Ariakans Blog

Montag, Dezember 26, 2016

Weihnachtsmonopoly

Viele Familien haben ja ihre Traditionen zu Weihnachten. Nudelsalat mit Würstchen oder Gans mit Klößen und Rotkohl. Bier oder Wein. Harmonie oder Streit. So ist das im Abendland zu Weihnachten eben. In meiner Familie sind Tradition und Weihnachten nicht wirklich verbunden. Wir umarmen uns, wünschen uns Frohe Weihnachten und der Rest obliegt dem Ergebnis eines langen Streites, was wir denn dieses Jahr zu Weihnachten machen, oder eben nicht machen. So fand sich am Abend des 1. Weihnachtstages ein Teil der Familie zusammen und spielte Monopoly, ein Monopoly das meine Schwester und ich mit ungefähr 10 bzw. 12 geschenkt bekamen. Das Spiel hat also gut und gerne 25 Jahre auf dem Puckel. Die Scheine sind abgegriffen, die Straßen und Ereigniskarten zeugen von intensivstem Spiel. Nur scheinbar hatten wir alle verdrängt wie oft das schon gespielt wurde. Aber da es vollständig war, spielten wir zu viert los. Nach einer halben/dreiviertel Stunde waren bis auf 2 Straßen alle Immobilien im Besitz eines der Familienmitglieder. Soweit, so gut.... doch dann begann der übliche Monopolymarathon... Gähnen machte sich breit...

Dann kam uns die brillante Idee, wie wir das Spiel ein bisschen schneller und interessanter machen. Bei jedem zukünftigen Pasch, werden alle Mieten verdoppelt. Basis Miete multipliziert mit 2x, 4x, 8x, 16x, 32x, 64x, 128x, 256x, 512x, 1024x, 2048x, ... jaja, die liebe Inflation halt. Nach einer halben Stunde Spaß und Gelächter war das Spiel vorbei, es gab einen Sieger und alle fanden danach sogar noch die Lust eine Runde "Mensch ärgere Dich nicht" zu spielen. So kann man Monopoly in einer entspannten Stunde zu Ende spielen. Frohe Weihnachten zusammen.... 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen