist lediglich eine strategische Waffe der sich Größenwahnsinnige bedienen um ihre Interessen durchzusetzen. Das funktioniert nicht erst seit der Hitlerjugend sehr gut, denn Idioten gibt und gab es überall. 
Und die Idioten in Europa? Sie werden ferngesteuert, sollen den Gedanken entwickeln das der Islam das Problem ist. Dies wird uns alle zerstören, aber nicht bevor die europäischen Idioten bekommen haben was sie sich so sehr wünschen. Denn bald schon wird sich ein Redner den Idioten offenbaren und sie zu dem verführen was sie sich so sehr wünschen. Rache und das Gefühl im Recht zu sein. Das Gleiche was die Idioten in Paris gefühlt haben, als sie wahllos in eine Menge Menschen gefeuert haben. Das ist die Tragödie deren Entfaltung wir machtlos zusehen müssen und die jeden Tag mehr Traurigkeit in mir weckt. 






Freitag, November 06, 2015

Eine Frage der Statistik

Mit einem abgebrochenen Studium einer Geisteswissenschaft, also in Geschichte, Philosophie und Physik kann man die Welt nicht retten. Das ist Konsens! Schön, ich akzeptiere das Urteil der Gesellschaft über mein Scheitern, dennoch erhebe ich drohend meinen Finger gegen das "!" bzw die "1" auf der Tastatur! An einem kalten Morgen im Oktober 2005 saß ich mit einem Pappbecher voll Kaffee und irgendeinem zuckrigen Riegel im Hofgarten und dachte nach. Während ich über die Worte nachsinnte auf deren Suche ich mich begeben hatte, beobachtete ich wie eine Frau mit zwei Hunden auf der Wiese des Bonner Hofgarten spielte. Es war beeindruckend zu sehen wie viel Kontrolle die Frau über die Hunde hatte. Der Instinkt des größeren Schäferhundes wollte einem weit geworfenen Ball hinterher jagen, doch seine Erziehung hielt ihn an dem Ort fest an dem seine Herrin ihn platziert hatte. Erst eine Handbewegung seiner Herrin ließ ihn frei und dem Ball nachjagen, wenige Sekunden später legte er den Ball mit freudig wedelndem Schwanz vor seiner Herrin ab. Nun wiederholte sich das Spielchen mit dem zweiten Hund, der bis dahin die Szene geduldig am Fuß seiner Herrin beobachtet hatte. Die Worte die ich damals suchte fand ich nicht, noch habe ich sie bisher gefunden. Vermutlich werden auch die nächsten 30 Jahre meines Lebens nicht die Worte hervorbringen die ich suche. Fast besessen suche ich nach ihnen, weil ich tief im Herzen glaube das sie existieren. Die Worte die Gehör verschaffen, die Worte die vereinen was Zerrissen ist. Worte des Friedens, die so laut hallen wie die Kanonen und Bomben des Schlimmsten aller Kriege. Doch finde ich diese Worte einfach nicht. Wo sind sie? Statistisch betrachtet müssten derartige Worte heute häufiger auftreten, als noch zur Zeit von Moses, Jesus oder Mohammed. Auch Buddha, Konfuzius und Tao Te King lebten zu einer Zeit als die gesamte Bevölkerung des Planeten recht überschaubar war.

