<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-21662653</id><updated>2012-01-31T07:53:06.009+01:00</updated><category term='weekly'/><category term='Gedanken'/><category term='Gedichte'/><category term='YouTube'/><category term='Blogger'/><category term='Bilder'/><category term='Tutorials'/><category term='Geschichten'/><title type='text'>Notizen zum Leben...</title><subtitle type='html'>"Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt. Wir fällen sie und verwandeln sie in Papier, um unsere Leere darauf auszudrücken." - Khalil Gibran, Sämtliche Werke.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://www.ariakan.de/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Marco</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09997783573329635529</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/TAXhwALpX6I/AAAAAAAABtI/U0vGzy7Gozg/S220/25804_1410471183202_1275151799_1177221_4968563_n.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>58</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-21662653.post-9199714642879143056</id><published>2012-01-29T17:01:00.003+01:00</published><updated>2012-01-29T17:01:47.163+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='weekly'/><title type='text'>Weekly</title><content type='html'>Sonntag:&lt;br /&gt;Chill, etwas den Vortrag für Montag vorbereitet und meine Macht in Skyrim ausgebaut. Alles in allem ein ruhiger entspannter Sonntag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Montag: Sieben Stunden auf der Autobahn zwischen Bonn und Erlangen verbracht. Nebenbei einen Vortrag vor Pros über ein Pro-Thema gehalten und die Erfinder der MP3s besucht. Die haben ne feine Kantine mit nettem Personal, nicht so wie in der Uni Bonn. Um 22:30 war ich dann von der Arbeit zu Hause und recht dankbar für die Leichtigkeit mit der man mittels iPad noch "schnell" Facebook checken kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dienstag: Huuuarrr! Halb ausgeschlafen zur Arbeit gefahren und um halb 4 Feierabend gemacht. Man muss ja nicht jeden Tag wie ein Sklave arbeiten. Gerade auch weil der Lohn in etwa dem eines Sklaven entspricht. Im Anschluss einen Freund besucht und ne Runde über Diablo 3 philosophiert. Ich werde mir wohl eine Woche Urlaub genehmigen wenn das Spiel dann endlich erscheint.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mittwoch:&lt;br /&gt;Harrr! The Pirateking is in jail! Kim Schmitz hat sich bereichert. Hat sich bereichert an den Millionen von Leechern die es im Internet gibt und dafür muss er nun ins Kitchen, Kartoffeln schälen. Aber lass dir sagen liebe Musikindustrie, es gibt Millionen von Kim Schmitz's da draußen. Du liebe Musikindustrie bist dem Tod geweiht und wenn du mit deiner Armada den Silberschatz in Sicherheit bringen willst, dann sei dir sicher wir kriegen dich! Und danach machen wir die Filmindustrie platt und die Softwareindustrie gleich mit! Bis die Meere wieder frei sind und jeder sich darin selbst verwirklichen kann! Sails Ho! Sails Ho!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Donnerstag:&lt;br /&gt;Ein Glück ist bald Wochenende....&lt;br /&gt;Hier ein kleiner Beitrag zur Finanzkrise.&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=TZ-Ct2l7ico"&gt;http://www.youtube.com/watch?v=TZ-Ct2l7ico&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Freitag:&lt;br /&gt;Wochenende! ... Was hatte ich mir für dieses Jahr nochmal vorgenommen?&lt;br /&gt;&lt;span style="background-color: white; color: #666666; font-family: 'Trebuchet MS', Trebuchet, Verdana, sans-serif; font-size: 13px; line-height: 18px;"&gt;- Mehr bloggen (check)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="background-color: white; color: #666666; font-family: 'Trebuchet MS', Trebuchet, Verdana, sans-serif; font-size: 13px; line-height: 18px;"&gt;- Keinen Alkohol mehr trinken (check)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="background-color: white; color: #666666; font-family: 'Trebuchet MS', Trebuchet, Verdana, sans-serif; font-size: 13px; line-height: 18px;"&gt;- Mindestens einmal pro Monat ein Video posten (hmpf)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="background-color: white; color: #666666; font-family: 'Trebuchet MS', Trebuchet, Verdana, sans-serif; font-size: 13px; line-height: 18px;"&gt;- Mehr Sport, mehr Gemüse, mehr Obst. (hmpf)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Ich wüsste aber auch wirklich nicht, worüber ich reden sollte und wen das interessieren sollte. Jemand ne Idee für ein Video? Falls ja, ab in die Kommentare damit. Am Abend habe ich dann von einem Freund etwas über die "Freien Christen" erfahren. Sie sind konservativ und hochgradig schwulenfeindlich. Also liebe Freie Christen, solltet ihr euch an mich heran trauen, geht vorher nochmal beichten. Wesen wie euch verbrenne ich mit großer Freude in meinem Hexentempel. Sowieso habe ich schon viel zu lange kein blutiges Herz mehr meinem Gott geopfert. Ach was vermisse ich das römische Reich. Da konnte man Christen auf dem Markt kaufen....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Samstag:&lt;br /&gt;Ins Kino mit Freunden und festgestellt, dass der Film &lt;a href="http://www.filmstarts.de/kritiken/178974.html"&gt;Verblendung&lt;/a&gt;&amp;nbsp;ein amerikanisches Remake von der gleichnamigen deutsch-schwedischen Krimiverfilmung gar nicht mal so schlecht war. Lisbeth ist meiner Ansicht nach zwar eine völlig Fehlbesetzung, aber alles in allem war der Film rund und vermochte ebenso zu überzeugen wie das Original. Der einzige Wermutstropfen war jedoch, dass einige Szenen fehlten bzw. entschärft wurden. Doch kann man sich getrost diesen Film ansehen. Für Krimifans gehört die Millenium-Trilogie ja sowieso zum Pflichtprogramm. Aber auch Spannungsfanatiker kommen dabei auf ihre Kosten. Wenn man also nicht das Original auf DVD zu Hause sehen will, dann kann man getrost für die Neuauflage im Kino schauen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/21662653-9199714642879143056?l=www.ariakan.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.ariakan.de/feeds/9199714642879143056/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2012/01/weekly_29.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/9199714642879143056'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/9199714642879143056'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2012/01/weekly_29.html' title='Weekly'/><author><name>Marco</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09997783573329635529</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/TAXhwALpX6I/AAAAAAAABtI/U0vGzy7Gozg/S220/25804_1410471183202_1275151799_1177221_4968563_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-21662653.post-9214609757320904524</id><published>2012-01-22T18:05:00.000+01:00</published><updated>2012-01-22T18:05:55.617+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='YouTube'/><title type='text'>Casey Anthony - Faszination des Bösen.</title><content type='html'>Einige wissen ja das ich öfter mal seltsame Sachen im Internet finde. So denn auch heute. Zufällig fand ich ein Video von Casey Anthony, einer 24 jährigen Mutter, die angeblich ihr Kind umgebracht haben soll. Trotz einer "erdrückenden Beweislast" wurde selbige jedoch frei gesprochen. Die Welt berichtete darüber &lt;a href="http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article13471044/Begruendete-Zweifel-retten-25-Jaehrige-vor-Giftspritze.html"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gefunden habe ich nun ein Video von Casey Anthony, dass diese bei YouTube hochgeladen hatte(mittlerweile wohl wieder gelöscht wurde, aber YouTube-like von anderen konsequent online gehalten wird.) Hier das Video von &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=hg3pKya_-C0"&gt;Casey Anthony&lt;/a&gt;. - Recht langweiligs Video indem sie über ihren neuen Computer erzählt, ihren neuen Hund und darüber wie es ist wieder "etwas zu besitzen". Das ganze war wohl ein Versuch die Geschichte aufzuarbeiten. Der durch die hervorgerufenen Reaktionen wohl nicht fortgesetzt wird. Von eben jenen Reaktionen möchte ich hier 2 Beispiele zeigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zunächst der "Angry Granpa".&lt;br /&gt;&lt;iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/LQiFLlPYJnA" width="560"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anschließend noch diese Frau.&lt;br /&gt;&lt;iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/-3_Z4I4XS-k" width="560"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier die Aufarbeitung des &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?feature=endscreen&amp;amp;NR=1&amp;amp;v=AY9grpoUKrQ"&gt;Verfahrens bei ABC&lt;/a&gt; und hier der &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=3H6YxAEVJdY&amp;amp;feature=relmfu"&gt;Freispruch&lt;/a&gt;. Kann sich jeder selbst ne Meinung zu bilden. Ziemlich gruselig das Ganze....&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/21662653-9214609757320904524?l=www.ariakan.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.ariakan.de/feeds/9214609757320904524/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2012/01/casey-anthony-faszination-des-bosen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/9214609757320904524'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/9214609757320904524'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2012/01/casey-anthony-faszination-des-bosen.html' title='Casey Anthony - Faszination des Bösen.'/><author><name>Marco</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09997783573329635529</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/TAXhwALpX6I/AAAAAAAABtI/U0vGzy7Gozg/S220/25804_1410471183202_1275151799_1177221_4968563_n.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/LQiFLlPYJnA/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-21662653.post-4007498470639380407</id><published>2012-01-22T13:00:00.000+01:00</published><updated>2012-01-22T20:28:00.009+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='weekly'/><title type='text'>Weekly</title><content type='html'>Sonntag:&lt;br /&gt;Den Wecker um 9 Uhr ausgemacht und bis 11 geschlafen. Dann ein karges Frühstück mit meiner Freundin eingenommen und nach dem üblichen Mailchecking, Skyrim gespielt/zugesehen. Es zeigte sich im Verhalten meiner Freundin deutlich, dass Skyrim im Vergleich zu StarWars - The Old Republic das bessere Spiel ist. So schön die ersten Momente in StarWars auch sein mögen, eine Auswirkung auf die Welt haben die eigenen Handlungen nicht. Ganz im Gegenteil zu Skyrim, hier verdient man sich schnell mal 20.000 Gold für den Mord am Kaiser. Und der bleibt dann auch tot und taucht nicht nach 2 Minuten wieder auf um erneut getötet zu werden. Das fehlende PVP bei Skyrim ist kaum der Rede wert, wenigstens im Vergleich zu StarWars.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Montag:&lt;br /&gt;Arbeit, Arbeit. Abends zum Kaffee auf ein interessantes Gespräch getroffen.&lt;br /&gt;Der Artikel des Tages, vielleicht sogar der Woche:&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.pixelpark.se/blog/?p=1035"&gt;http://www.pixelpark.se/blog/?p=1035&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dienstag:&lt;br /&gt;Ali hat heute Geburtstag, deshalb ein Video :)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/SgXxiJX4bZw" width="420"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es wird langsam Zeit sich um das Video des Monats Gedanken zu machen. Schwierig. Und bloggen müsste ich auch nochmal. Arbeit, Arbeit!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mittwoch:&lt;br /&gt;Erster Gamer wird Militärberater. &lt;a href="http://de.rian.ru/video/20120108/262424414.html%C2%A0"&gt;http://de.rian.ru/video/20120108/262424414.html&amp;nbsp;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Was für ein Stresstag. Arbeit Arbeit. Heute wurde fleißig demonstriert. Die englische Wikipedia blieb schwarz. Ich fürchte jedoch im Kampf um die Freiheit im Netz muss wesentlich mehr geschehen, als das. Wer sich dafür interessiert, sollte das &lt;a href="http://www.examiner.com/anonymous-in-national/anonymous-leads-anti-sopa-blackout-google-wikipedia-reddit-follow"&gt;hier lesen&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Donnerstag:&lt;br /&gt;iPad2 &lt;a href="http://pod2g-ios.blogspot.com/2012/01/no-more-to-say.html"&gt;untethered&lt;/a&gt;, bald also auch meins. Vortrag vorbereitet und um 21:00 in komatösen Schlaf gefallen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Freitag: Stress pur. Ich soll nen Vortrag an der RWTH - Aachen halten. Am Ende stellt sich heraus, dass ich das ganz gut hinbekommen habe. Der Tag gilt trotz des Besuchs bei Freunden am Abend als ein verlorener, im Sinne eines "entspannten" Daseins.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Samstag: Chill.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/21662653-4007498470639380407?l=www.ariakan.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.ariakan.de/feeds/4007498470639380407/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2012/01/weekly_22.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/4007498470639380407'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/4007498470639380407'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2012/01/weekly_22.html' title='Weekly'/><author><name>Marco</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09997783573329635529</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/TAXhwALpX6I/AAAAAAAABtI/U0vGzy7Gozg/S220/25804_1410471183202_1275151799_1177221_4968563_n.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/SgXxiJX4bZw/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-21662653.post-4889724933084526869</id><published>2012-01-15T12:44:00.000+01:00</published><updated>2012-01-17T15:52:25.700+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='weekly'/><title type='text'>Weekly</title><content type='html'>Sonntag: Nachdem die Geburtstagsparty meiner Freundin dann doch etwas länger gedauert hat und ich nicht geweckt wurde, schlief ich bis 12 Uhr. Ziemlich kritisch, da somit der Sonntag noch ätzender wurde. Bin immer noch krank, fahre deshalb zeitig nach Hause und beschäftige mich den Rest des Tages mit meinem neu gekauften iPad 2. Feines Gerät, einige Seltsamkeiten sind allerdings vorhanden. Allen vorran die Apple-Politik der totalen Isolation. Als PC / Android Fan fühle ich mich immer ein bisschen eingesperrt in der Apple-Software. Naja, warten wir mal ab wie es sich entwickelt mit mir und dem toten Steve.&lt;br /&gt;Die zweite Beschäftigung des Tages war abermals SWTOR. Feines Spiel. Habe die erste Instanz mit einer 4er Gruppe gemacht, alles nette Leute(keiner hat im Chat geflamed). Tolle Story, tolles Gameplay aber etwas lang kam mir die Instanz dann doch vor. Und das man in der ersten Instanz gleich in einer Müllentsorgungsanlage auf einem Sternenkreuzer des Imperiums landet ist etwas, nunja angelehnt an den ersten StarWars-Film.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Montag:&lt;br /&gt;Hat sich gerächt Sonntag so lange zu schlafen. Konnte kaum einschlafen und als ich dann endlich müde genug war, hat mich ein trockener Husten wachgehalten. Jetzt sitze ich auf der Arbeit und kämpfe gegen den Schlaf. Die Heimreise war erfreulich flott. Freisprecheinreichtung sei Dank! Zu Hause angekommen konnte ich die SkypeApp, inklusive Videochat testen. Das läuft alles so erfreulich rund bei Apple, dass man geneigt ist den alten Steve zu loben. Aber es gibt auch einige dunkle Seiten an dem Gerät, also der Software. Meinen Google-Kalender muss ich über den Umweg eines M$-Exchangeserver synchronisieren. Hätte M$ nicht so viele Kunden und wäre Apple nicht an denen interessiert, wäre das mit der Synchronisation vom Google-Account zu Apple ein echtes Problem. Man kann den Hass zwischen Google und Apple förmlich spüren, wenn man versucht das iPad wie ein Androidgerät zu bedienen. Ein Beispiel dafür, ist auch die fehlende blogger.com-App. Und über den Safari ist es nur möglich pures HTML zu verwenden, der integrierte Editor funkt nicht. Vielleicht findet sich da auch noch eine passende Lösung, warten wirs mal ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dienstag:&lt;br /&gt;Habe verschlafen. Dem iPad sei Dank, komme ich nicht mehr wirklich früh zum Schlafen. Zu spät auf der Arbeit war ich aber nicht. Ein Hoch auf die Gleitzeit! Zum Abend gibt es Brokkoli, herrlich. Danach Skype ich mit meiner Freundin, natürlich mittels iPad. Die Sprachqualität ist beeindruckend, man kann sagen was man will, aber die Hardware des iPad ist Klasse. Vermutlich wird die ganze Woche im Zeichen des iPad stehen, hoffentlich komme ich von diesem Trip wieder runter...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mittwoch:&lt;br /&gt;Das iPad kostet mich ne Menge Schlaf. Erst Mittwoch, dieser Monat scheint kein Ende zu nehmen. Tolles Wohnungsangebot für Köln erhalten, jetzt stellt sich mir die Frage ob ich ne Stunde Zug-Pendeln auf mich nehmen will. Der beste Witz der Woche. George Clooney möchte gerne eine kleine deutsche Frau sein, am liebsten Angela Merkel. Quelle:&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.stern.de/lifestyle/leute/traumrolle-angela-merkel-clooney-will-deutsche-kanzlerin-werden-1771956.html"&gt;http://www.stern.de/lifestyle/leute/traumrolle-angela-merkel-clooney-will-deutsche-kanzlerin-werden-1771956.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wegen Krankheit eines Teilnehmers fällt der geplante Kinobesuch aus, stattdessen haben wir &lt;a href="http://www.imdb.de/title/tt1733578/"&gt;World of the Dead&lt;/a&gt; gesehen. Die 4.0 bei der IMDB hat der Film sich durchaus verdient. Er schafft es nämlich nicht zu überraschen und für Satire fehlt im einfach ein bisschen Selbstironie. Auch bei diesem Budget hätte man einen besseren Film drehen können. Einige Details haben mir aber gefallen. Kleines Beispiel: Im Film halten alle die Kamera mehr oder weniger nach Gefühl und verwackeln alle Bilder enorm stark. Als dann die Journalistin mal die Kamera in die Hand nimmt um jeden sprechen zu lassen, wir das Bild stabil und der sog. Goldene Schnitt beachtet. Weiterhin hat mir der Sound des Films gefallen, stellenweise zwar etwas übertrieben, aber immer passend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Donnerstag:&lt;br /&gt;In Bonn aufgewacht und die Sonne schien, was für eine herrliche Stadt dieses Bonn doch sein kann. Erste Pleite des Tages, der Kaiser's macht neuerdings erst um 8 statt um 7 auf. Toll, dann kaufe ich mir mein Frühstück halt beim Bäcker nebenan. Dämlicher Kaiser's. Ab nach Hause im Kampf "StarWars vs Telefongespräch mit der Freundin" gewinnt die Dame mal wieder. Werde mir bald nen Klon besorgen, einer der für mich zockt. - Da fällt mir noch was ein. Kategorie witzig. Ach ne, menschenverachtend. US-Marines haben auf die Leichen einiger Taliban gepinkelt. Was daran jetzt lustig sein soll? Einfach. Der Glaube eine Leiche hätte etwas mit Menschen zu tun. Meiner Ansicht nach, handelt es sich dabei lediglich um Biomasse im Wert von wenigen Euro. Aber unsere Gesellschaft projiziert gerne Vorstellungen auf tote Masse. Als Beispiel dafür könnte man die Koranverbrennung anführen, die Reise zum Stein von Mekkah, das goldene Kalb oder mein iPad. Alles tote Dinge an die wir unsere Herzen hängen, weil wir sonst nix mit unseren Gefühlen zu tun wissen. Ehrlich, wie bescheuert muss man sein Krieg, ob nun symetrisch oder nicht, als etwas reines und menschenrechtlich korrektes aufzufassen? Auch wenn es geschmacklos sein mag sich beim Urinieren zu filmen und damit YouTube zu versauen, etwas menschenverachtendes kann ich in dieser Handlung nicht sehen. Krieg ist menschenverachtend, aber doch nicht irgendwelche Soldaten die ihren Stress in niederen geistlosen Ritualen abbauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Freitag:&lt;br /&gt;Was für ein Tag. Mein Arbeitspensum stieg von gewollt 130 Seiten lesen auf gesollt 400 Seiten lesen. Kommende Woche müssen zwei Präsentationen zum Thema TDMA / USAP fertig sein. Und das mir, ich hab doch gar keine Ahnung von Technik. Für den Abend habe ich alle Termine abgesagt und werde den Tag am PC ausklingen lassen, habe ja die ganze Woche über kaum selbst gezockt und nur wenig vorm PC gesessen da ich nur so ca. 45h gearbeitet habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Samstag:&lt;br /&gt;Die Freundin kommt zu Besuch und wir müssen auf nen Geburtstag nach Köln. Etwas missmutig fahre ich mit ihr zu Freunden, mit denen wir gemeinsam nach Köln fahren wollen. Wir nehmen zwei 5 Liter Kölsch-Fässchen mit, der Gastgeber bat um diesen "Backup-Plan". Auf dem Rückweg tragen wir die selben Fässer wieder zurück ins Auto und nehmen sie mit in die Eifel. Beide noch zu 100% gefüllt. Ihr seht, es war ne richtig wilde Party. - Schon 15 Tage ohne Alkohol jetzt. Bisher ist der Zitter ausgeblieben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/21662653-4889724933084526869?l=www.ariakan.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.ariakan.de/feeds/4889724933084526869/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2012/01/weekly_15.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/4889724933084526869'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/4889724933084526869'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2012/01/weekly_15.html' title='Weekly'/><author><name>Marco</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09997783573329635529</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/TAXhwALpX6I/AAAAAAAABtI/U0vGzy7Gozg/S220/25804_1410471183202_1275151799_1177221_4968563_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-21662653.post-8238378178650110352</id><published>2012-01-08T12:00:00.000+01:00</published><updated>2012-01-08T14:45:05.902+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='weekly'/><title type='text'>Weekly</title><content type='html'>So Kinder, das neue Jahr hat begonnen und ich habe mir ein paar ziemlich dämliche Vorsätze für das neue Jahr ausgedacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Mehr bloggen&lt;br /&gt;- Keinen Alkohol mehr trinken&lt;br /&gt;- Mindestens einmal pro Monat ein Video posten&lt;br /&gt;- Mehr Sport, mehr Gemüse, mehr Obst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ziemlich dämlich, oder ? Spaß ist da garantiert, NOOOOOOOOT!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da ich nun kein kreativer Mensch bin, schließe ich mich &lt;a href="http://ellebil.wordpress.com/" target="_blank"&gt;@ellebils&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.hellojed.de/" target="_blank"&gt;@hellojeds&lt;/a&gt; großartiger Idee an und versuche wenigstens einmal die Woche ein #weekly zu posten. So bleiben wenigstens meine Finger geschmeidig. Hier nun der erste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sonntag:&lt;br /&gt;Totalverkaterung! WarGames von John Badham gesehen. Der Film ist immer noch gut. World of Tanks gespielt, bis mir ein kleiner Teufel befohlen hat mir doch das neue StarWars MMO zu kaufen. Die Installation über Nacht angeschmissen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Montag:&lt;br /&gt;Habe nen neuen Kollegen bekommen, sein Name klingt verdächtig italienisch. Er behauptet aber er sei aus Madrid. Werde ihn bei der kommenden EM genau beobachten. Abends gings dann mit der Freundin zum Chinesen. Leider war es ein fieser Laden in Endenich. Meine Suppe wurde in der Mikrowelle warm gemacht und das Hühnchen hat nach Gummiadler geschmeckt. Danach die Freundin zu ner Doku über den &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jom-Kippur-Krieg" target="_blank"&gt;Jom-Kippur-Krieg&lt;/a&gt; genötigt. Die Doku hat mir erneut die dramatischen Qualitäts- und Ideologieunterschiede zwischen N24 und Phönix verdeutlicht. Rhea M halb geschaut, danach unter heftigem Niesen eingeschlafen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dienstag:&lt;br /&gt;Auf dem Weg zur Arbeit gutes Wetter gehabt. Bonn muss man einfach lieben, wenn dieses spezielle Wetter die Stadt umgibt. - Das ganze relativierte sich dann aber recht schnell. Im Regensturm(gibt es diesen Zustand?) nach Hause gefahren und wie ein kleines Kind gefreut! Denn Star Wars the Old Republic macht Spaß, eine Seltenheit im MMO Genre. Für Fans lohnt sich das Spiel definitiv! Die 40h Arbeitswoche nervt allerdings gewaltig. Mir wäre ja so eine 20h/Woche viel lieber...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mittwoch:&lt;br /&gt;Postgender Debatte nebenher mitverfolgt. Allen voran Julia Seeliger, ich bewundere sie ja immer noch ein bisschen. Aber ehrlich, ich bin vermutlich zu sehr Mann um zu verstehen, weshalb eine Schwangerschaft, sofern sie denn freiwillig zustande kam, jetzt als "Nachteil" für die Frau aufgefasst wird der unbedingt ausgeglichen werden muss. Was ist falsch daran, wenn sich ein Firmeninhaber denkt, "Ne, lieber nehme ich nen Mann als ne Frau die in 1,5 Jahren schwanger wird und dann ausfällt und trotzdem Geld kostet."? Solange wir in einem kapitalistischen System leben müssen, sind doch solche Überlegungen notwendig um zu überleben. Vielleicht erklärt mir das ja irgendwann mal jemand zu meiner Zufriedenheit.&lt;br /&gt;Habe festgestellt, dass mir ein Filter für meine Aggressionen fehlt, daran muss ich arbeiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Donnerstag:&lt;br /&gt;In the name of love! Sturmtief Andrea zieht über Deutschland und macht beinahe genug Wind um das Wulffproblem zu lösen. Leider nur beinahe. Diese ganzen Pseudomoralisten gehn mir auf den Sack. Und nein, ich meine nicht die Kritiker Wulffs sondern die neue Kategorie Gutmensch. Diejenigen, die sich über die Empörung der Bürger empören. Ja, er hat kein Gesetz gebrochen indem er sich von seinem "Freund" Geld geliehen hat, zu unverschämt günstigen Zinsen. Ich weiß, Geiz ist Geil! Aber es ist unehrenhaft für einen Bundespräsidenten, respektive ehemaligem Ministerpräsidenten seine "Freundschaften" so zu verwenden. Und ehrlich, wer glaubt denn bitte das die so gut befreundet sind, dass der eine dem anderen 500.000€ leiht? Das ist doch Bullshit! Aber ich hab die Message verstanden. Ab heute gewähre ich allen Freunden, das definiert sich bei mir über die Facebook-Freundesliste, günstige Mikrokredite zu maximal 2% Zinsen, bei variabler Laufzeit. So unter Freunden, da muss ich dann auch keine Steuern zahlen. - Om mani padme hum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Freitag:&lt;br /&gt;Der Tag steht ganz im Zeichen der Politik. Ich beschäftige mich ein wenig mit Nigeria. Das Land steht soweit meine Analyse korrekt ist kurz vor einem Bürgerkrieg. Die Fronten sind bereits geklärt. Wir sind auf der Seite der Christen(Also den Guten), während die aus dem Norden, die Islamisten, zu den bösen gehören. Das wird mit blumigen Worten bei der &lt;a href="http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-01/nigeria-christen-anschlag" target="_blank"&gt;Zeit.de beschrieben&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;&lt;blockquote class="tr_bq"&gt;Die Augen der Gläubigen waren zum Gebet geschlossen, als die Mörder kamen.&amp;nbsp;&lt;/blockquote&gt;Danke Zeit! Ohne euch hätte ich sicherlich nicht gewusst wer denn jetzt die Guten sind. Hätte mich dazu herablassen müssen, mich über den Spiegel zu informieren:&lt;br /&gt;&lt;blockquote class="tr_bq"&gt;Die Gewalt gegen Christen in Nigeria reißt nicht ab.&lt;/blockquote&gt;oder bei der Bild:&lt;br /&gt;&lt;blockquote class="tr_bq"&gt;Schon wieder Terror gegen Christen in Nigeria!&lt;/blockquote&gt;Schlimm, richtig schlimm. Die bösen Muslime!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach ja, Happy Birthday&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.sueddeutsche.de/leben/-geburtstag-von-frankreichs-nationalheiliger-die-legende-von-jean-darc-1.1251551"&gt;http://www.sueddeutsche.de/leben/-geburtstag-von-frankreichs-nationalheiliger-die-legende-von-jean-darc-1.1251551&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Samstag:&lt;br /&gt;Meine Freundin feiert ihren Geburtstag. Die erste Prüfung zum Thema Alkohol! - Bestanden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/21662653-8238378178650110352?l=www.ariakan.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.ariakan.de/feeds/8238378178650110352/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2012/01/weekly.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/8238378178650110352'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/8238378178650110352'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2012/01/weekly.html' title='Weekly'/><author><name>Marco</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09997783573329635529</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/TAXhwALpX6I/AAAAAAAABtI/U0vGzy7Gozg/S220/25804_1410471183202_1275151799_1177221_4968563_n.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-21662653.post-580870763025838385</id><published>2011-12-30T16:38:00.000+01:00</published><updated>2011-12-30T16:38:49.465+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Blogger'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedanken'/><title type='text'>Kriegsverbrechen</title><content type='html'>Jahresrückblicke liegen mir ja eigentlich nicht. Ich schaue mir die ja gerne an, vor allem weil es oft viel zu lachen gibt. Aber irgendwie finde ich für dieses Jahr keine Worte die gleichzeitig witzig und retrospektiv sind. Deshalb möchte ich hier auch mit den positiven Nachrichten des Jahres beginnen. Damit man nicht völlig den Halt verliert habe ich sogar 3 herausgesucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Witzfigurenbereich&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;1. - Der irische Riese, Charles Byrne wird nun vielleicht doch noch auf See bestattet. Dies war vor gut 200 Jahren sein letzter Wille. &lt;a href="http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/skelett-wissenschaftler-fordern-seebestattung-des-irischen-riesen-11575721.html" target="_blank"&gt;Link&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. - Steve Jobs ist tot. Das soll eine positive Nachricht sein? Ja, ist es durchaus. Denn dieser alte Mann hat viele Dinge getan die er jetzt nicht mehr tun kann. Aber er hat auch etwas getan, dass ich ihm persönlich hoch anrechne. Er hat sich keiner Maximaltherapie hingegeben sondern sein Leben mehr oder weniger so enden lassen, wie das von der Natur so vorgesehen war. Ohne seine Milliarden dafür zu verwenden wie Michael Jackson unterm Kirmeszelt noch 30 Jahre die Menschheit zu quälen. Deshalb wünsche ich dir lieber Steve alles Gute, auf das du noch in der Hölle bist wenn ich da aufkreuze. &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=Aafwv55WYj8" target="_blank"&gt;Link&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. - Karl Theodor von oder zu Guttenberg tritt zurück. Das ist eine gute Nachricht. Warum? Weil er damit einen Fehler eingestanden hat, einen Fehler den so mancher FDP-Doktoros noch nicht eingesehen hat. Nämlich das korrektes wissenschaftliches Arbeiten eine notwendige Bedingung für den Erhalt eines Doktortitels ist. Was vielleicht noch wichtiger ist. Das die eigene Leistung nicht nur eine hinreichende Bedingung für das einheimsen von Lorbeeren ist. &lt;a href="http://www.focus.de/panorama/welt/kriminalitaet-gekaufte-doktor-titel-nur-und132spitze-des-eisbergsund147_aid_429419.html" target="_blank"&gt;Link&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Politische Nachrichten oder Witzfigurenbereich Teil II&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;1. - Auf Rang 1 der Dinge die mich am meisten beschäftigt haben findet sich der sog. "arabische Frühling". In die Weltgeschichte wird der "arabische Frühling" aber auch als die "europäische Scharade" oder die "Muftidoktrin" eingehen. &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=IjMswl0wJUI" target="_blank"&gt;Link&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. - Beerdigungen. Es gab ungewöhnlich viele Tode, persönlicher als auch politischer Natur in diesem Jahr. So betraue ich heute vor allem den Tod von Muammar al-Gaddafi, Kim Jong Il und Osama Bin Laden. Ohne diesen schillernden Persönlichkeiten wird der politischen Weltbühne eine Menge Esprit verloren gehen. Nun könnte man argumentieren, dass es ja dem jeweils unterdrückten Volk dadurch viel besser gehe, aber seien wir ehrlich. Wer hätte für die Erschießung des damaligen US-Präsidenten G.W. Bush votiert um die Irakis vor &lt;strike&gt;Saddam Hussein&lt;/strike&gt;Uranmunition zu schützen?&lt;br /&gt;&lt;iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/PYnL5oUePM8" width="560"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. - Diese beiden sind "nur" auf Rang 3, aber das ist durchaus ein ordentliches Ergebnis für ein so junges Paar. &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=TD9HCTWjylY" target="_blank"&gt;Merkosy!&lt;/a&gt;&amp;nbsp;Ich sage zu dieser "Schuldenkrise" gar nichts mehr. Abgesehn vielleicht von einem kleinen Gebet das ich jeden Abend spreche. Lieber Gott, wenn du etwas Zeit hast. Dann mach bitte das alle Finanzkrisenmanager auch so eine schöne Eisenstange wie der gute alte Muammar zu Weihnachten geschenkt bekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Sinne, ein unfriedliches Jahr 2012.&lt;br /&gt;&lt;iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/SFlosNODqhE" width="560"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/21662653-580870763025838385?l=www.ariakan.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.ariakan.de/feeds/580870763025838385/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2011/12/kriegsverbrechen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/580870763025838385'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/580870763025838385'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2011/12/kriegsverbrechen.html' title='Kriegsverbrechen'/><author><name>Marco</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09997783573329635529</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/TAXhwALpX6I/AAAAAAAABtI/U0vGzy7Gozg/S220/25804_1410471183202_1275151799_1177221_4968563_n.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/PYnL5oUePM8/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-21662653.post-4665694335190964985</id><published>2011-12-09T08:33:00.001+01:00</published><updated>2011-12-09T08:36:45.942+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bilder'/><title type='text'>Schneller Fuß...</title><content type='html'>&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-szz6YzxQsko/TuG53r_nlZI/AAAAAAAADHQ/61hB62Ol2r8/s1600/IMG_20111208_154941.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="400" src="http://2.bp.blogspot.com/-szz6YzxQsko/TuG53r_nlZI/AAAAAAAADHQ/61hB62Ol2r8/s400/IMG_20111208_154941.jpg" width="300" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/21662653-4665694335190964985?l=www.ariakan.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.ariakan.de/feeds/4665694335190964985/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2011/12/schneller-fu.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/4665694335190964985'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/4665694335190964985'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2011/12/schneller-fu.html' title='Schneller Fuß...'/><author><name>Marco</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09997783573329635529</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/TAXhwALpX6I/AAAAAAAABtI/U0vGzy7Gozg/S220/25804_1410471183202_1275151799_1177221_4968563_n.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-szz6YzxQsko/TuG53r_nlZI/AAAAAAAADHQ/61hB62Ol2r8/s72-c/IMG_20111208_154941.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-21662653.post-537918877670596623</id><published>2011-12-06T21:59:00.001+01:00</published><updated>2011-12-06T22:45:06.249+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Blogger'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedanken'/><title type='text'>Adventskalender...</title><content type='html'>Für nen Nazi wäre es wohl nicht braun genug, doch ich fand lustig was ich heute hinter meinem Adventskalender fand. Eigentlich finde ich es immer noch lustig, aber zweimal fand in einem Satz zu verwenden ist für mich als Pfandgegner schon eine kleine Genugtuung. Back to topic! Es war ein Posthorn, genauer gesagt, es war dieses Posthorn!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-FL5bLRAnYxg/Tt6Em8AU2oI/AAAAAAAAC98/BMu-D4VRYe8/s1600/posthorn.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/-FL5bLRAnYxg/Tt6Em8AU2oI/AAAAAAAAC98/BMu-D4VRYe8/s400/posthorn.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Das Posthorn ist übrigens einer meiner ersten Gehversuche im Makrobereich...&amp;nbsp;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Mein Opa war bei der Post, gleich nach der Westfront, dem Lager, der Schmugglerzeit hat er nebenbei auf der Post gearbeitet. Ich sage nebenbei, weil er ja nicht wirklich gearbeitet hat. Er war ein Post&lt;b&gt;beamter&lt;/b&gt;. Aber nebenbei hat er viel gemacht. Hatte nen riesigen Garten, ein paar Pferde, eine Kneipe und allgemein eine recht ansehnliche Hütte. Seis drum, ich will nicht in meiner knappen Freizeit abschweifen. Denn im Gegensatz zu meinem Opa habe ich kein so spaßiges Leben. Ich kann mich nämlich nicht am Marshallplan hochziehen. Für meine Generation gibt es sowas nicht. Wir haben bald Eurobonds, keine Rente mehr, erhöhten Leistungsdruck durch chinesische Lohnsklaven und allgemein mehr Krebs, mehr Burnout, mehr Depressionen, mehr Stau und müssen auch noch ne Menge mitziehen die es vor 30 Jahren nicht über den Kindergarten hinaus geschafft hätten. Nein, hier geht es nicht um die Weltwirtschaft oder über was auch immer ich sonst so prophezeie. Es geht mir um die Dummen! Nicht zwangsläufig um eine Gruppe Menschen die nach dem IQ-Standard als minder intelligent angesehen werden, nein. Es geht mir um die wirklich dummen, diejenigen die trotz eines erhöhten IQ eigentlich nur Überleben weil es Gesetze gibt die sie schützen.&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Man kann sich ja über den gesellschaftlichen Mehrwert freuen wenn es jeder Dumme auch schafft das Rentenalter zu erreichen, aber seien wir mal ehrlich. Wir, das sind diejenigen die lesen können und das auch gerne tun. Wir brauchen sie doch nicht, oder ?&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ehrlich, braucht man ein Gesetz das dafür sorgt das man den Gehweg von Schnee befreit? Nein!&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Braucht man ein Gesetz das den Verkehr regelt? Nein! Proof of Concept -&amp;gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/UIthEM6pDqw" width="420"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man Menschen Gesetze auferlegt, dann muss man auch darauf achten dass diese Gesetze nicht die Fähigkeiten der Menschen beschneiden. Wenn also irgendein Vollidiot meint man dürfe im Internet keine Beleidigungen ausstoßen, egal gegen wen. Dann ist das lediglich ein Schutzgesetz für die Dummen. Denn es führt dazu das Menschen die gar nicht in der Lage sind andere zu beleidigen von den Umständen[Also auch den Gesetzen] bevorzugt werden. Nach Darwin werden sich solche Menschen also wesentlich stärker ausprägen als coole Menschen. Das Problem mit Menschen die nicht beleidigen können ist nun aber Folgendes. Menschen die nicht beleidigen können sind oftmals in der Gruppe der wirklich dummen anzutreffen. Deshalb tut es mir nicht weh zu sagen, dass alle Nazis zwar dumm sind, aber deren Eltern die eigentlichen Versager sind. Versager an einer Generation die es hätte besser haben können als ihre verkorksten Eltern..... Aber so ist das, Dummheit ist sehr resistent und wäscht sich nicht binnen ein paar Generationen aus dem Blut. Also wird es wohl noch eine ganze Weile dauern bis das 7 Milliardenproblem keines mehr ist, weil dumme Menschen sich keine Kinder mehr leisten können......&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Genug für heute... - und nein, ich habe keine Zeit für ausgiebiges korrigieren.....&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/21662653-537918877670596623?l=www.ariakan.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.ariakan.de/feeds/537918877670596623/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2011/12/adventskalender.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/537918877670596623'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/537918877670596623'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2011/12/adventskalender.html' title='Adventskalender...'/><author><name>Marco</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09997783573329635529</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/TAXhwALpX6I/AAAAAAAABtI/U0vGzy7Gozg/S220/25804_1410471183202_1275151799_1177221_4968563_n.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-FL5bLRAnYxg/Tt6Em8AU2oI/AAAAAAAAC98/BMu-D4VRYe8/s72-c/posthorn.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-21662653.post-6923443381485109034</id><published>2011-12-04T13:03:00.001+01:00</published><updated>2011-12-04T13:04:15.732+01:00</updated><title type='text'>Rede Helmut Schmidt auf dem SPD-Bundesparteitag am 4. Dezember 2011 in Berlin</title><content type='html'>&lt;br /&gt;&lt;div class="article-head" style="color: #3b3b3b; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; outline-color: initial; outline-style: none; outline-width: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; text-align: left;"&gt;&lt;h4 style="color: black; font-family: Georgia, 'Times New Roman', Times, serif; margin-bottom: 0.25em; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-weight: normal;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small;"&gt;Quelle:&amp;nbsp;&lt;a href="https://www.spd.de/aktuelles/Pressemitteilungen/21498/20111204_rede_helmut_schmidt.html" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;https://www.spd.de/aktuelles/Pressemitteilungen/21498/20111204_rede_helmut_schmidt.html&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/h4&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="article-body" style="color: #3b3b3b; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 13px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; outline-color: initial; outline-style: none; outline-width: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; text-align: left;"&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; outline-color: initial; outline-style: none; outline-width: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;"&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Rede „Deutschland in und mit Europa“ von&amp;nbsp;&lt;strong style="font-size: 1em; font-weight: 700; line-height: 1.32em; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;"&gt;Helmut Schmidt&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;Bundeskanzler a. D., beim ordentlichen SPD-Bundesparteitag am 4. Dezember 2011 in Berlin&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;- Es gilt das gesprochene Wort -&lt;/div&gt;&lt;blockquote style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: initial; background-image: url(https://www.spd.de/spd-webapp/static/css/images/bg_blockquote.gif); background-origin: initial; background-position: 0px 0px; background-repeat: no-repeat no-repeat; color: #666666; font-size: 1em; font-style: italic; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1em; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 35px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;"&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Liebe Freunde, meine Damen und Herren!&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Lassen Sie mich mit einer persönlichen Bemerkung beginnen. Als Sigmar Gabriel, Frank-Walter Steinmeier und meine Partei mich noch einmal um einen Beitrag gebeten haben, habe ich mich gern daran erinnert, wie ich heute vor 65 Jahren mit Loki auf dem Fußboden kniend Einladungsplakate für die SPD in Hamburg-Neugraben gemalt habe. Allerdings muss ich zugleich bekennen: Im Blick auf alle Parteipolitik bin ich altersbedingt schon jenseits von Gut und Böse angekommen. Schon lange geht es mir in erster und in zweiter Linie um die Aufgaben und die Rolle unserer Nation im unerlässlichen Rahmen des europäischen Zusammenschlusses.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Zugleich freue ich mich darüber, dass ich dieses Rednerpult teilen darf mit unserem norwegischen Nachbarn Jens Stoltenberg, der inmitten eines tiefgehenden Unglücks seiner Nation uns und allen Europäern ein wegweisendes Beispiel gegeben hat an unbeirrbarer rechtsstaatlicher, liberaler und demokratischer Führung.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Als inzwischen sehr alter Mann denkt man naturgemäß in langen Zeiträumen – sowohl nach rückwärts in der Geschichte als ebenso nach vorwärts in die erhoffte und erstrebte Zukunft. Gleichwohl habe ich vor einigen Tagen auf eine sehr einfache Frage keine eindeutige Antwort geben können. Wolfgang Thierse hatte mich gefragt: „Wann wird Deutschland endlich ein normales Land?“ Und ich habe geantwortet: In absehbarer Zeit wird Deutschland kein „normales“ Land sein. Denn dagegen steht unsere ungeheure, aber einmalige historische Belastung. Und außerdem steht dagegen unsere demografisch und ökonomisch übergewichtige Zentralposition inmitten unseres sehr kleinen aber vielfältig nationalstaatlich gegliederten Kontinents.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Damit bin ich aber bereits mitten in dem komplexen Thema meines Vortrags: Deutschland in und mit und für Europa.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Motive und Ursprünge der Europäischen Integration&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Auch wenn in einigen wenigen der rund 40 Nationalstaaten Europas das heutige Nation-Bewusstsein sich erst verspätet entfaltet hat – so in Italien, in Griechenland und in Deutschland – so hat es doch überall und immer wieder blutige Kriege gegeben. Man kann diese europäische Geschichte – von Mittel-Europa aus betrachtet – auch auffassen als eine schier endlose Folge von Kämpfen zwischen Peripherie und Zentrum und umgekehrt zwischen Zentrum und Peripherie. Dabei blieb das Zentrum immer wieder das entscheidende Schlachtfeld.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Wenn die Herrscher, die Staaten oder die Völker im Zentrum Europas schwach waren, dann stießen ihre Nachbarn aus der Peripherie in das schwache Zentrum vor. Die größte Zerstörung und die relativ größten Verluste an Menschenleben gab es im ersten 30-jährigen Krieg 1618 bis 1648, der sich im Wesentlichen auf deutschem Boden abgespielt hat. Deutschland war damals lediglich ein geographischer Begriff, unscharf definiert allein durch den deutschen Sprachraum. Später kamen die Franzosen unter Louis XIV und abermals unter Napoleon. Die Schweden sind nicht ein zweites Mal gekommen; wohl aber mehrfach die Engländer und die Russen, beim letzten Mal unter Stalin.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Wenn aber die Dynastien oder die Staaten im Zentrum Europas stark waren - oder wenn sie sich stark gefühlt haben! - dann sind sie umgekehrt gegen die Peripherie vorgestoßen. Das galt bereits für die Kreuzzüge, die gleichzeitig Eroberungszüge waren, nicht nur in Richtung Kleinasien und Jerusalem, sondern ebenso in Richtung Ostpreußen und in alle drei heutigen baltischen Staaten. In der Neuzeit galt es für den Krieg gegen Napoleon - und es galt für die drei Kriege Bismarcks 1864, 1866, 1870/71.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Das Gleiche gilt vor allem für den zweiten dreißigjährigen Krieg von 1914 bis 1945. Es gilt insbesondere für Hitlers Vorstöße bis an das Nordkap, bis in den Kaukasus, bis auf das griechische Kreta, bis nach Südfrankreich und sogar bis nach Tobruk nahe der libysch-ägyptischen Grenze. Die Katastrophe Europas, durch Deutschland provoziert, schloss die Katastrophe der europäischen Juden und die Katastrophe des deutschen Nationalstaats ein.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Zuvor hatten aber die Polen, die baltischen Nationen, die Tschechen, die Slowaken, die Österreicher, die Ungarn, die Slowenen und Kroaten das Schicksal der Deutschen geteilt, insofern sie alle seit Jahrhunderten unter ihrer geopolitisch zentralen Lage in diesem kleinen europäischen Kontinent gelitten haben. Oder anders gesagt: Mehrfach haben wir Deutschen andere unter unserer zentralen Machtposition leiden lassen.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Heutzutage sind die konfligierenden territorialen Ansprüche, die Sprach- und Grenzkonflikte, die noch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts im Bewusstsein der Nationen eine sehr große Rolle gespielt haben, de facto weitgehend bedeutungslos geworden, jedenfalls für uns Deutsche.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Während im Bewusstsein der öffentlichen Meinung und in der veröffentlichten Meinung in den Nationen Europas die Kenntnis und die Erinnerung der Kriege des Mittelalters weitgehend abgesunken sind, so spielt jedoch die Erinnerung an die beiden Weltkriege des 20. Jahrhunderts und an die deutsche Besatzung immer noch eine latent dominierende Rolle.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Für uns Deutsche scheint mir entscheidend zu sein, dass fast alle Nachbarn Deutschlands – und außerdem fast alle Juden auf der ganzen Welt - sich des Holocaust und der Schandtaten erinnern, die zur Zeit der deutschen Besatzung in den Ländern der Peripherie geschehen sind. Wir Deutschen sind uns nicht ausreichend im Klaren darüber, dass bei fast allen unseren Nachbarn wahrscheinlich noch für viele Generationen ein latenter Argwohn gegen die Deutschen besteht.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Auch die nachgeborenen deutschen Generationen müssen mit dieser historischen Last leben. Und die heutigen dürfen nicht vergessen: Es war der Argwohn gegenüber einer zukünftigen Entwicklung Deutschlands, der 1950 den Beginn der europäischen Integration begründet hat.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Churchill hatte 1946 zwei Motive, als er in seiner großen Züricher Rede die Franzosen aufgerufen hat, sich mit den Deutschen zu vertragen und mit ihnen gemeinsam die Vereinigten Staaten Europas zu begründen: Nämlich erstens die gemeinsame Abwehr der als bedrohlich erscheinenden Sowjetunion - aber zweitens die Einbindung Deutschlands in einen größeren westlichen Verbund. Denn Churchill sah weitsichtig die Wiedererstarkung Deutschlands voraus.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Als 1950, vier Jahre nach Churchills Rede, Robert Schuman und Jean Monnet mit dem Schuman-Plan für den Zusammenschluss der westeuropäischen Schwerindustrie hervorgetreten sind, geschah dies aus dem gleichen Motiv, aus dem Motiv der Einbindung Deutschlands. Charles de Gaulle, der zehn Jahre später Konrad Adenauer die Hand zur Versöhnung geboten hat, hat aus dem gleichen Motiv gehandelt.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;All dies geschah aus realistischer Einsicht in eine als möglich erachtete und zugleich befürchtete künftige Entwicklung deutscher Stärke. Nicht der Idealismus Victor Hugos, der 1849 zur Vereinigung Europas aufgerufen hat, noch irgendein Idealismus stand 1950/52 am Beginn der damals auf Westeuropa beschränkten europäischen Integration. Die damals führenden Staatsmänner in Europa und in Amerika (ich nenne George Marshall, Eisenhower, auch Kennedy, vor allem aber Churchill, Jean Monnet, Adenauer und de Gaulle oder auch de Gasperi und Henri Spaak) handelten keineswegs aus Europa-Idealismus, sondern aus Kenntnis der bisherigen europäischen Geschichte. Sie handelten aus realistischer Einsicht in die Notwendigkeit, eine Fortsetzung des Kampfes zwischen Peripherie und deutschem Zentrum zu vermeiden. Wer dieses Ursprungsmotiv der europäischen Integration, das immer noch ein tragendes Element ist, wer dies nicht verstanden hat, dem fehlt eine unverzichtbare Voraussetzung für die Lösung der gegenwärtig höchst prekären Krise Europas.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Je mehr im Laufe der 1960er, der 70er und 80er Jahre die damalige Bundesrepublik ökonomisch, militärisch und politisch an Gewicht zugenommen hat, um so mehr wurde in den Augen der westeuropäischen Staatslenker die europäische Integration zu einer Rückversicherung gegen eine abermals denkbare machtpolitische Verführbarkeit der Deutschen. Der anfängliche Widerstand&amp;nbsp;&lt;acronym style="border-bottom-color: initial; border-bottom-style: dotted; border-bottom-width: 1px; cursor: help; font-size: 1em; font-variant: small-caps; letter-spacing: 0.07em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;" title="zum Beispiel"&gt;z.B.&lt;/acronym&gt;&amp;nbsp;Margret Thatchers oder Mitterands oder Andreottis 1989/90 gegen eine Vereinigung der beiden deutschen Nachkriegsstaaten war eindeutig begründet in der Besorgnis vor einem starken Deutschland im Zentrum dieses kleinen europäischen Kontinents.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Ich erlaube mir an dieser Stelle einen kleinen persönlichen Exkurs. Ich habe Jean Monnet zugehört, als ich an Monnet’s Komitee „&lt;span lang="fr" style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;" xml:lang="fr"&gt;Pour les États-Unis d’Europe&lt;/span&gt;“ beteiligt war. Das war 1955. Für mich ist Jean Monnet einer der weitestblickenden Franzosen geblieben, die ich in meinem Leben kennengelernt habe – in Sachen Integration übrigens auch wegen seines Konzepts des schrittweisen Vorgehens bei der Integration Europas.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Ich bin seither aus Einsicht in das strategische Interesse der deutschen Nation, nicht aus Idealismus, ein Anhänger der europäischen Integration, ein Anhänger der Einbindung Deutschlands geworden und geblieben. (Das hat mich damals zu einer für Kurt Schumacher ganz belanglosen, für mich aber, damals gerade 30 Jahre alter Kriegsheimkehrer, zu einer sehr ernst zu nehmenden Kontroverse mit meinem von mir hoch verehrten Parteivorsitzenden geführt.) Es hat mich in den 1950er Jahren zur Bejahung der Pläne des damaligen polnischen Außenministers Rapacki geführt. Zu Beginn der 60er Jahre habe ich dann ein Buch gegen die offizielle westliche Strategie der nuklear-strategischen Vergeltung geschrieben, die damals von Seiten der NATO der mächtigen Sowjetunion angedroht wurde, in die wir damals wie auch heute eingebunden waren.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Die Europäische Union ist notwendig&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;De Gaulle und Pompidou haben in den 1960er und frühen 1970er Jahren die europäische Integration fortgesetzt, um Deutschland einzubinden - nicht aber wollten sie auch ihren eigenen Staat auf Gedeih und Verderb einbinden. Danach hat das gute Verständnis zwischen Giscard d’Estaing und mir zu einer Periode französisch-deutscher Kooperation und zur Fortsetzung der europäischen Integration geführt, eine Periode, die nach dem Frühjahr 1990 zwischen Mitterand und Kohl erfolgreich fortgesetzt worden ist. Zugleich ist seit 1950/52 die europäische Gemeinschaft bis 1991 schrittweise von sechs auf zwölf Mitgliedsstaaten gewachsen.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Dank der weitgehenden Vorarbeit durch Jacques Delors (damals Präsident der Europäischen Kommission) haben Mitterand und Kohl 1991 in Maastricht die gemeinsame Euro-Währung ins Leben gerufen, die dann im Jahre 2001, zehn Jahre später, greifbar geworden ist. Zugrunde lag abermals die französische Besorgnis vor einem übermächtigen Deutschland – genauer gesagt: vor einer übermächtigen D-Mark.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Inzwischen ist der EURO zur zweitwichtigsten Währung der Weltwirtschaft geworden. Diese europäische Währung ist nach innen wie auch im Außenverhältnis bisher stabiler als der amerikanische Dollar - und stabiler als die D-Mark in ihren letzten 10 Jahren gewesen ist. Alles Gerede und Geschreibe über eine angebliche „Krise des Euro“ ist leichtfertiges Geschwätz von Medien, von Journalisten und von Politikern.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Seit Maastricht 1991/92 hat sich aber die Welt gewaltig verändert. Wir haben die Befreiung der Nationen im Osten Europas und die Implosion der Sowjet-Union erlebt. Wir erleben den phänomenalen Aufstieg Chinas, Indiens, Brasiliens und anderer „Schwellenländer“, die man früher pauschal „Dritte Welt“ genannt hat. Gleichzeitig haben sich die realen Volkswirtschaften größter Teile der Welt „globalisiert“, auf Deutsch: Fast alle Staaten der Welt hängen von einander ab. Vor allem haben die Akteure auf den globalisierten Finanzmärkten sich eine einstweilen ganz unkontrollierte Macht angeeignet.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Aber zugleich - und fast unbemerkt - hat sich die Menschheit explosionsartig auf 7 Milliarden Menschen&amp;nbsp; vermehrt. Als ich geboren wurde, waren es gerade mal 2 Milliarden gewesen. Alle diese enormen Veränderungen haben gewaltige Auswirkungen auf die Völker Europas, auf ihre Staaten und auf ihren Wohlstand!&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Andererseits überaltern alle europäischen Nationen – und überall schrumpfen die Zahlen ihrer Bürger. In der Mitte dieses 21. Jahrhunderts werden vermutlich sogar 9 Milliarden Menschen gleichzeitig auf der Erde leben, während dann die europäischen Nationen zusammen nur noch ganze 7 Prozent der Weltbevölkerung ausmachen. 7 Prozent von 9 Milliarden! Bis an das Jahr 1950 waren die Europäer über zwei Jahrhunderte lang über 20 Prozent der Weltbevölkerung gewesen. Aber seit 50 Jahren schrumpfen wir Europäer – nicht nur in absoluten Zahlen sondern vor allem in Relation zu Asien, zu Afrika und Lateinamerika. Ebenso schrumpft der Anteil der Europäer am globalen Sozialprodukt, d.h. an der Wertschöpfung der ganzen Menschheit. Er wird bis 2050 auf etwa 10 Prozent absinken; 1950 hatte er noch bei 30 Prozent gelegen.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Jede einzelne der europäischen Nationen wird 2050 nur noch einen Bruchteil von 1 Prozent der Weltbevölkerung ausmachen. Das heißt: Wenn wir die Hoffnung haben wollen, dass wir Europäer eine Bedeutung für die Welt haben, dann können wir das nur gemeinsam. Denn als einzelne Staaten – ob Frankreich, Italien, Deutschland oder ob Polen, Holland oder Dänemark oder Griechenland – kann man uns am Ende nicht mehr in Prozentzahlen, sondern nur noch in Promillezahlen messen.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Daraus ergibt sich das langfristige strategische Interesse der europäischen Nationalstaaten an ihrem integrierenden Zusammenschluss. Dieses strategische Interesse an der europäischen Integration wird zunehmend an Bedeutung gewinnen. Es ist bisher den Nationen weitestgehend noch nicht bewusst. Es wird ihnen durch ihre Regierungen auch nicht bewusst gemacht.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Falls jedoch die Europäische Union im Laufe der kommenden Jahrzehnte nicht zu einer - wenn auch begrenzten - gemeinsamen Handlungsfähigkeit gelangen sollte, so ist eine selbstverursachte Marginalisierung der einzelnen europäischen Staaten und der europäischen Zivilisation nicht auszuschließen. Ebenso wenig kann in solchem Falle das Wiederaufleben von Konkurrenz- und Prestigekämpfen zwischen den Staaten Europas ausgeschlossen werden. In solchem Falle könnte die Einbindung Deutschlands kaum noch funktionieren. Das alte Spiel zwischen Zentrum und Peripherie könnte abermals Wirklichkeit werden.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Der Prozess der weltweiten Aufklärung, der Ausbreitung der Rechte des einzelnen Menschen und seiner Würde, der rechtsstaatlichen Verfassung und der Demokratisierung würde aus Europa keine wirksamen Impulse mehr erhalten. Unter diesen Aspekten wird die europäische Gemeinschaft zu einer Lebensnotwendigkeit für die Nationalstaaten unseres alten Kontinents. Diese Notwendigkeit reicht über die Motive Churchills und de Gaulles. Sie reicht aber auch über die Motive Monnets und über die Motive Adenauers hinaus. Sie überwölbt heute auch die Motive Ernst Reuters, Fritz Erlers, Willy Brandts und ebenso Helmut Kohls.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Ich füge hinzu: Gewiss aber geht es dabei auch immer noch um die Einbindung Deutschlands. Deshalb müssen wir Deutschen uns Klarheit verschaffen über unsere eigene Aufgabe, unsere eigene Rolle im Rahmen der europäischen Integration.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Deutschland hat Stetigkeit und Zuverlässigkeit nötig&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Wenn wir am Ende des Jahres 2011 Deutschland von außen betrachten mit den Augen unserer mittelbaren und unmittelbaren Nachbarn, dann löst Deutschland seit einem Jahrzehnt Unbehagen aus – neuerdings auch politische Besorgnis. In den allerletzten Jahren sind erhebliche Zweifel in die Stetigkeit der deutschen Politik aufgetaucht. Das Vertrauen in die Verlässlichkeit der deutschen Politik ist beschädigt.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Dabei beruhen diese Zweifel und Besorgnisse auch auf außenpolitischen Fehlern unserer deutschen Politiker und Regierungen. Sie beruhen zum anderen Teil auf der für die Welt überraschenden ökonomischen Stärke der vereinigten Bundesrepublik. Unsere Volkswirtschaft hat sich – beginnend in den 1970er Jahren, damals noch zweigeteilt - zur größten in Europa entwickelt. Sie ist technologisch, sie ist finanzpolitisch und sie ist sozialpolitisch heute eine der leistungsfähigsten Volkswirtschaften der Welt. Unsere wirtschaftliche Stärke und unser seit Jahrzehnten vergleichsweise sehr stabiler sozialer Friede haben auch Neid ausgelöst - zumal unsere Arbeitslosigkeitsrate und auch unsere Verschuldungsrate durchaus im Bereich der internationalen Normalität liegen.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Allerdings ist uns nicht ausreichend bewusst, dass unsere Wirtschaft in hohem Maße sowohl in den gemeinsamen europäischen Markt integriert als auch zugleich in hohem Maße globalisiert und damit von der Weltkonjunktur abhängig ist. Wir werden deshalb im kommenden Jahr erleben, dass die deutschen Exporte nicht mehr sonderlich wachsen.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Gleichzeitig hat sich aber eine schwerwiegende Fehlentwicklung ergeben, nämlich anhaltende enorme Überschüsse unserer Handelsbilanz und unserer Leistungsbilanz. Die Überschüsse machen seit Jahren etwa 5 Prozent unseres Sozialproduktes aus. Sie sind ähnlich groß wie die Überschüsse Chinas. Das ist uns nicht bewusst, weil es sich nicht mehr in DM-Überschüssen niederschlägt, sondern in Euro. Es ist aber notwendig für unsere Politiker, sich dieses Umstandes bewusst zu sein.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Denn alle unsere Überschüsse sind in Wirklichkeit die Defizite der anderen. Die Forderungen, die wir an andere haben, sind deren Schulden. Es handelt sich um eine ärgerliche Verletzung des einstmals von uns zum gesetzlichen Ideal erhobenen „außenwirtschaftlichen Gleichgewichts“. Diese Verletzung muss unsere Partner beunruhigen. Und wenn es neuerdings ausländische, meistens amerikanische Stimmen gibt - inzwischen kommen sie von vielen Seiten - die von Deutschland eine europäische Führungsrolle verlangen, so weckt all dies zusammen bei unseren Nachbarn zugleich zusätzlichen Argwohn. Und es weckt böse Erinnerungen.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Diese ökonomische Entwicklung und die gleichzeitige Krise der Handlungsfähigkeit der Organe der Europäischen Union haben Deutschland abermals in eine zentrale Rolle gedrängt. Gemeinsam mit dem französischen Staatspräsidenten hat die Kanzlerin diese Rolle willig akzeptiert. Aber es gibt in vielen europäischen Hauptstädten und ebenso in den Medien mancher unserer Nachbarstaaten abermals eine wachsende Besorgnis vor deutscher Dominanz. Dieses Mal handelt es sich nicht um eine militärisch und politisch überstarke Zentralmacht, wohl aber um ein ökonomisch überstarkes Zentrum!&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;An dieser Stelle ist eine ernste, sorgfältig abgewogene Mahnung an die deutschen Politiker, an die Medien und an unsere öffentliche Meinung notwendig.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Wenn wir Deutschen uns verführen ließen, gestützt auf unsere ökonomische Stärke, eine politische Führungsrolle in Europa zu beanspruchen oder doch wenigstens den Primus inter pares zu spielen, so würde eine zunehmende Mehrheit unserer Nachbarn sich wirksam dagegen wehren. Die Besorgnis der Peripherie vor einem allzu starken Zentrum Europas würde ganz schnell zurückkehren. Die wahrscheinlichen Konsequenzen solcher Entwicklung wären für die&amp;nbsp;&lt;acronym style="border-bottom-color: initial; border-bottom-style: dotted; border-bottom-width: 1px; cursor: help; font-size: 1em; font-variant: small-caps; letter-spacing: 0.07em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;" title="Europäische Union"&gt;EU&lt;/acronym&gt;&amp;nbsp;verkrüppelnd. Und Deutschland würde in Isolierung fallen. &amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Die sehr große und sehr leistungsfähige Bundesrepublik Deutschland braucht – auch zum Schutze vor uns selbst! – die Einbettung in die europäische Integration. Deshalb verpflichtet seit Helmut Kohls Zeiten, seit 1992 der Artikel 23 des Grundgesetzes uns zur Mitwirkung „... bei der Entwicklung der Europäischen Union“. Der Art. 23 verpflichtet uns für diese Mitwirkung auch zu dem „Grundsatz der Subsidiarität...“. Die gegenwärtige Krise der Handlungsfähigkeit der Organe der EU ändert nichts an diesen Grundsätzen.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Unsere geopolitische Zentrallage, dazu unsere unglückliche Rolle im Verlaufe der europäischen Geschichte bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts, dazu unsere heutige Leistungsfähigkeit, all dies zusammen verlangt von jeder deutschen Regierung ein sehr hohes Maß an Einfühlungsvermögen in die Interessen unserer EU-Partner. Und unsere Hilfsbereitschaft ist unerlässlich.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Wir Deutschen haben doch unsere große Wiederaufbau-Leistung der letzten sechs Jahrzehnte auch nicht allein und nur aus eigener Kraft zustande gebracht. Sondern sie wäre nicht möglich gewesen ohne die Hilfen der westlichen Siegermächte, nicht ohne unsere Einbettung in die europäische Gemeinschaft und in das atlantische Bündnis, nicht ohne die Hilfen durch unsere Nachbarn, nicht ohne den politischen Aufbruch im Osten Mitteleuropas und nicht ohne das Ende der kommunistischen Diktatur. Wir Deutschen haben Grund zur Dankbarkeit. Und zugleich haben wir die Pflicht, uns der empfangenen Solidarität würdig zu erweisen durch unsere eigene Solidarität mit unseren Nachbarn!&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Dagegen wäre ein Streben nach einer eigenen Rolle in der Weltpolitik und das Streben nach weltpolitischem Prestige ziemlich unnütz, wahrscheinlich sogar schädlich. Jedenfalls bleibt die enge Zusammenarbeit mit Frankreich und mit Polen unerlässlich, mit allen unseren Nachbarn und Partnern in Europa.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Nach meiner Überzeugung liegt es im kardinalen, langfristig-strategischen Interesse Deutschlands, sich nicht zu isolieren und sich nicht isolieren zu lassen. Eine Isolation innerhalb des Westens wäre gefährlich. Eine Isolation innerhalb der Europäischen Union oder des Euro-Raumes wäre hoch gefährlich. Für mich rangiert dieses Interesse Deutschlands eindeutig höher als jedwedes taktische Interesse aller politischen Parteien.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Die deutschen Politiker und die deutschen Medien haben die verdammte Pflicht und Schuldigkeit, diese Einsicht nachhaltig in der öffentlichen Meinung zu vertreten.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Wenn aber jemand zu verstehen gibt, heute und künftig werde in Europa Deutsch gesprochen; wenn ein deutscher Außenminister meint, fernseh-geeignete Auftritte in Tripolis, in Kairo oder in Kabul seien wichtiger als politische Kontakte mit Lissabon, mit Madrid, mit Warschau oder Prag, mit Dublin, Den Haag, Kopenhagen oder Helsinki; wenn ein anderer meint, eine europäische „Transfer-Union“ verhüten zu müssen –&amp;nbsp; dann ist das alles bloß schädliche Kraftmeierei.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Tatsächlich ist Deutschland doch über lange Jahrzehnte ein Nettozahler gewesen! Wir konnten das leisten und haben es seit Adenauers Zeiten getan. Und natürlich waren Griechenland, Portugal oder Irland immer Netto-Empfänger.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Diese Solidarität mag heute der deutschen politischen Klasse nicht ausreichend bewusst sein. Aber bisher war sie selbstverständlich. Ebenso selbstverständlich - und außerdem seit Lissabon vertraglich vorgeschrieben - ist das Prinzip der Subsidiarität: Das, was ein Staat nicht selbst regeln oder bewältigen kann, das muss die Europäische Union übernehmen.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Konrad Adenauer ist seit dem Schuman-Plan, aus richtigem politischen Instinkt und gegen den Widerstand sowohl Kurt Schumachers als später auch gegen den Widerstand Ludwig Erhards auf die französischen Offerten eingegangen. Adenauer hat das langfristig-strategische deutsche Interesse – trotz anhaltender Teilung Deutschlands! – richtig beurteilt. Alle Nachfolger – so auch Brandt, Schmidt,&amp;nbsp; Kohl und Schröder - haben die Integrationspolitik Adenauers fortgesetzt.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Alle tagespolitische, alle innenpolitische, alle außenpolitische Taktik hat nie das langfristig-strategische Interesse der Deutschen in Frage gestellt. Deshalb konnten alle unsere Nachbarn und Partner sich jahrzehntelang auf die Stetigkeit der deutschen Europapolitik verlassen – und zwar unabhängig von allen Regierungswechseln. Diese Kontinuität bleibt auch in Zukunft geboten.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Die heutige Lage der EU verlangt Tatkraft&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Konzeptionelle deutsche Beiträge waren immer selbstverständlich. Das sollte auch künftig so bleiben. Dabei sollten wir allerdings nicht der fernen Zukunft vorgreifen. Vertragsänderungen könnten ohnehin die vor zwanzig Jahren in Maastricht geschaffenen Tatsachen, die Unterlassungen und Fehler nur zum Teil korrigieren. Die heutigen Vorschläge zur Änderung des geltenden Lissaboner Vertrages erscheinen mir für die unmittelbare Zukunft als wenig hilfreich, wenn man sich nämlich an die bisherigen Schwierigkeiten mit allseitiger nationaler Ratifikation erinnert - oder an die negativ ausgegangenen Volksabstimmungen.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Ich stimme deshalb dem italienischen Staatspräsidenten Napolitano zu, wenn er Ende Oktober in einer bemerkenswerten Rede verlangt hat, dass wir uns heute auf das konzentrieren müssen, was heute notwendig zu tun ist. Und dass wir dazu die Möglichkeiten ausschöpfen müssen, die der geltende EU-Vertrag uns gibt – besonders zur Stärkung der Haushaltsregeln und der ökonomischen Politik im EURO-Währungsraum.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Die gegenwärtige Krise der Handlungsfähigkeit der in Lissabon geschaffenen Organe der Europäischen Union darf nicht Jahre andauern! Mit der Ausnahme der Europäischen Zentralbank haben die Organe – das Europäische Parlament, der Europäische Rat, die Brüsseler Kommission und die Ministerräte – sie alle haben seit Überwindung der akuten Bankenkrise 2008 und besonders der anschließenden Staatsverschuldungskrise nur wenig an heute wirksamen Hilfen zustande gebracht.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Für die Überwindung der heutigen Führungskrise der EU gibt es kein Patentrezept. Man wird mehrere Schritte benötigen, zum Teil gleichzeitig, zum Teil nacheinander. Man wird nicht nur Urteilskraft und Tatkraft benötigen, sondern auch Geduld! Dabei dürfen konzeptionelle deutsche Beiträge sich nicht auf Schlagworte beschränken. Sie sollten nicht auf dem Fernseh-Marktplatz, sondern stattdessen vertraulich im Rahmen der Gremien der Organe der EU vorgetragen werden. Dabei dürfen wir Deutsche weder unsere ökonomische noch unsere soziale Ordnung, weder unser föderatives System noch unsere Haushalts- und Finanzverfassung den europäischen Partnern als Vorbild oder als Maßstab vorstellen, sondern lediglich als Beispiele unter mehreren verschiedenen Möglichkeiten.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Für das, was Deutschland heute tut oder unterlässt tragen wir alle gemeinsam die Verantwortung für die zukünftigen Wirkungen in Europa. Wir brauchen dafür europäische Vernunft. Wir brauchen aber Vernunft nicht allein, sondern ebenso ein mitfühlendes Herz gegenüber unseren Nachbarn und Partnern.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;In einem wichtigen Punkt stimme ich mit Jürgen Habermas überein, der jüngst davon gesprochen hat, dass – ich zitiere – „...wir tatsächlich jetzt zum ersten Mal in der Geschichte der EU einen Abbau von Demokratie erleben!!“ (Ende des Zitats). In der Tat: Nicht nur der Europäische Rat inklusive seiner Präsidenten, ebenso die Europäische Kommission inklusive ihres Präsidenten, dazu die diversen Ministerräte und die ganze Brüsseler Bürokratie haben gemeinsam das demokratische Prinzip beiseite gedrängt! Ich bin damals, als wir die Volkswahl zum Europäischen Parlament einführten, dem Irrtum erlegen, das Parlament würde sich schon selbst Gewicht verschaffen. Tatsächlich hat es bisher auf die Bewältigung der Krise keinen erkennbaren Einfluss genommen, denn seine Beratungen und Entschlüsse bleiben bisher ohne öffentliche Wirkung.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Deshalb möchte ich an Martin Schulz appellieren: Es wird höchste Zeit, dass Sie und Ihre christdemokratischen, Ihre sozialistischen, liberalen und grünen Kollegen, sich gemeinsam, aber drastisch zu öffentlichem Gehör bringen. Wahrscheinlich eignet sich das Feld der seit der G20 im Jahre 2008 abermals völlig unzureichend gebliebenen Aufsicht über Banken, Börsen und deren Finanzinstrumente am besten für einen solchen Aufstand des Europäischen Parlaments.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Tatsächlich haben einige zigtausend Finanzhändler in USA und in Europa, dazu einige Ratingagenturen, die politisch verantwortlichen Regierungen in Europa zu Geiseln genommen. Es ist kaum zu erwarten, dass Barack Obama viel dagegen ausrichten wird. Das Gleiche gilt für die britische Regierung. Tatsächlich haben zwar die Regierungen der ganzen Welt im Jahr 2008/2009 mit Garantien und mit dem Geld der Steuerzahler die Banken gerettet. Aber schon seit 2010 spielt diese Herde von hochintelligenten, zugleich psychose-anfälligen Finanzmanagern abermals ihr altes Spiel um Profit und Bonifikation. Ein Hazardspiel zu Lasten aller Nicht-Spieler, das Marion Dönhoff und ich schon in den 1990er Jahren als lebensgefährlich kritisiert haben.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Wenn sonst keiner handeln will, dann müssen die Teilnehmer der EURO-Währung handeln. Dazu kann der Weg über den Artikel 20 des geltenden EU-Vertrages von Lissabon gehen. Dort ist ausdrücklich vorgesehen, dass einzelne oder mehrere EU-Mitgliedsstaaten „...untereinander eine verstärkte Zusammenarbeit begründen“. Jedenfalls sollten die an der gemeinsamen EURO-Währung beteiligten Staaten gemeinsam für den EURO-Raum durchgreifende Regulierungen ihres gemeinsamen Finanzmarktes ins Werk setzen. Von der Trennung zwischen normalen Geschäftsbanken und andererseits Investment- und Schattenbanken bis zum Verbot von Leerverkäufen von Wertpapieren auf einen zukünftigen Termin, bis zum Verbot des Handels mit Derivaten, sofern sie nicht von der offiziellen Börsenaufsicht zugelassen sind – und bis hin zur wirksamen Einschränkung der den EURO-Raum betreffenden Geschäfte der einstweilen unbeaufsichtigten Ratingagenturen. Ich will Sie, meine Damen und Herren, nicht mit weiteren Einzelheiten belasten.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Natürlich würde die globalisierte Bankenlobby abermals alle Hebel dagegen in Bewegung setzen. Sie hat ja schon bisher alle durchgreifenden Regulierungen verhindert. Sie hat für sich selbst ermöglicht, dass die Herde ihrer Händler die europäischen Regierungen in die Zwangslage gebracht hat, immer neue „Rettungsschirme“ erfinden zu müssen – und sie durch „Hebel“ auszuweiten. Es wird hohe Zeit, sich dagegen zu wehren. Wenn die Europäer den Mut und die Kraft zu einer durchgreifenden Finanzmarkt-Regulierung aufbringen, dann können wir auf mittlere Sicht zu einer Zone der Stabilität werden. Wenn wir aber hier versagen, dann wird das Gewicht Europas weiter abnehmen – und die Welt entwickelt sich in Richtung auf ein Duumvirat zwischen Washington und Peking.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Für die unmittelbare Zukunft des EURO-Raumes bleiben gewisslich all die bisher angekündigten und angedachten Schritte notwendig. Dazu gehören die Rettungsfonds, die Verschuldungsobergrenzen und deren Kontrolle, eine gemeinsame ökonomische und fiskalische Politik, dazu eine Reihe von jeweils nationalen steuerpolitischen, ausgabenpolitischen, sozialpolitischen und arbeitsmarktpolitischen Reformen. Aber zwangsläufig wird auch eine gemeinsame Verschuldung unvermeidbar werden. Wir Deutschen dürfen uns dem nicht national-egoistisch verweigern.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Wir dürfen aber auch keineswegs für ganz Europa eine extreme Deflationspolitik propagieren. Vielmehr hat Jacques Delors recht, wenn er verlangt, mit der Gesundung der Haushalte zugleich wachstumsfördernde Projekte einzuleiten und zu finanzieren. Ohne Wachstum, ohne neue Arbeitsplätze kann kein Staat seinen Haushalt sanieren. Wer da glaubt, Europa könne durch Haushaltseinsparungen allein gesund werden, der möge gefälligst die schicksalhafte Wirkung von Heinrich Brünings Deflationspolitik 1930/32 studieren. Sie hat eine Depression und ein unerträgliches Ausmaß an Arbeitslosigkeit ausgelöst und damit den Untergang der ersten deutschen Demokratie eingeleitet.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;An meine Freunde&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Zum Schluss, liebe Freunde! Eigentlich muss man nicht so sehr den Sozialdemokraten internationale Solidarität predigen. Denn die deutsche Sozialdemokratie ist seit anderthalb Jahrhunderten internationalistisch gesonnen – in viel höherem Maße als Generationen von Liberalen, von Konservativen oder von Deutsch-Nationalen. Wir Sozialdemokraten haben zugleich an der Freiheit und an der Würde jedes einzelnen Menschen festgehalten. Wir haben zugleich festgehalten an der repräsentativen, der parlamentarischen Demokratie. Diese Grundwerte verpflichten uns heute zur europäischen Solidarität.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Gewiss wird Europa auch im 21. Jahrhundert aus Nationalstaaten bestehen, jeder mit seiner eigenen Sprache und mit seiner eigenen Geschichte. Deshalb wird aus Europa gewiss kein Bundesstaat werden. Aber die Europäische Union darf auch nicht zu einem bloßen Staatenbund verkommen. Die Europäische Union muss ein dynamisch sich entwickelnder Verbund bleiben. Es gibt dafür in der ganzen Menschheitsgeschichte kein Beispiel. Wir Sozialdemokraten müssen zur schrittweisen Entfaltung dieses Verbundes beitragen.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Je älter man wird, desto mehr denkt man in langen Zeiträumen. Auch als alter Mann halte ich immer noch fest an den drei Grundwerten des Godesberger Programms: Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität. Dabei denke ich übrigens, dass heute die Gerechtigkeit vor allem auch Chancengleichheit für Kinder, für Schüler und für junge Leute insgesamt verlangt.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Wenn ich zurückschaue auf das Jahr 1945 oder zurückschauen kann auf das Jahr 1933 – damals war ich gerade 14 Jahre alt geworden -, so will mir der Fortschritt, den wir bis heute erreicht haben, als fast unglaublich erscheinen. Der Fortschritt, den die Europäer seit dem Marshall-Plan 1948, seit dem Schuman-Plan 1950, den wir dank Lech Walesa und Solidarnosz, dank Vaclav Havel und der Charta 77, den wir dank jener Deutschen in Leipzig und Ostberlin seit der großen Wende 1989/91 heute erreicht haben.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 1.7em; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; position: relative;"&gt;Wenn heute der größte Teil Europas sich der Menschenrechte und des Friedens erfreut, dann hatten wir uns das weder 1918 noch 1933 noch 1945 vorstellen können. Lasst uns deshalb dafür arbeiten und kämpfen, dass die historisch einmalige Europäische Union aus ihrer gegenwärtigen Schwäche standfest und selbstbewusst hervorgeht!&lt;br style="font-size: 1em; line-height: 1.32em; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;" /&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/21662653-6923443381485109034?l=www.ariakan.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.ariakan.de/feeds/6923443381485109034/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2011/12/rede-helmut-schmidt-auf-dem-spd.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/6923443381485109034'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/6923443381485109034'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2011/12/rede-helmut-schmidt-auf-dem-spd.html' title='Rede Helmut Schmidt auf dem SPD-Bundesparteitag am 4. Dezember 2011 in Berlin'/><author><name>Marco</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09997783573329635529</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/TAXhwALpX6I/AAAAAAAABtI/U0vGzy7Gozg/S220/25804_1410471183202_1275151799_1177221_4968563_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-21662653.post-4397684011339719659</id><published>2011-11-28T18:00:00.000+01:00</published><updated>2011-11-28T18:00:06.566+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Blogger'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedanken'/><title type='text'>Schieflage!</title><content type='html'>Es läuft etwas gewaltig schief im Abendland. Nein. Ich meine nicht die Finanzkrise, den verlorenen Krieg in Afghanistan oder das zugrunde gehende Bildungssystem. Ich bin einfach mit der Gesamtsituation unzufrieden. Konkreter, ich bin mit den Methoden des Denkens unzufrieden. Wo ist die hochgelobte abendländische Kultur? Wo ist Cato, der als Mahnmal der Vernunft die Menschen das Denken lehrt? Ein Beispiel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern disskutierte ich mit zwei älteren Herren über die Finanzkrise. Die Fronten waren recht schnell abgesteckt, die üblichen Phrasen gedroschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Ein Staat darf sich nicht so verschulden wie Griechenland.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die sind ja auch alle faul da unten im Süden, das liegt einfach in deren Mentalität.&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ich habe nichts gegen Europa, aber warum sollen wir deren Schulden mit Geld bezahlen das wir selber nicht haben?&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Der Sozialstaat ist definitiv nicht mehr finanzierbar, da müssen eben alle wieder arbeiten gehen.&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die Banken müssen reguliert werden, die handeln ja mit Beträgen die gar nicht mehr greifbar sind.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Unsere Politiker machen immer nur neue Schulden, dass kann doch so nicht weitergehen.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div&gt;Ein wenig kam ich mir vor die Don Quijote als ich da zwischen Ihnen saß und versuchte gegen ihre Meinungen vorzugehen. Die Behauptung, sie würden falsch denken brachte ich nicht über meine Lippen. Und doch, es war offensichtlich wie sich ihre Meinung gebildet hatte. Ein Leben voller Arbeit, Kinder aufgezogen, Haus gebaut und das Girokonto ausgeglichen. Typisch für die Generation Gold. &amp;nbsp;Gemeint sind diejenigen die nach dem 2. Weltkrieg aus dem Vollen schöpfen konnten. Das sind Männer die Zeitung lesen, alle ARD Tagesschausprecher kennen und mindestens 3-4kg Leserbriefe an diverse Lokalzeitungen versandt haben. Persönlich sind sie mir ja sehr sympathisch, mit ihrem Portwein, dem Cognac und der Leidenschaft für politische Diskurse. Es sind alles in allem recht vernünftige Menschen. Doch etwas zeigt sich hier deutlich. Nämlich das man durchaus vernünftig sein kann, ohne auch ein einziges mal im Leben recht gehabt zu haben oder der Wahrheit nahe gekommen zu sein.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das Vermögen vernünftige Schlüsse zu ziehen basiert auf der Fähigkeit logisch zu Denken. Das bedeutet bei entsprechenden Prämissen, die dazu gültigen Schlüsse zu ziehen. Ist nicht schwer. So ist 1 + 1 = 2.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Moritz ist ein Mann, sofern die beiden unten angegebenen Prämissen gültig sind.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;-&amp;gt;&amp;nbsp;Nur Männer tragen blaue Hüte.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;-&amp;gt; Moritz trägt einen blauen Hut.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div&gt;Das ist ein einfaches Prinzip, aber es reicht aus um die korrekten Schlüsse zu ziehen. Und genau hier setzt das wohl größte Problem unserer Zeit an. Die korrekte Bewertung von Prämissen. Was ist eine Prämisse, die gültig ist und dazu gereicht sich eine Meinung zu aktuellen politischen Krisen zu machen? Die eigene Lebenserfahrung? Die Nachrichten auf der ARD? Der Wirtschaftsteil der Zeit? Die philosophischen Ansichten Keynes?&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die guten Herren waren nicht davon zu überzeugen, dass man einen Staatshaushalt nicht mit dem eigenen privaten Haushalt vergleichen dürfen. Vielleicht hätte ich stärker auf das &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sparparadoxon" target="_blank"&gt;Sparparadoxon&lt;/a&gt; verweisen müssen. Es hätte nichts gebracht. Denn die meisten Menschen glauben lieber ihre Meinung, als zu wissen das sie nichts wissen. Doch etwas macht mich traurig. Ihren Zorn zu sehen und zu wissen, wenn sie das nächste mal ein Kreuzchen bei ihrer Lieblingspartei machen ist damit niemandem geholfen. Überhaupt, werden sie jemals die Freiheit besitzen die ihnen nach dem Recht zu steht? Werden sie ewiglich beherrscht sein? Von den Meinungsmachern und deren Meinungsmedien zu Repeatern degradiert? Mein Bauch sagt mir, dass es nicht einfach wird dies zu verhindern.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote class="tr_bq"&gt;"Es ist schwer mit dem Bauch zu argumentieren, denn der hat keine Ohren." - Cato&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/B24HZ50Pngk" width="420"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/21662653-4397684011339719659?l=www.ariakan.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.ariakan.de/feeds/4397684011339719659/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2011/11/schieflage.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/4397684011339719659'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/4397684011339719659'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2011/11/schieflage.html' title='Schieflage!'/><author><name>Marco</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09997783573329635529</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/TAXhwALpX6I/AAAAAAAABtI/U0vGzy7Gozg/S220/25804_1410471183202_1275151799_1177221_4968563_n.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/B24HZ50Pngk/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-21662653.post-1325681852428479809</id><published>2011-11-27T23:22:00.001+01:00</published><updated>2011-11-27T23:31:28.290+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Blogger'/><title type='text'>Sonntage sind so....</title><content type='html'>Morgen ist wieder Montag.&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;object width="320" height="266" class="BLOGGER-youtube-video" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0" data-thumbnail-src="http://3.gvt0.com/vi/b_Nx0Bf2xX8/0.jpg"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/b_Nx0Bf2xX8&amp;fs=1&amp;source=uds" /&gt;&lt;param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /&gt;&lt;embed width="320" height="266"  src="http://www.youtube.com/v/b_Nx0Bf2xX8&amp;fs=1&amp;source=uds" type="application/x-shockwave-flash"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/21662653-1325681852428479809?l=www.ariakan.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.ariakan.de/feeds/1325681852428479809/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2011/11/sonntage-sind-so.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/1325681852428479809'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/1325681852428479809'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2011/11/sonntage-sind-so.html' title='Sonntage sind so....'/><author><name>Marco</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09997783573329635529</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/TAXhwALpX6I/AAAAAAAABtI/U0vGzy7Gozg/S220/25804_1410471183202_1275151799_1177221_4968563_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-21662653.post-4617131001991917441</id><published>2011-11-25T14:30:00.000+01:00</published><updated>2011-11-25T14:30:01.326+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Blogger'/><title type='text'>Wochenschau</title><content type='html'>Angelehnt an den größten Fehler aller Zeiten, kurz Gröfatz. Habe ich mir überlegt hier, nach dem Vorbild vieler anderer Blogs einen ganz persönlichen Wochenrückblick zu geben. Deshalb nun die schnelle Wochenschau....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Samstag: Vor Wut im betrunkenen Kopf gegen eine Hauswand geschlagen.&lt;br /&gt;- Sonntag: Kater der 2. schlimmsten Sorte gehabt.&lt;br /&gt;- Montag: Arbeit, Stromberg, Schlaf&lt;br /&gt;- Dienstag: Arbeit, Falling Skies, Schlaf&lt;br /&gt;- Mittwoch: Arbeit, Falling Skies, Schlaf&lt;br /&gt;- Donnerstag: Arbeit, putzen, Falling Skies, Schlaf&lt;br /&gt;- Freitag: Arbeit, Kaninchen füttern, Zocken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihr seht mein Leben ist sowas von aufregend, dass ich befürchte die Einschaltquote der Wochenschau wird eine deutliche Überbevölkerung der Nordhalbkugel beweisen. Oder anders ausgedrückt. Mein gestiegenes Schlafbedürfnis, dass ich nur durch das schauen von Serien etwas strecken kann ist im Moment enorm. Mein Leben damit für die externe Welt recht langweilig. Aber ich bleibe dabei, Einschaltquoten sind kein Problem. Wir werden gemeinsam aus der Krise dieses Blogs finden und es wird wieder Content geben. Wie und welcher Content das sein weiß ich nicht. In einer ersten Planstufe haben wir jetzt wenigstens eine grundsätzliche Gliederung entworfen. Es wird also bald wieder was zu lesen geben, sehr bald! ...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/21662653-4617131001991917441?l=www.ariakan.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.ariakan.de/feeds/4617131001991917441/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2011/11/wochenschau.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/4617131001991917441'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/4617131001991917441'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2011/11/wochenschau.html' title='Wochenschau'/><author><name>Marco</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09997783573329635529</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/TAXhwALpX6I/AAAAAAAABtI/U0vGzy7Gozg/S220/25804_1410471183202_1275151799_1177221_4968563_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-21662653.post-1465452430311265830</id><published>2011-11-24T09:25:00.000+01:00</published><updated>2011-11-24T09:25:56.701+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Blogger'/><title type='text'>Blogempfehlung</title><content type='html'>Wenn man keine Zeit zum selber bloggen hat, so liest man doch nebenher einige Blogs. In der Runde der beliebtesten Blogs schwirrt schon seit einiger Zeit &lt;a href="https://twitter.com/#!/ellebil" target="_blank"&gt;@ellebils&lt;/a&gt; Blog herum. Noch experimentiert sie in viele Richtungen, aber gerade diese Experimente sind höchst erfrischend. Vor allem die Episoden über das &lt;a href="http://ellebil.wordpress.com/2011/08/24/statusupdate-fitti/" target="_blank"&gt;Fitness-Studio&lt;/a&gt; sind absolut lesenswert. Leider fehlen dem Blog einige Kategorien, so dass die Suche im Archiv gelegentlich zu abenteuerlichen Ergebnissen führt. Wie diesem verirrten &lt;a href="http://ellebil.wordpress.com/2010/08/01/why-me-my-boy-you-burn-so-bright/" target="_blank"&gt;Beitrag hier&lt;/a&gt;. In diesem Sinne.. bis bald. Hoffentlich dann ohne Fremdcontent.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://ellebil.wordpress.com/2011/11/23/egon-und-die-deern/"&gt;http://ellebil.wordpress.com&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/21662653-1465452430311265830?l=www.ariakan.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.ariakan.de/feeds/1465452430311265830/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2011/11/blogempfehlung.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/1465452430311265830'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/1465452430311265830'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2011/11/blogempfehlung.html' title='Blogempfehlung'/><author><name>Marco</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09997783573329635529</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/TAXhwALpX6I/AAAAAAAABtI/U0vGzy7Gozg/S220/25804_1410471183202_1275151799_1177221_4968563_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-21662653.post-8473721384149677473</id><published>2011-11-16T18:00:00.000+01:00</published><updated>2011-11-16T18:00:08.418+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Blogger'/><title type='text'>Des Rätsels Lösung....</title><content type='html'>Faul geht die Welt zu Grunde.... Da macht man sich Mühe und ist sogar bereit nen Donut zu verschenken und dann sowas. Keiner der jungen Leute schafft es eines der grundlegenden Prinzipien unseres Universums zu beschreiben. Haben euch das Christentum und seine Auswüchse wirklich so sehr den Kopf verdreht? Erkennt ihr die grundlegenden Eigenschaften der Welt nicht mehr kennt? Nun denn, hier ein Lösungsansatz für die Frage.&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; color: #666666; font-family: 'Trebuchet MS', Trebuchet, Verdana, sans-serif; font-size: 13px; line-height: 18px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; color: #666666; font-family: 'Trebuchet MS', Trebuchet, Verdana, sans-serif; line-height: 18px;"&gt;&lt;b&gt;Aus welchem Gewässer musst du trinken um wiedergeboren zu werden?&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; color: #666666; font-family: 'Trebuchet MS', Trebuchet, Verdana, sans-serif; font-size: 13px; line-height: 18px;"&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; color: #666666; font-family: 'Trebuchet MS', Trebuchet, Verdana, sans-serif; font-size: 13px; line-height: 18px;"&gt;Für viele scheint es doch recht schwierig zu sein, sich mit einer Frage etwas genauer zu beschäftigen. So gab ich dann auf anraten &lt;a href="https://twitter.com/#!/ellebil" target="_blank"&gt;@ellebils&lt;/a&gt; noch einen kleinen Tipp mit auf den Weg.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: white; color: #666666; font-family: 'Trebuchet MS', Trebuchet, Verdana, sans-serif; font-size: 13px; line-height: 18px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;b style="background-color: white; color: #666666; font-family: 'Trebuchet MS', Trebuchet, Verdana, sans-serif; line-height: 18px;"&gt;Was gibt es für Gewässer?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b style="background-color: white; color: #666666; font-family: 'Trebuchet MS', Trebuchet, Verdana, sans-serif; line-height: 18px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="background-color: white; color: #666666; font-family: 'Trebuchet MS', Trebuchet, Verdana, sans-serif; line-height: 18px;"&gt;So, jetzt haben wir zwei Fragen. Was ist das besondere an den Fragen? Genau. Es gibt eine Beziehung zwischen den beiden Fragen, nämlich "Gewässer". Also welche Gewässer gibt es? See, Fluss, Ocean....&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="background-color: white; color: #666666; font-family: 'Trebuchet MS', Trebuchet, Verdana, sans-serif; line-height: 18px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="background-color: white; color: #666666; font-family: 'Trebuchet MS', Trebuchet, Verdana, sans-serif; line-height: 18px;"&gt;Und siehe da. Der erste Treffer einer &lt;a href="http://www.google.de/search?gcx=w&amp;amp;ix=c2&amp;amp;sourceid=chrome&amp;amp;ie=UTF-8&amp;amp;q=Aus+welchem+Fluss+musst+du+trinken+um+wiedergeboren+zu+werden%3F" target="_blank"&gt;Google-S.uche&lt;/a&gt; bringt die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lethe_(Mythologie)" target="_blank"&gt;Lösung&lt;/a&gt;.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="background-color: white; color: #666666; font-family: 'Trebuchet MS', Trebuchet, Verdana, sans-serif; line-height: 18px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="background-color: white; color: #666666; font-family: 'Trebuchet MS', Trebuchet, Verdana, sans-serif; line-height: 18px;"&gt;Eine Voraussetzung der Wiedergeburt ist es aus eben jenem Fluss zu trinken. Denn so unsterblich unsere Seele auch sein mag, müssen wir uns doch von der Last des alten Lebens reinwaschen. Jaja, ich weiß. Euch Christen hat man beigebracht ihr landet im Fegefeuer und werdet da gereinigt. Aber in Wirklichkeit ist lediglich das Motiv des Lethe aufgenommen worden und natürlich verfälscht in das Christentum integriert worden. Denn auch damals gab es schon Probleme mit dem Copyright und so hätte man nicht ohne weiteres den Lethe 1:1 übernehmen können. Das Konzept der "Reinigung" ist dennoch beiden inne. Die Christen verschweigen allerdings, dass außer den Sünden auch die positiven Erinnerungen fortgespült werden. Dies ist gut und notwendig, denn nur so können wir etwas Neues entdecken, etwas zum ersten Mal erleben obwohl wir doch schon so unendlich oft den Mantel der Existenz umwarfen, um unsere nackte Seele zu wärmen. Wartend. Bis wir endlich ins Elysium einziehen dürfen.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="background-color: white; color: #666666; font-family: 'Trebuchet MS', Trebuchet, Verdana, sans-serif; line-height: 18px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="background-color: white; color: #666666; font-family: 'Trebuchet MS', Trebuchet, Verdana, sans-serif; line-height: 18px;"&gt;;)....&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="background-color: white; color: #666666; font-family: 'Trebuchet MS', Trebuchet, Verdana, sans-serif; line-height: 18px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/21662653-8473721384149677473?l=www.ariakan.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.ariakan.de/feeds/8473721384149677473/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2011/11/des-ratsels-losung.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/8473721384149677473'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/8473721384149677473'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2011/11/des-ratsels-losung.html' title='Des Rätsels Lösung....'/><author><name>Marco</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09997783573329635529</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/TAXhwALpX6I/AAAAAAAABtI/U0vGzy7Gozg/S220/25804_1410471183202_1275151799_1177221_4968563_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-21662653.post-5112042186496572153</id><published>2011-11-15T06:00:00.000+01:00</published><updated>2011-11-15T06:00:09.574+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Blogger'/><title type='text'>Sinkende Besucherzahlen sind kein Problem.</title><content type='html'>Unvorstellbar und doch wahr, die Besucherzahlen meines Blog sinken. Deshalb habe ich mir etwas fürs Marketing ausgedacht. &amp;nbsp;Und verlose unter allen Lesern ein paar leckere und völlig harmlose Donuts. Was ich mir davon verspreche? Nun, ihr werdet schon sehen. Also wenn ihr die Antwort auf folgende Frage kennt und ihr ein bisschen Glück habt, gewinnt ihr einen Donut ;) ... Hier nun die Frage.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus welchem Gewässer musst du trinken um wiedergeboren zu werden?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-pXUr_ykFA2Y/TsEYDPk-VXI/AAAAAAAAC8U/63r7vnvaipA/s1600/krispy-kreme.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="211" src="http://2.bp.blogspot.com/-pXUr_ykFA2Y/TsEYDPk-VXI/AAAAAAAAC8U/63r7vnvaipA/s320/krispy-kreme.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/21662653-5112042186496572153?l=www.ariakan.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.ariakan.de/feeds/5112042186496572153/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2011/11/sinkende-besucherzahlen-sind-kein.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/5112042186496572153'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/5112042186496572153'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2011/11/sinkende-besucherzahlen-sind-kein.html' title='Sinkende Besucherzahlen sind kein Problem.'/><author><name>Marco</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09997783573329635529</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/TAXhwALpX6I/AAAAAAAABtI/U0vGzy7Gozg/S220/25804_1410471183202_1275151799_1177221_4968563_n.