Wenn man Religionen gegenüber positiv eingestellt ist, dann kommt man zu dem Schluss das sie dazu beitragen die Gesellschaft zu erziehen, ihr Hoffnung zu geben und eine Moral zu vermitteln die ein gutes Leben zulässt. In ihrer Zeit hat jede neue Religion auch immer mit der Kultur gebrochen aus der heraus sie geboren wurde und einen gesellschaftlichen Wandel angestoßen. Vielleicht bin ich zu ungeduldig, doch mir scheint die letzten 1500 Jahre hat sich an der Religionsfront recht wenig getan und das obwohl die Bevölkerung um das 14fache angeschwollen ist. Entsprechend müssten ja viel mehr Menschen die Worte Gottes hören und das gute Leben niederschreiben. Aber Gott interessiert sich scheinbar nicht für das Internet, Atomkrieg und globale Erwärmung sind ihm egal. Sicherlich hat jede Generation das Gefühl ihre Probleme seien die dringlichsten, doch scheint mir das Potenzial zur Vernichtung in unserer Generation ungleich höher als noch zu Lebzeiten Jesu. Und ist die Welt besser geworden seither? Werden keine Frauen mehr gesteinigt? Werden die Armen genährt? Nehmen diejenigen mit den Mitteln dazu ihre Verantwortung an und helfen mit allen Mitteln? Die Welt befindet sich an einem moralischen Abgrund. Ungleichheit hat es vor 200 Jahren noch keine gegeben, wenn man die heutigen Maßstäbe anlegt. Ich trage eine Jacke von Jack Wolfskin die 10 Jahre alt ist, ich trug sie damals im Hofgarten als ich über die Worte nachdachte und ich trage sie auch heute. Nichts desto trotz kann ich mir jeden Monat, ja jede Woche so eine Jacke kaufen, und kaum eine Autostunde entfernt finde ich frierende Menschen die nach Deutschland kamen mit der Hoffnung auf ein besseres Leben. Die Hoffnung mag für einige berechtigt sein, doch meine ich das wir als Deutsche eine große Verantwortung daran tragen, dass der Planet vor die Hunde geht. Denn jedes Gut das ich besitze, wurde durch meinen Besitz dem Zugriff eines anderen entzogen. Mein Verbrauch, mein Konsum, selbst die Burger die ich esse sind Rohstoffe die jemand anderem fehlen um in Frieden zu leben. Denn Frieden braucht Hoffnung, Hoffnung auf genug Kleidung, Essen und Sicherheit. Dinge die wir hier in Deutschland in einem Ausmaß konsumieren das einem schwindelig wird. "Ach Marco, du trägst diese Jacke ja immer noch! Schämst du dich nicht?" - Ja, ich schäme mich so eine  alte Jacke zu tragen. Eine Jacke die einfach nicht kaputt geht und deren Ersatz lediglich aus ästhetischen Gründen notwendig scheint. Aber noch mehr schäme ich mich ob der Reaktion der Deutschen gegenüber den Flüchtlingen. Hat man hier zu lande Angst davor, dass uns die Flüchtlinge etwas wegnehmen? Haben wir zu wenig? Statistisch gesehen haben die meisten Hartz-IV Empfänger einer bessere und neuere Jacke als ich, die meisten "ja aber"-Sager werden auch eine neuere Jacke tragen. Neuer und besser als eine 10 Jahre alte Jacke... und was fehlt diesen besorgten Bürgern? Glaubt ihr etwa das es ein Recht auf Konsum und Verschwendung gibt? Denkt ihr wirklich der materielle Konsum geht ewig weiter? Jeder konsumiert, ich auch. Das ist ok! Aber wer den Konsum nicht als Luxus wahrnimmt und bereit ist auf jede Form zu verzichten ist dazu verdammt einen Krieg gegen die Armen zu führen. Ist verdammt ein Herrscher zu werden der den Ball mal hierhin, mal dorthin wirft, damit die Hunde zu seinen Füßen treu bleiben. Statistisch gesehen müsste Gott mal wieder zu den Menschen sprechen, aber statistisch gesehen wird die Wahrscheinlichkeit für seine Existenz auch immer geringer und wir werden es selbst in die Hand nehmen müssen. Werden selbst nach Worten suchen müssen, die dabei helfen zu heilen. Doch finde ich sie einfach nicht, kann sie nicht ausdrücken, formulieren, niederschreiben oder herausschreien. Schade eigentlich, denn statistisch betrachtet, müsste auch auf diesem Blog irgendwann mal etwas Gutes erscheinen.

Damit es doch ein bisschen was Gutes gibt, empfehle ich euch den Newsletter von "The political Notebook"


Quote:




This Week in War.

A Friday round-up at The Political Notebook of what happened and what’s been written in the world of war and military/security affairs this week. It’s a mix of news reports, policy briefs, blog posts and longform journalism.
 
Kobani, Syria. An explosion rises over the town following an airstrike. Yannis Behrakis/Reuters.
Friday, November 6, 2015
[Read this online at The Political Notebook
  • President Obama has said there is a possibility that a bomb brought down the Russian passenger jet in Egypt. Meanwhile, Britain has halted flights to and from Sharm el-Sheikh as a precaution. 
  • What does it mean for the war on terror if this was terrorism? What does it mean for Putin?
  • state of emergency has been declared in the Maldives after a reported assassination attempt on the president. The vice president, accused of orchestrating the attempt, has been impeached. 
  • A wave of post-election killings continues in Burundi.
  • Burundians have until the 7th to turn in their firearms, a strategy for ending the violence that experts cast doubt on.
  • Retaliatory violence has kept its grip on the Central African Republic. 
  • Deutsche Welle interviews Nigerian president Muhammadu Buhari.
  • The US readies an outpost in Cameroon for the mission to help in the fight against Boko Haram.
  • Fear and violence still plague a northern Nigerian town from which Boko Haram was ousted a year ago.
  • The UN casts doubt on a unity government in South Sudan, saying the factions are arming themselves and failing to keep to the ceasefire.
  • 13 UN contractors kidnapped in South Sudan have been freed
  • The White House says that a Middle East peace deal just cannot be accomplished in Obama’s remaining time in office. 
  • Meet Mohammed Sabaneh, a 36-year-old Palestinian cartoonist whom Israelis are accusing of inciting violence.
  • Turkey arrested 20 people with alleged ties to the Islamic State. 
  • Sympathies with the Islamic State are on the rise in the Jordanian city of Maan.
  • Saudi Arabia continues to search for victory in Yemen.
  • Russian airstrikes are reportedly targeting hospitals in opposition-controlled areas. 
  • Russia has sent anti-aircraft missile systems to Syria to support its air campaign.
  • Senior officers with Iran’s Revolutionary Guard have been killed in Syria.
  • Amnesty International says the Syrian regime is profiting from forced disappearances, making money on a black market trade of information on missing people.
  • New US efforts to equip ground forces in Syria exist in name only.
  • A source at the Organization for the Prohibition of Chemical Weapons has indicated that evidence exists that mustard gas was used during fighting between Syrian insurgent groups in the town of Marea in August.
  • Two reporters with the Syrian activist group Raqqa is Being Slaughtered Silently were murdered by the Islamic State.
  • Iran’s tensions with Saudi Arabia prove a challenge in peace talks.
  • Ahmad Chalabi has died at 71. Chalabi played an influential role in pushing the US to invade Iraq and topple Saddam Hussein in 2003. Aram Roston details his efforts for BuzzFeed. Frontline correspondent Martin Smith chronicles his experiences interviewing Chalabi at various points since the invasion. And here is an older New Yorker piece profiling Chalabi by the excellent Jane Mayer. 
  • The 36th anniversary of the siege of the American embassy in Iran highlights the tricky political game some Iranian leaders have to play between the hardliners and the new nuclear deal. 
  • Bahrain has revoked the citizenship of five people convicted on terrorism charges and on charges of spying for Iran.
  • Afghan refugees living in Iran are being sent to fight in Syria. 
  • MSF has released its internal report into the targeting of its Kunduz hospital by US airstrikes, giving the events in graphic detail and reiterating their assertion that no Taliban fighters were using the facility as a base.  
  • At the same time as the strikes that targeted the MSF hospital in Kunduz, US strikes also hit a warehouse and a mansion in the area. Though no one was killed in those strikes, the lack of militants nearby raises questions about the quality of intelligence provided by the Afghan security forces.
  • The Taliban make gains in the northern provinces.
  • The bustle of daily life is shutting down in Kabul as violence and worry grows. 
  • A breakaway Taliban faction has appointed a new supreme leader. 
  • Afghanistan is about to acquire four attack helicopters from India, a buy that Pakistan is unlikely to be happy about.
  • The watchdog group overseeing Afghan reconstruction says the Pentagon spent $43 million on a gas station that cost $500,000 to build.
  • Security is tight in Kashmir ahead of a visit by Prime Minister Modi.
  • Fear grows as militants target intellectuals in Bangladesh.
  • For those who’ve lived on Ukraine’s front lines, “conflict is still a fact of life.”
  • The EU says Russia is not fully abiding by the Minsk deal. 
  • Ukraine says it will halt the withdrawal of light weaponry from the front lines if rebels do not stop violating the ceasefire agreement.
  • Russia sentenced a Daghestani man to 17 years in a penal colony for belonging to the Islamic State -- but did he?
  • NATO is putting on a huge show of military strength, sending a signal to Russia. 
  • Refugees in Europe face a new crisis: winter.
  • A tragic nightclub fire in Romania has become a turning point, triggering massive and ongoing anti-corruption protests that have led to the resignation of Prime Minister Victor Ponta and his cabinet.
  • As Nazi sites crumble in Nuremberg, Germany is faced with a political and cultural dilemma. 
  • A commission of historians says that over half of West Germany’s post-war Interior Ministry had been Nazi Party members. 
  • The Bosnian war lives on in the courts.
  • Chile acknowledges that famed poet Pablo Neruda may have been killed by Augusto Pinochet after the 1973 coup.
  • Five Guantánamo Bay prisoners, including Khalid Sheikh Muhammed, have refused to be handled by female guards.
  • The House of Representatives voted to approve the revised defense bill.
And don’t forget to sign the Committee to Protect Journalists’ petition to the Turkish government to release Iraqi journalist Mohammed Rasool, imprisoned since August without charge. 
Photo: Kobani, Syria. An explosion rises over the town following an airstrike. Yannis Behrakis/Reuters. 