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-pXUr_ykFA2Y/TsEYDPk-VXI/AAAAAAAAC8U/63r7vnvaipA/s72-c/krispy-kreme.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-21662653.post-7366138566561198385</id><published>2011-11-14T18:00:00.001+01:00</published><updated>2011-11-14T18:00:04.187+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Blogger'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedanken'/><title type='text'>Krieg mit dem Iran</title><content type='html'>Bevor jetzt wieder die große Panik ausbricht. Es wird in diesem Jahr sicherlich keinen Krieg mehr mit dem Iran geben. Ohnehin wäre eine Invasion des Iran äußerst schwierig und logistisch für die Amerikaner momentan nicht zu bewältigen. Schauen wir uns einfach mal die Grenzen des Iran an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://www.welt-atlas.de/datenbank/karten/karte-4-384.gif" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="332" src="http://www.welt-atlas.de/datenbank/karten/karte-4-384.gif" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Lohnenswerte Aufmarschgebiete für die Amerikaner sind der Irak oder Afghanistan. Allerdings ist in beiden Ländern die Sicherheitslage derart instabil, dass eine langfristige Logistik wohl eher über den südlich gelegenen Hafen Bushehr abgewickelt werden wird. Ziel einer möglichen Invasion wird es immer sein die Hauptstadt Teheran einzunehmen, zu halten und im Anschluss die&amp;nbsp;verbliebenen&amp;nbsp;Widerstände auszuschalten. Dabei darf man durchaus die berechtigte Frage stellen, ob und in wiefern die Amerikaner in der Lage sind eine Lufthoheit aufzubauen ohne dabei allzu hohe&amp;nbsp;Verlust-raten&amp;nbsp;zu beklagen. &amp;nbsp;Schließlich ist der Iran seit Jahren bemüht die &lt;a href="http://www.welt.de/politik/ausland/article11022644/Iran-testet-selbst-entwickelte-Luftabwehr-Rakete.html" target="_blank"&gt;eigene Luftabwehr&lt;/a&gt; zu stärken. Nicht zuletzt hat man dort wohl aus den Fehlern des ehemaligen Feindes Saddam Hussein gelernt. So wird man vermutlich direkt auf eine Form der Guerilla-Taktik setzen um nicht das eigene&amp;nbsp;Militärpotential&amp;nbsp;in einem direkten Zusammenprall zu schwächen, in diesem wäre der Iran logischerweise unterlegen. Es ist also anzunehmen, dass eine tiefe Verteidigung des Iran einer zähen&amp;nbsp;Land-offensive&amp;nbsp;der Amerikaner gegenübersteht. Begleitet wird dies mit Sicherheit durch vermehrte terroristische Aktivität im logistischen Aufmarschgebiet der Amerikaner, vor allem in Palästina/Israel, als dem Irak und Afghanistan. Es ist aber auch nicht&amp;nbsp;völlig&amp;nbsp;auszuschließen dass es im Raum des &lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,746898,00.html" target="_blank"&gt;Suez-Kanal zu Zwischenfällen&lt;/a&gt; kommen wird. Eine zeitweise Sperrung des Suez-Kanal könnte weitreichende logistische Schwierigkeiten nicht nur für die Amerikaner bedeuten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abgesehen von den oben nur angedeuteten Schwierigkeiten muss man allerdings auch die Kriegsmüdigkeit der Amerikaner mit einbeziehen und die Tatsache dass diese mindestens 3-5 Monate Vorlaufzeit benötigen um eine Operation dieses Ausmaßes durchzuführen. Angesichts der Präsidentenwahl im kommenden Jahr würde ich also keinesfalls mit einer Invasion des Iran vor 2013 im Spätwinter/Frühling rechnen. Wahrscheinlicher scheint mir sogar der Herbst 2013/Frühling 2014 als möglicher Zeitpunkt einer Invasion. Vorausgesetzt es gibt überhaupt einen solchen politischen Willen. Das derzeitige Säbelrasseln halte ich für eine Art Werbetrommel um noch mehr Sanktionen gegen den Iran durchzusetzen. Doch auch wenn &lt;a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,783962,00.html" target="_blank"&gt;China bemüht&lt;/a&gt; ist seine Investitionen im Iran zu drosseln und sich andere Standbeine für die Versorgung mit dem schwarzen Gold sucht. So werden die Amerikaner mit ihrer angeschlagenen Wirtschaft äußerst vorsichtig agieren und sicherlich nicht riskieren dass sich der&amp;nbsp;Rohöl-preis&amp;nbsp;erneut den magischen 150$/Barrel nähert. Eine garantierte Folge eines Krieges mit dem Iran.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aufgrund einer langjährigen Wette&amp;nbsp;betrachte ich dieses Posting auch als kleinen ruhmreichen Sieg. Denn vor 5 Jahren wettete ich mit &lt;a href="https://twitter.com/#!/Nevid" target="_blank"&gt;Mr. P&lt;/a&gt; um eine Kiste Bier das der Iran in den nächsten 5 Jahren nicht angegriffen werden wird. Sollten die Amerikaner keine geheimen Untergrundtransporter entwickelt haben werde ich diese Wette auch gewinnen. (Vereinzelte Luftschläge waren dabei im Übrigen ausgeschlossen, da es um eine Invasion des Iran ging)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/21662653-7366138566561198385?l=www.ariakan.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.ariakan.de/feeds/7366138566561198385/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2011/11/krieg-mit-dem-iran.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/7366138566561198385'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/7366138566561198385'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2011/11/krieg-mit-dem-iran.html' title='Krieg mit dem Iran'/><author><name>Marco</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09997783573329635529</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/TAXhwALpX6I/AAAAAAAABtI/U0vGzy7Gozg/S220/25804_1410471183202_1275151799_1177221_4968563_n.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-21662653.post-1785622615225703969</id><published>2011-11-10T18:00:00.000+01:00</published><updated>2011-11-10T18:00:02.783+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedanken'/><title type='text'>Vorkriegskrisen....</title><content type='html'>Tach! Viel Zeit habe ich heute leider nicht zum Bloggen, aber eine kleine Coulage möchte ich euch nicht vorenthalten. Es gibt ja so viele Krisen im Moment, da fällt es manchem schwer den Überblick zu behalten. Deshalb will ich hier nur kurz einige der wesentlichen Protagonisten und Szenarien vorstellen. Als Gesamtbild ist das natürlich unzureichend, aber es bietet doch einen guten Einstieg um die aktuelle Vorkriegskrise zu erfassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Die Schulden-/ und die damit verbundene Finanzsystemkrise Europas. (Grob geschätzt ca. 7 Billionen Euro Schulden auf den Schultern unserer[Europas] Enkeln)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Die bisher größte Flutkatastrophe in der Geschichte Thailands. (Versorgungsengpässe in der IT-Industrie werden bis Mitte 2013 spürbar sein / Eine Eskalation der Unruhen in der Region noch nicht mitgerechnet)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Aufstände in Syrien und eine höchst angespannte Lage in Nordafrika. ( Wenn das Volk, wie beispielsweise in Ägypten schon teilweise geschehen mitbekommt, dass die "neuen" Regierungen nicht besser als die alten sind, könnte es zu einem größeren Konflikt zwischen einzelnen Parteien der Region kommen. In diesem Umfeld spielt Israel ein höchste gefährliches Spiel um die hegemoniale Vorherrschaft im Mittleren Osten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Konfliktpotenzial hat auch die alte Geschichte vom Balkan. Der Grenzkonflikt zwischen Serbien und dem Kosovo kann sich durchaus zu einem Konflikt zwischen Russland und der NATO ausweiten. (Das jetzt zu begründen wäre zuviel Aufwand, aber ein Blick in die Geschichte des Balkan lohnt hier um wenigstens die Fronten zu klären.&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=dn8n7odiMlw"&gt;http://www.youtube.com/watch?v=dn8n7odiMlw&lt;/a&gt;&amp;nbsp;[Teil 2 findet sich auch bei YouTube])&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Weniger akute Krisenherde, doch auch von großer Bedeutung sind die Rohstoffkrise und der globale Klimawandel(Die Überflutung Thailands, eine Verteuerung der Grundnahrnugsmittel durch sog. Biospritproduktion und steigende Rohstoffpreise trotz einer einsetzenden Abkühlung der Weltwirtschaft belegen dies.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Keine Coulage ohne Lyrik...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="background-color: #333333; color: #ababab; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 13px; line-height: 19px; margin-bottom: 5px; margin-top: 5px; text-align: left;"&gt;These mist covered mountains&lt;br /&gt;are a home now for me&lt;br /&gt;but my home is the lowlands&lt;br /&gt;and always will be&lt;br /&gt;someday you'll return to&lt;br /&gt;your valleys and your farms&lt;br /&gt;and you'll no longer burn to be brothers in arms&lt;/div&gt;&lt;div style="background-color: #333333; color: #ababab; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 13px; line-height: 19px; margin-bottom: 5px; margin-top: 5px; text-align: left;"&gt;Through these fields of destruction&lt;br /&gt;baptisms of fire&lt;br /&gt;I've witnessed your suffering&lt;br /&gt;as the battle raised higher&lt;br /&gt;and though they did hurt me so bad&lt;br /&gt;in the fear and alarm&lt;br /&gt;you did not desert me my brothers in arms&lt;/div&gt;&lt;div style="background-color: #333333; color: #ababab; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 13px; line-height: 19px; margin-bottom: 5px; margin-top: 5px; text-align: left;"&gt;There're so many different worlds&lt;br /&gt;so many different suns&lt;br /&gt;and we have just one world&lt;br /&gt;but we live in different ones&lt;/div&gt;&lt;div style="background-color: #333333; color: #ababab; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 13px; line-height: 19px; margin-bottom: 5px; margin-top: 5px; text-align: left;"&gt;Now the sun's gone to hell&lt;br /&gt;and the moon's riding high&lt;br /&gt;let me bid you farewell&lt;br /&gt;every man has to die&lt;br /&gt;but it's written in the starlight&lt;br /&gt;and every line in your palm&lt;br /&gt;we're fools to make war on our brothers in arms&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;... oder Bild&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-v7c61D9eM1Q/Truah5UV9mI/AAAAAAAAC6g/foPisGIWv08/s1600/waffe_pk_BM_Bayern_1324102p.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="213" src="http://2.bp.blogspot.com/-v7c61D9eM1Q/Truah5UV9mI/AAAAAAAAC6g/foPisGIWv08/s320/waffe_pk_BM_Bayern_1324102p.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;... oder Video.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;object width="320" height="266" class="BLOGGER-youtube-video" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0" data-thumbnail-src="http://3.gvt0.com/vi/pY813POvJzc/0.jpg"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/pY813POvJzc&amp;fs=1&amp;source=uds" /&gt;&lt;param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /&gt;&lt;embed width="320" height="266"  src="http://www.youtube.com/v/pY813POvJzc&amp;fs=1&amp;source=uds" type="application/x-shockwave-flash"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;Es lohnt sich durch sich mal die ganze Dokumentation zu geben.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/21662653-1785622615225703969?l=www.ariakan.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.ariakan.de/feeds/1785622615225703969/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2011/11/vorkriegskrisen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/1785622615225703969'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/1785622615225703969'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2011/11/vorkriegskrisen.html' title='Vorkriegskrisen....'/><author><name>Marco</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09997783573329635529</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/TAXhwALpX6I/AAAAAAAABtI/U0vGzy7Gozg/S220/25804_1410471183202_1275151799_1177221_4968563_n.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-v7c61D9eM1Q/Truah5UV9mI/AAAAAAAAC6g/foPisGIWv08/s72-c/waffe_pk_BM_Bayern_1324102p.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total><georss:featurename>Kamberg 26, 53940 Hellenthal, Deutschland</georss:featurename><georss:point>50.42869 6.42283</georss:point><georss:box>50.426161 6.4178945 50.431219000000006 6.4277655000000005</georss:box></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-21662653.post-4266376450221044479</id><published>2011-11-08T18:00:00.000+01:00</published><updated>2011-11-08T18:00:00.334+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Blogger'/><title type='text'>Ariakan+</title><content type='html'>Da bin ich wieder. Vielleicht habt ihr es ja mitbekommen, Google hat jetzt die G+ Seiten für alle verfügbar gemacht. Gedacht sind diese praktischen Viecher als Unternehmensseiten und das großartige an Ihnen ist, man kann sie nur einkreisen, sie selbst können nicht expansiv werben. Also eine sehr dezente und defensiv ausgerichtete Informationsquelle. Sowas mag ich. Aus diesem Grund hat jetzt auch dieser Blog ein Child im G+ Universum. Hier der Link zu &lt;a href="https://plus.google.com/u/0/b/100854913110475183227/" target="_blank"&gt;Ariakan+&lt;/a&gt;.&amp;nbsp;&lt;a href="https://plus.google.com/u/0/b/100854913110475183227/" target="_blank"&gt;https://plus.google.com/u/0/b/100854913110475183227/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sofern es mir möglich ist, werde ich auf Ariakan+ lediglich kurze Kommentare zu Links oder aktuellen Themen veröffentlichen und ausführlichere Informationen weiterhin hier im Blog teilen. Vielleicht mache ich ja wöchentlich ein Review der +-Bereichs hier auf dem Blog. Das könnte helfen meine Schreibblockade etwas zu lockern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/21662653-4266376450221044479?l=www.ariakan.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.ariakan.de/feeds/4266376450221044479/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2011/11/ariakan.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/4266376450221044479'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/4266376450221044479'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2011/11/ariakan.html' title='Ariakan+'/><author><name>Marco</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09997783573329635529</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/TAXhwALpX6I/AAAAAAAABtI/U0vGzy7Gozg/S220/25804_1410471183202_1275151799_1177221_4968563_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-21662653.post-5496437714593375105</id><published>2011-11-08T09:43:00.001+01:00</published><updated>2011-11-08T09:52:53.308+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tutorials'/><title type='text'>Werbefreier Blog!</title><content type='html'>&lt;br /&gt;Hallo zusammen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich gebe hier kurz eine Anleitung wie man die Werbung welche auf diesem Blog angezeigt wird, ausblenden kann. Ich verdiene mit diesem Blog weder Geld noch ist es mein Ziel durch die Werbung auf diesem Blog reich zu werden. Daher verweise ich auf ein äußerst nützliches Addon für Googles Chrome und den Firefox. Sollte jemand den Internet Explorer verwenden und sich durch die Werbung gestört fühlen, so sei diesem Folgendes angeraten. INSTALLIER DIR NEN VERNÜNFTIGEN BROWSER ODER VERLASSE DAS INTERNET! THIS AIN'T A MICROSOFT-BLOG!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also dann, hier das wirklich nützliche Addon:&lt;br /&gt;Für den Chrome:&amp;nbsp;&lt;a href="https://chrome.google.com/webstore/detail/gighmmpiobklfepjocnamgkkbiglidom?hl=de"&gt;https://chrome.google.com/webstore/detail/gighmmpiobklfepjocnamgkkbiglidom?hl=de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für den Firefox:&amp;nbsp;&lt;a href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/adblock-plus/"&gt;https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/adblock-plus/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viel Spaß mit dem werbefreien Internet ;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/21662653-5496437714593375105?l=www.ariakan.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.ariakan.de/feeds/5496437714593375105/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2011/11/werbefreier-blog.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/5496437714593375105'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/5496437714593375105'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2011/11/werbefreier-blog.html' title='Werbefreier Blog!'/><author><name>Marco</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09997783573329635529</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/TAXhwALpX6I/AAAAAAAABtI/U0vGzy7Gozg/S220/25804_1410471183202_1275151799_1177221_4968563_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-21662653.post-3160076723575639494</id><published>2011-11-04T12:08:00.000+01:00</published><updated>2011-11-08T09:44:17.334+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedanken'/><title type='text'>Das Internet der Dinge erreicht Eclipse</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Das-Internet-der-Dinge-erreicht-Eclipse-1371550.html/from/atom10"&gt;Das Internet der Dinge erreicht Eclipse&lt;/a&gt;Demnächst kann man nichtmal nen Kühlschrank klauen ohne vorher das GPS darin zu deaktivieren .... zum Kotzen dieses moderne Zeugs...