If you have any questions, feel free to send them my way at torierosedeghett@gmail.com.


Mittwoch, Oktober 07, 2015

Was ist ein Mensch wert?

Beantwortet man diese Frage steht man automatisch in der Kritik. Einen Mensch kann man nicht mit Geld aufwiegen! Die Materialkosten des Menschen spiegeln nicht den Menschen und die Komposition des Materials wieder. Ok, ok, ok... einen Menschen kann man nicht im Wert schätzen. Wohl aber seine Kosten für die Gesellschaft, oder? So ein Hartz IV Empfänger zum Beispiel. Etwa ~45 Milliarden Euro kosten uns die 7 Millionen Hartzer pro Jahr (Bund und Kommunen zusammengenommen, nicht berücksichtigt ist der wirtschaftliche Rückgewinn aus Bierverkäufen und Billiglohnjobs). Das wären dann 45.000.000.000 / 7.000.000, macht also ca. 6428,57 € pro Jahr pro Mensch. - So ein Mensch kostet die Gesellschaft also 6428,57€ pro Jahr. Jetzt stellen wir uns vor zu den 7 Millionen Hartz IV Empfängern addieren wir die 2 Millionen Flüchtlinge die in Europa herumwandern dazu. Dann kommen wir auf 9 Millionen Hartz IV Empfänger, das macht dann pro Jahr 9.000.000 * 6428,57€, entspricht 57.857.142.857,14 (kurz 57 Milliarden Euro pro Jahr). Das sind also 9 Milliarden Euro Mehrkosten pro Jahr, für 2 Millionen bestens untergebrachte und durch "Maßnahmen des Arbeitsamtes" bald integrierte arbeitswillige Menschen. 9 Milliarden pro Jahr!

Und nun schauen wir uns noch kurz die Medien und Teile der CDU Politiker an wie sie sich über die "Flüchtlingsströme" aufregen. Gerne auch wie Einzelfälle von Gewalt auf 2 Millionen Menschen verallgemeinert werden. Dabei ist es vollkommen logisch und plausibel, das sich unter 2 Millionen Menschen auch Kriminelle finden, ein simples statistischer Faktum. Ist diese Reaktion angemessen? - Wohl kaum! Warum nicht? Ganz einfach, betrachten sie die folgende Rechnung:

Zu Beginn der Finanzkrise im Jahr 2007 gab es in Deutschland 202.000 Beschäftigte im Finanzsektor. Aus Gründen die bisher keine Regierung plausibel erklären konnte mussten systemrelevante Banken davor geschützt werden in den Ruin getrieben zu werden. Entsprechend wurde der ESM Rettungsschirm etabliert, alle europäischen Staaten nahmen massiv Schulden auf um ihre Banken zu retten und Deutschland erfand eine Abwrackprämie um die stinkigen VW vom Hof zu verkaufen. Und jetzt nehmen wir nur mal die Kosten für Deutschland gemessen an den 202.000 Beschäftigten in der Finanzbranche, die im Übrigen auch noch auf 180.000 im Jahr 2014 sank. (Quelle: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/157023/umfrage/beschaeftigte-in-privatbanken-und-bausparkassen-seit-2000/ )

Deutschlands Schulden 2007:
- 1490 Milliarden Euro

Deutschlands Schulden 2015:
- 2049 Milliarden Euro

Vor der "Finanzkrise" hat Deutschland etwa 41 Milliarden Euro pro Jahr zusätzliche Schulden gemacht. In den letzten 8 Jahren der Finanzkrise waren es 69 Milliarden Euro pro Jahr, entsprechend nehmen wir mal an, dass etwa 18 Milliarden Euro pro Jahr für die Rettung von Banken ausgegeben wurde. Das macht also bei 220.000 Beschäftigen -> 18.000.000.000 / 220.000 = 81.818 Euro pro Jahr kosten uns Angestellte im Finanzsektor. Hat da jemand in Leipzig gegen demonstriert? Oder in Dresden? Wo waren die besorgten Bürger des Abendlandes als sich unser Staat von sog. Finanzexperten hat einlullen lassen? - Die Antwort ist so einfach wie traurig, Rassisten und Nazis können nicht rechnen und deshalb verwechseln sie Flüchtlinge mit Bankangestellten. Was möglicherweise daran liegt, dass die meisten dieser "besorgten Bürger" selbst Hartz IV Empfänger sind und sich nicht vorstellen können, dass die Flüchtlinge vielleicht gar nicht das drängendste Problem Deutschlands ist. Die Angst vorm Islam ist halt viel angenehmer, als die Angst vor der nächsten Zinserhöhung der EZB. Das ist viel zu abstrakt für so ein Rassistengemüt.

Also geben Nazis, Rassisten und besorgte Bürger lieber 18 Milliarden für den Bankensektor pro Jahr aus, als 9 Milliarden für 2 Millionen Flüchtlinge auszugeben, die ganz nebenbei noch eine Bereicherung für den Binnenmarkt darstellen, da sie ja ihr Flüchtlings-Hartz IV im hiesigen Supermarkt ausgeben und nicht damit am chinesischen Immobilienmarkt spekulieren. Aber leider werden in diesem ehemaligen Land der Dichter und Denker eben solche gerne ignoriert. So kann man nichts tun, außer sich das Popcorn heiß zu machen und dem Untergang zuzusehen.





Dienstag, August 04, 2015

Zu der Sache mit den Cookies...

Im satten Zustand sind die meisten Eifeler nette Menschen. Selten bringen sie jemand ohne Grund ums Leben, darüber hinaus kommt es in der Eifel nur selten zur Verbrennung von Biomüll... Heute ist allerdings so ein Tag, an dem ich dann auch gerne mal ne Ausnahme mache. Der Grund ist die nette Meldung von Google, dass dieses Blog Cookies benutzt. Nicht, neeeein! Weiterlesen! Keine Angst.. ich bin kein bösartiger Hacker der ihrem PC ans Leder will. Aber ich werde über diese Bevormundung die mittlerweile im Internet stattfindet sehr zornig. So lesen Sie bitte folgenden Satz: "EU-Gesetze verlangen, dass Sie Besucher aus der Europäischen Union über die in Ihrem Blog verwendeten Cookies informieren. In vielen Fällen verlangen diese Gesetze sogar, dass Sie sich eine entsprechende Zustimmung einholen.

Das ist doch absurd! Der Blog wird von Google irgendwo auf dem Planeten gehostet und da soll es ein EU-Gesetz geben, dass mich verpflichtet meinen liebsten Lesern zu sagen, dass ich Cookies verwende? Nun, einerseits kann man mit Cookies durchaus Schindluder treiben, korrekt. Aber das hier ist ein verdammtes Blog und ich nutze die Cookies um den Traffic auf dem Blog anzuzeigen, wie auch einige andere Features(Kommentarfunktionen etc... ). Jetzt muss ich die Leser darüber informieren, weil mich sonst irgendeine behinderte Anwaltskanzlei abmahnen könnte und ich mich vollends in den Ruin treibt? - Nun... ole... Meinungsfreiheit, Pressefreiheit etc... fürn Arsch. Braucht jetzt jeder Blogger eine Internetrechtschutzversicherung und einen beratenden Anwalt für Medienrecht, damit er ein paar Beiträge ins Netz stellen kann, ohne davor Angst haben zu müssen, von Anwälten verfolgt zu werden? Das ist ein Mittel um Blogger mundtot zu machen liebe EU! Das schützt eure behinderte Bevölkerung nicht vor Trojanern, Viren oder sonstwas... ganz abgesehen davon, das COOKIES schon seit 2001 keine Gefahr mehr für die meisten Nutzer darstellen sollte. Also was soll ich jetzt machen? Einen Bot schreiben der jedem Leser persönlich in den After kriecht und davor warnt, dass es Cookies auf dieser Webseite gibt? Klar, könnte man tun... und ich kann ja hinter dem Roboter einfach alle Daten auf meinem Server speichern, anstatt die Daten in Form von Cookies auf ihrem verkackten PC zu speichern. Dann sind die Daten bei mir und nicht mehr in ihrem Temporary Internet Files... da zwischen ihren Lieblingspornos und der letzten Amazonbestellung...  Absoluter Unsinn...




Sonntag, Juli 26, 2015

Der Eskalator....

Die Türkei spielt den Eskalator... es marschieren also türkische Soldaten in Syrien und dem Irak ein und trennen die Kurden vom IS.. so kann dann der IS in Ruhe Assad bekämpfen und die Türkei stellt sicher, dass es kein Kurdistan geben wird. Aber halt,.. das hier ist Facebook! * Strg + X + auf Blog Strg + V * http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-07/tuerkei-nato-treffen-kurden-pkk

Schonmal "politische interessiert" gewesen? Fieses Gefühl, oder ?




Mittwoch, Juni 24, 2015

Kommentar: Nichts zu verbergen - Warum wir eine Vorratsdatenspeicherung brauchen!

Die/Der Hipsterin/- von heute twittert am iPhone, dass neben der Datensammelwut von Facebook und Google jetzt auch die Bundesregierung, dank der SPD wieder Daten auf Vorrat speichern darf. Dabei sollen Daten laut Gesetz für zehn Wochen gespeichert werden. Zehn Wochen werden die IP-Verbindungen der Menschen gespeichert, nicht deren Inhalte. So kann, mittels richterlicher Anordnung, die Polizei die Verbindungsdaten von Verdächtigen einsehen und so Netzwerke des Verbrechens aufklären, oder aber auch, wie ich hoffe, bei Entführungsfällen die Bewegungsmuster vom vermeintlichem Entführer und seinem Opfer nachvollziehen.
Das sind die positiven Beispiele für eine Anwendung der Vorratsdatenspeicherung in der Praxis. - Die Hipster argumentieren dagegen, man würde das ganze Volk unter einen Generalverdacht stellen, Datenschutz wäre ad absurdum geführt und der Staat bekäme die Mittel an die Hand ein Régime de la Terreur aufzubauen. Ein absurder Gedanke, aber der Hipster braucht die Absurdität um seine Follower zufrieden zu stellen, dass er blind dafür ist, dass der Staat der Einzige ist, der ihn vor der Vernichtung bewahrt. Bei allem Misstrauen in den Staat und seine Organe, es ist doch absurd die VDS so unreflektiert zu kritisieren. Während man gleichzeitig der NSA und anderen staatlichen oder privaten Organen freiwillig alle Daten preisgibt(und das auf mehr als zehn Wochen), nur um die Kritik an der VDS auch via iPhone auf Twitter zu verbreiten. Die Wirklichkeit hinter dieser Kritik scheint mir vielmehr die Angst zu sein, ständig abgemahnt zu werden, weil man irgendwelche Filmchen aus dem Netz ansieht ohne dafür zu bezahlen. Das mag eine berechtigte oder unberechtigte Angst sein, in jedem Fall ist eine solche Motivation aber scheinheilig und sie versteht nicht welche positiven Effekte die VDS haben kann.
So werden mit Hilfe einer VDS eben durchaus Ermittlungen ermöglicht, die bis dato technisch zwar möglich waren, aber juristisch nicht erlaubt waren. Wenn nun in Zukunft die Kommunikationsmuster von Politikern oder anderen wichtigen Entscheidungsträgern auswertbar werden und die Seilschaften zwischen Industrie und Politik offen gelegt werden, Entscheidungen nachvollziehbar werden, dann ist das etwas sehr Positives für unsere Demokratie. Leider hat aber die Kritik der Hipster an der VDS dazu geführt, dass die VDS erst gestoppt wurde und jetzt in einer so abgespeckten Version kommt, dass eben nur noch 10 Wochen gespeichert wird und die Staatsanwaltschaft gerade noch die kurzfristig denkenden Terroristen oder Bankräuber fassen kann. So hat auch meine Kritik an der VDS, die ich seit Jahren vortrage, dazu geführt, dass die VDS nur noch billiges Instrument in den Händen von nicht mehr ermittelnden Beamten wird. Die Polizeiarbeit wird dadurch verlernt und ich trage mit Schuld daran. Es tut mir leid. Denn was sind zehn Wochen in den Zeitdimensionen eines Berliner Flughafens? Oder zehn Wochen in der europäischen Staatsschuldenkrise?  Niemand wird sich in zehn Wochen noch an sein Ehrenwort erinnern können oder wissen wo er den Koffer mit den 100.000 DM abgestellt hat. Eine VDS hätte da Erinnerungslücken stopfen können und dem Staat bei der Aufklärung helfen können. Aber statt dem Staat zu vertrauen, haben wir in die Laissez Faire des frühen Internets vertraut und nun die Quittung durch die SPD Führung bekommen. Verraten und getäuscht, wird man zum Spott jetzt auch noch von den CDU Wählern ausgelacht, weil man im Vertrauen auf die SPD gewählt hatte, eine Wahl die im Licht stand, eine VDS zu verhindern. Stattdessen bekommen wir nun die schlechtest mögliche VDS die ich mir denken könnte. Es tut mir leid, ich habe eine Teilschuld daran.

Deutschlands erfolgloseste Partei hat Übrigens auch eine Meinung zur VDS gehabt... sie war ähm... Quick Freeze! (Das versteht man wirklich nur, wenn man es bis zum Ende ansieht.) ... naja.. also Piratenpartei? Die mit den Nazinerds in ihrer Mitte? Die mich bei Wikipedia gebannt haben? Nope... dann geh ich beim nächsten mal zur Urne und wähle Mutti und die CDU: Wähle ich wenigstens keine Heuchler, Verräter oder Verlierer mehr. Meine Wahlempfehlung für die nächste Bundestagswahl. CDU ... dann klappts auch mit der Straftverfolgung, gell Herr Strauß?






Sonntag, April 26, 2015

Kommentar: Europas Perspektiven...

Am 24.04.2015 konnte man in Prag ein faszinierendes Schauspiel bewundern. Ein amerikanischer Konvoy bestehend aus alten Willys Jeeps fuhr durch die Altstadt am Fuße der Prager Burg entlang. Von einigen Jeeps hallte "Das sternenbesetzte Banner" aus alten Lautsprechern. Nette ältere Damen winkten den Menschen am Straßenrand zu und ein Zigarre rauchender Herr in der Uniform eines US Kolonel fuhr voller Stolz selbst einen der Willys an den verwirrten Touristen vorbei. Schließlich kam der Konvoy an der amerikanischen Botschaft zum stehen und reihte sich auf.


Nach der Aufstellung, begann das bekannte Ritual moderner US-Politkultur. Die Flagge wurde ordnungsgemäß entfaltet, an einem Mast fixiert und unter dem Klang der Nationalhymne gehisst. Das Schauspiel betrachtend, kann man kaum mehr als Dankbarkeit dafür empfinden, dass damals vor 70 Jahren die Alliierten Beistand durch die USA erhielten und es durch gemeinsame Kraftanstrengung gelang, die Nazis aus Europa zu vertreiben.



Aber warum das ganze Spektakel in Prag? Prag von den Nazis befreien ist ja eine nette Idee, allerdings wären sie dann 70 Jahre zu spät. Denn am 05. Mai waren es nicht die Alliierten oder die Sowjets die Prag befreiten, es war vielmehr eine Radiosendung und der folgende Aufruhr der als "Prager Aufstand" in die Geschichte einging, unter welchem sich Prag selbst befreite. -> Link: radio.sz
Das sollte der US Botschafter Andrew H. Schapiro als Sohn einer Tschechin ja eigentlich wissen, schließlich verlinkt er in seinem Twitterprofil die Einreisebewilligung seiner Mutter. Damals ausgestellt durch die US Botschaft in Prag:
Leider vergaß er an diesem Tag die Geschichte und feierte die USA und nicht die Prager Bevölkerung und die Tscheschen allgemein. So sprach er als Botschafter dann auch die Worte, "The American soldiers did not come to conquer your country, but to fight for ideals and values - freedom, democracy and security.".
Der selbe Mann hatte noch vor einigen Tagen den tschechischen Ministerpräsidenten dafür gerügt, dass dieser zu einer ähnlichen Veranstaltung nach Moskau reisen wolle.
Hierzu das Statement des Botschafters: -> Link US Botschaft
Die Reaktion folgte prompt. Milos Zeman sprach ein Hausverbot für den US Botschafter aus, eine trotzige Reaktion die wohl auch die Genervtheit der Tscheschen widerspiegelt. Genervt von der Intervention der USA in die Angelegenheiten der Osteuropäischen Staaten: -> Link: Telegraph
Und so hatte auch diese Veranstaltung eine gewisse Opposition. Sie zeigte sich in einem Plakat, gehalten vom Mann im Hintergrund des Botschafters. Angesichts der Parade erweckt es weniger den Eindruck von pro-russischer Propaganda, als das es den Wunsch nach mehr Souveränität und einem gewissen Respekt gegenüber dem Volk und dem Staat der Tscheschen wiederspiegelt.




Ist das wirklich die Perspektive Europas? Muss sich jedes kleine Land in Europa wirklich entscheiden? Entscheiden zwischen den beiden kalten Kriegern Russland bzw. der USA ? Hat Europa keine eigene Perspektive für die Zukunft, als dass es sich von den Interessen der großen Weltmächte spalten lässt? Gerade durch die Geschichte der Tscheschen wird es einem schwer fallen eine große Liebe für Russland, für Deutschland oder die USA zu finden. Aber was nach einigen Tagen im Herzen Prags jedem auffallen muss! Die Tscheschen sind vor allem eines, Europäer. 




Freitag, April 17, 2015

Metajournalismus....

Dieser Text sollte als virtuelle Farbeimeranschlag auf die F.A.Z. also die Frankfurter Allgemeine Zeitung gewertet werden, gerne auch Farbe mit Konfettistreusel darin. Mein Gemüt kühlt sich gerade von anderen eklatanten publizistischem Unsinn ab(türkische Tagesnachrichten), da sehe ich in meinem META-Feed diesen Artikel der FAZ reinschippern.

Kaum jemand liest die TTIP-Dokumente

Lauthals haben die Gegner des Handelsabkommens TTIP Transparenz gefordert. Deshalb veröffentlichte die Kommission viele Verhandlungstexte. Drei Monate später zeigt sich: Fast niemand liest sie.

Also die linken Rabauken lesen die TTIP-Dokumente gar nicht? Diese Steine werfenden Gangster die trotz "Nie wieder Krieg für Öl"-Plakaten mit Molotowcocktails gegen die Gebäude der EZB in Frankfurt ziehen, haben die TTIP noch gar nicht gelesen!? Saupack! Da muss ein Pamphlet her gegen diese linken Informationsverweigerer! 
So kommt der brave Wirtschaftsjournalist Hendrik Kaffsack aus Brüssel angestürmt um der linken die Watschen auszuteilen die sie verdient hat. Henrik Kaffsack ist studierter Historiker, Philosoph und VSWG Experte, er studierte in Bonn. Es passt also ins Bild des Bonner Konservatismus so einen Mist zu schreiben. 

Dazu möchte ich ein paar Worte des Zorns verlieren. 
1. Die meisten Menschen surfen nicht ständig auf den Webseiten der EU, denn es ist nicht ihr Beruf. Entsprechend las auch ich nicht alle TTIP Dokumente.
2. Die Forderung nach Transparenz unterstützen die Menschen vor allem deshalb, weil sie wollen das richtige Journalisten Zugang zu solchen Dokumenten haben. 
3. Ich erwarte das richtige Journalisten mich und den Rest der lesenden Bevölkerung objektiv und mit einem gewissen Weitblick ausgestattet informieren. 

Wenn also der Herr Kaffsack damit fertig ist seine Tiraden auf die "Kritiker, die nie etwas lesen" los zu lassen, wäre es nett wenn er dann auch endlich mal journalistisch arbeitet. Oder ist ihm diese Fähigkeit im Rausch des Brüsseler Nachtleben verloren gegangen? So denn lieber Hendrik, statt sich  mit Sprüchen wie, "Ein normaler Politik- oder Wirtschaftsartikel auf FAZ.NET wird am Tag zigtausend Mal angeklickt.", Honig auf den Sack zu schmieren. Sollten sie vielleicht selber mal die Dokumente durcharbeiten und wirklich Journalistisch arbeiten, auch wenn das vielleicht ihr Selbstbild stört. Es reicht eben nicht wie in diesem Artikel einfach nur auf die hoch geladenen Dokumente zu verlinken und zu hoffen, dass der Leser dann die journalistische Arbeit selbst erledigt. Während man selbst mit dem Mac im Cafe surft und sich einen zweiten Cappuccino bestellt. 

Geht die Politik auf die Bendenken vieler Deutschen ein?

Die neue Handelskommissarin Cecilia Malmström hat sich auf die Fahnen geschrieben, die Verhandlungen transparenter zu gestalten. Tatsächlich hat die EU-Kommission inzwischen einige ihrer Verhandlungstexte veröffentlicht. Auf ihrerInternetseite finden sich etwa die Vorschläge der EU zur Lebensmittelsicherheit oder dem Wettbewerbsrecht in TTIP. In vielen sensiblen Feldern steht die Veröffentlichung aber noch aus. Das gilt  für den Investorenschutz, über den die Verhandlungen wegen der öffentlichen Protestes weiter ausgesetzt sind, ebenso wie die sogenannte regulatorische Zusammenarbeit, die den Amerikanern Einfluss auf die europäische Gesetzgebung und umgekehrt verschaffen würde (F.A.Z. vom 27. Januar). Alle Dokumente der Amerikaner sowie gemeinsame Dokumente beider Seiten blieben ohnehin noch außen vor.
- Hendrik Kaffsack, 27.01.2015 http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/ttip-und-freihandel/ttip-freihandelsabkommen-ueber-das-chlorhuehnchen-ist-noch-nicht-entschieden-13403922.html