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/21662653-3160076723575639494?l=www.ariakan.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.ariakan.de/feeds/3160076723575639494/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2011/11/das-internet-der-dinge-erreicht-eclipse.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/3160076723575639494'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/3160076723575639494'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2011/11/das-internet-der-dinge-erreicht-eclipse.html' title='Das Internet der Dinge erreicht Eclipse'/><author><name>Marco</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09997783573329635529</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/TAXhwALpX6I/AAAAAAAABtI/U0vGzy7Gozg/S220/25804_1410471183202_1275151799_1177221_4968563_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-21662653.post-7555792463933842369</id><published>2011-10-25T11:36:00.000+02:00</published><updated>2011-10-25T11:36:17.425+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Blogger'/><title type='text'>Neues Design...</title><content type='html'>Leider habe ich durch meinen neuen Job ziemlich viel zu tun. Deshalb nur ein kurzes "Update"/Design.&lt;br /&gt;Regelmäßig denke ich an den Blog und meine lieben Leser, also keine Panik. Es geht bald weiter. Erstmal viel Spaß mit dem neuen Look.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;mfg&lt;br /&gt;M&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/21662653-7555792463933842369?l=www.ariakan.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.ariakan.de/feeds/7555792463933842369/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2011/10/neues-design.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/7555792463933842369'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/7555792463933842369'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2011/10/neues-design.html' title='Neues Design...'/><author><name>Marco</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09997783573329635529</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/TAXhwALpX6I/AAAAAAAABtI/U0vGzy7Gozg/S220/25804_1410471183202_1275151799_1177221_4968563_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-21662653.post-23009647276938746</id><published>2011-09-05T00:53:00.000+02:00</published><updated>2011-09-05T00:53:25.764+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tutorials'/><title type='text'>Tutorial: Spurenlesen in Afghanistan</title><content type='html'>Für viele Terroristen ist es ein Problem praktische Ziele ausfindig zu machen. Gerade in einer natürlichen Umgebung wie in den afghanischen Bergen kann es schwierig sein "Intruders" ausfindig zu machen. Deshalb gebe ich hier allen Interessierten eine kleine Anleitung zum Thema Spurenlesen im Gebirge. Es ist eigentlich recht einfach. Menschen sind, wie die meisten Tiere, recht faul. Das führt dazu, dass sie gerne den einfachsten Weg wählen wenn sie einen Berg erklimmen. Das führt zwangsläufig zur Ausbildung von Trampelpfaden. Hat man einen solchen Trampelpfad gefunden ist man schon fast am Ziel. Jetzt muss man nur noch herausfinden wer denn eigentlich diesen Pfad benutzt. Ziegen zum Beispiel, hinterlassen unverkennbar komisch riechende Spuren, einfach mal nach kleinen braunen Kügelchen am Trampelpfad Ausschau halten und diese vorsichtig unter der Nase zerreiben. Etwas anders sieht das ganze bei der US-Armee aus. Durch die Einführung von Dixies ist es sehr schwierig einer Kotspur zu folgen, deshalb schauen wir uns am Pfad nach anderen Hinweisen der Armee um. Vor allem das großartige Catering der Amerikaner kann uns dabei sehr hilfreich sein. Plastikflaschen, Brotpapier und Alupapier der beliebten Kaugummis(Chewing Gums) lassen schnell Rückschlüsse auf die Chewing Guns zu. Vorsicht! Sollte der Geruch von gegrilltem Fleisch in die Nase steigen, befinden sich die Chewing Guns in unmittelbarer Nähe. Unter Umständen kann es gefährlich sein sich diesen zu nähern. Deshalb unbedingt die Burka ablegen bevor Sie einer frischen Fährte folgen. Das untere Schaubild veranschaulicht einen typischen Trampelpfad und zeigt neben einer Momentaufnahme der Benutzer auch die beachtenswerten Spuren. &lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-7Suw78X1lOQ/TmP-VfhFQII/AAAAAAAACyI/SjRcOC4jtYY/s1600/week35_008.jpg" imageanchor="1"&gt;&lt;img border="0" height="277" src="http://4.bp.blogspot.com/-7Suw78X1lOQ/TmP-VfhFQII/AAAAAAAACyI/SjRcOC4jtYY/s400/week35_008.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;U.S. Army soldiers from Alpha Company 2nd battalion 27th infantry (The Wolfhounds), Task Force No Fear climb upon arrival to Observation Post Mace from Forward Operating Base Bostick in eastern Afghanistan Naray district, Kunar province near border of Pakistan August 26, 2011. REUTERS/Nikola Solic | Bildquelle: &lt;a href="http://totallycoolpix.com/2011/09/coolest-pix-of-week-35/"&gt;http://totallycoolpix.com/2011/09/coolest-pix-of-week-35/&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/21662653-23009647276938746?l=www.ariakan.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.ariakan.de/feeds/23009647276938746/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2011/09/tutorial-spurenlesen-in-afghanistan.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/23009647276938746'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/23009647276938746'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2011/09/tutorial-spurenlesen-in-afghanistan.html' title='Tutorial: Spurenlesen in Afghanistan'/><author><name>Marco</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09997783573329635529</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/TAXhwALpX6I/AAAAAAAABtI/U0vGzy7Gozg/S220/25804_1410471183202_1275151799_1177221_4968563_n.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-7Suw78X1lOQ/TmP-VfhFQII/AAAAAAAACyI/SjRcOC4jtYY/s72-c/week35_008.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total><georss:featurename>Nuristan, Afghanistan</georss:featurename><georss:point>35.2558523 71.0022311</georss:point><georss:box>34.8402738 70.3705171 35.6714308 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Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/7934020970264351213'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/7934020970264351213'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2011/08/vaya-con-dios.html' title='vaya con dios...'/><author><name>Marco</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09997783573329635529</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/TAXhwALpX6I/AAAAAAAABtI/U0vGzy7Gozg/S220/25804_1410471183202_1275151799_1177221_4968563_n.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/wSg1eb43Anc/default.jpg' height='72' 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type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/2823231979389802448'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/2823231979389802448'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2011/08/einfach-ware-zu-leicht.html' title='Einfach wäre zu leicht....'/><author><name>Marco</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09997783573329635529</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/TAXhwALpX6I/AAAAAAAABtI/U0vGzy7Gozg/S220/25804_1410471183202_1275151799_1177221_4968563_n.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/fIVx2dbWzvY/default.jpg' height='72' 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II</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.ariakan.de/2009/02/bin-ich-ein-ork-oder-was_10.html"&gt;Bin ich ein Ork oder was? I&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fassungslos stand Ilias auf dem kleinen Hügel. Einst war die Lichtung im Alten Wald ein heiliger Ort gewesen. Die Alten hatten ihre blutigen Rituale hier ausgeführt. Doch schon vor hunderten Jahren hatte man diesen Teil der Welt vergessen. Die Zeit hatte den Altar im feuchten Waldboden versinken lassen, einzig die alte Lichtung war gleichgeblieben. Kein Baum wagte es auf dem geweihten Boden zu wachsen und so war lediglich ein kleiner Hügel dort entstanden wo einst der Altar stand. Ilias blickt nach Süden, er konnte immer noch nicht fassen was sich da durch den Wald auf ihn zubewegte. Die Gestalt die sich im Morgengrauen nur wenig vom modrigen Waldboden abhob musste wenigstens zwei Fuß größer sein als Ilias. In der Hand trug sie eine Fahne, ein Banner, ein Kriegsbanner, eines der Horde. Vor zwei Tagen hatte Ilias mit der Horde gekämpft, mit seinen Soldaten. Trotz der schweren Verluste hatten sie gesiegt. Doch inzwischen hatten sich die Dinge geändert, Ilias war allein. Sie hatten alle getötet. Sie hätten alle tot sein sollen. &lt;br /&gt;&lt;i&gt;Woher kommt dieser verfluchte Ork?&lt;/i&gt; Ilias erkannte das sie vor zwei Tagen nicht gründlich gewesen waren, sie hatten einen Fehler gemacht. Er hatte einen Fehler gemacht. Die Ungläubigkeit über den lebendigen Ork wich einem antrainierten Gedanken. &lt;br /&gt;&lt;i&gt;Wenn sie euch einmal gewittert haben verlieren sie ihre Fährte nur noch wenn sie ihren Kopf verlieren&lt;/i&gt;. Der Ork war mittlerweile keine 60 Fuß mehr entfernt, nahe genug. Ein offener Kampf war selbst für geübte Kämpfer ziemlich aussichtslos. Ilias musterte die Umgebung, hier wäre ein Kampf durchaus sinnvoller als im Wald selbst. Der Hügel gab ihm einen leichten Vorteil, vielleicht den entscheidenden Vorteil. Andererseits würde man ihn hier kaum finden und er konnte nicht auf Hilfe durch eine der Patrouillen der Armee seines Herren hoffen. &lt;br /&gt;&lt;i&gt;Öffenes Gelände, wenn ich es auf das Grasland im Norden schaffe habe ich eine Chance.&lt;/i&gt; Die Patrouillen kreuzten regelmäßig in der Nähe des Alten Waldes um sicherzustellen das sich keine Armee zwischen den alten Eichen versteckt hielt. Ilias nahm sein Schild auf und rannte los. Es war nicht weit bis zum nördlichen Grasland, vielleicht zwei oder drei Meilen. Ilias Lungen waren trainiert und der kontrollierte Trab trotz des schweren Plattenpanzers für Ilias eine gewohnte Übung. Die Armee war hart trainiert worden und bestens für den kommenden Krieg gerüstet. Doch alleine? Ilias war sicher dass er selbst gegen einen verletzten Ork kaum eine Überlebenschance hatte und so rannte er nun um sein Leben, rannte nach Norden. Die Sonne war immer noch nicht aufgegangen als Ilias das nördliche Grasland erreichte. Der Horizont im Osten war in blasses Orange gefärbt, ging aber in das schwarz blaue der alten Nacht über. Als er sich umsah und in den Wald horchte sah er den Ork bereits. Hinter einer großen Eiche trat er hervor. Vorsichtig witterte der riesige Ork in seine Richtung, eine Axt in der rechten Pranke, in der Linken immer noch das Kriegsbanner. Die katzenartigen Augen musterten ihn. Währendessen brachte Ilias, rückwärts gehend, mehr und mehr Raum zwischen sich und den Wald.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Er trägt die Axt in der Rechten, damit ist die linke Seite seine Schwachstelle.&lt;/i&gt; Ein kleiner Vorteil für Ilias, der als Linkshänder sein Schwert links führte und sein schweres Schild am rechten Arm fixiert hatte. Der Ork trat auf das Grasland und pflanzte das Banner in den feuchten Boden. Ilias konnte das Knacken unter der Nackenmuskulatur hören als sich der Ork streckte und seine Axt wie zum Gruß erhob. Die aufkommende Angst vor dem was bevor stand ließ Ilias einen Moment erstarren. Er kämpfte gegen den Drang an einfach alles wegzuwerfen und davon zu laufen. Sein Herz pochte unter der schweren Rüstung, kalter Schweiß ließ in schauern. Ilias kämpfte gegen die Todespanik, ein Kampf den er nicht verlieren durfte. Ohne eine klaren Geist war diese Schlacht verloren. Er besann sich auf seine Herkunft, ersann eine kleine Heldengeschichte um sich und seine Ahnen. Wie einst die Helden seine Mutterstadt beschützten, so hatte auch seine Familie Anteil an den Kriegen gehabt. Davon sprach das Wappen mit seinen zahlreichen Verzierungen auf seinem Schild. Der Adler, die Stadt, die Mutter aller Soldaten, Troia. Seine Gedanken wurden jäh unterbrochen, der Ork stürmte grunzend auf ihn zu. Ilias stemmte sich gegen seinen Schild und erwartete den ersten Hieb des Orks. Noch bevor er den Schlag hören konnte peitschte ein entsetzlicher Schmerz seine Schulter. Die Wucht mit der der Ork seinen Schild getroffen hatte war viel härter als Ilias angenommen hatte. Der Schlag hatte seine Schulter ausgekugelt. Der Schildarm war durch das schwere Schild zu einer quälenden Last geworden. Gleichwohl Ilias sofort zu einem Konter ansetzte traf er den Ork nicht wie geplant an der offenen linken Flanke. Sein Schwert glitt lediglich über dessen Rücken. Viel behender als man das einem so großen Wesen zutraut war der barfüßige Ork halb hinter Ilias gesprungen und holte zu einem erneuten Schlag aus. Vor Schmerz schreiend riss Ilias seinen Körper und das Schild herum. Erneut stemmte er sich in den Schlag des Ork. Lautes Poltern erklang und der Orks zwischte vor Wut als seine Axt erneut nur das Schild traf. Dennoch war die Wirkung entsetzlich. Die Schmerzen in Ilias Schulter nahmen zu. Es schien als könne er den Schmerz in seinem Kopf hören. In Wellen durchzuckte es Ilias' Nerven. Dann ein weiterer Schlag, erneut traf der Ork den Schild. Noch hielt Ilias stand. Voller Wut schwang der Ork seine Axt hoch über den Kopf, zielte dabei auf Ilias' Helm. &lt;br /&gt;&lt;i&gt;Jetzt oder nie!&lt;/i&gt; Ilias tat einen Satz nach vorne und stach mit seinem Schwert in Richtung des linken Knie vom Barfüßigen. Gleichzeitig ging Ilias dabei in die Knie um dem Schlag des Ork auszuweichen. Ilias spürte wie die Spitze seines Schwertes in Fleisch eindrang, gleichzeitig prallte die Axt an der Oberkante des Schildes schräg nach rechts ab. Der Ork, am Oberschenkel verletzt stolperte nach links über sein verletztes Bein. Der Schwung den die Axt aufgenommen hatte drehte seine Körper dabei links. Die linke Flanke war nun ungedeckt vor Ilias. Sein Schwert stieß erneut vor. Zwischen der dritten und vierten Rippe Drang es dabei ins Fleisch. Ein zischendes Geräusch, begleitet vom Schmerzensschrei des Barfüßigen. Ilias stieß sich vom Boden ab, wie im Rausch preschte er, das Schwert voran in den Ork hinein. Das Schwert drang dabei tief in den Oberkörper ein und traf das Herz des Barfüßigen. Der Schwung des Fallenden riss Ilias vorne über mit und er landete auf dem Ork im Gras. Einen Moment blieb Ilias einfach liegen, wartete und lauschte. Bereit sein Schwert durch die Rippen zu reißen und das Loch weiter aufschlitzen. Doch der Ork bewegte sich nicht. Kein Zucken, kein Geräusch, lediglich das schmatzende Geräusch des Schwertes in der tiefen Wunde. Ilias atmete auf, löste seinen Schild vom Arm und fiel neben den Ork auf die Knie.&lt;br /&gt;Sein Blick streifte über das Grasland nach Westen in die Dunkelheit. Er legte seinen Helm ab, atmete auf. Langsam stand er auf, das Pochen in seiner Schulter ließ ihn dabei aufstöhnen. Der Rand der Sonne erschien im Osten. &lt;br /&gt;&lt;i&gt;Überlebte Nacht, neuer Tag.&lt;/i&gt; Dann sah Ilias im Osten eine wabernde Bewegung am Horizont, eine Armee. &lt;br /&gt;.....&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/21662653-5579504646057586762?l=www.ariakan.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.ariakan.de/feeds/5579504646057586762/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2011/07/bin-ich-ein-ork-oder-was-ii.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/5579504646057586762'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/5579504646057586762'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2011/07/bin-ich-ein-ork-oder-was-ii.html' title='Bin ich ein Ork oder was ? II'/><author><name>Marco</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09997783573329635529</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/TAXhwALpX6I/AAAAAAAABtI/U0vGzy7Gozg/S220/25804_1410471183202_1275151799_1177221_4968563_n.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-21662653.post-8233971602392819788</id><published>2011-04-26T15:26:00.002+02:00</published><updated>2011-04-26T15:26:51.064+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedichte'/><title type='text'>nothing matters</title><content type='html'>Der Weise und der Betrübte, Yü&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und der Weise ging freundlich lächelnd zum Betrübten, Yü und sagte:&lt;br /&gt;„Gräme dich nicht, denn das Leben (Chi) findet immer einen Weg..."&lt;br /&gt;Der Betrübte nickte in versunkener Abwesenheit.&lt;br /&gt;Und der Weise lächelte listiger:&lt;br /&gt;„... auch ohne Dich!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Betrübte erstarrte einen Moment, erhob dann grimmig seinen Blick&lt;br /&gt;aber bevor er etwas sagen konnte bemerkte er, dass inzwischen Frühling geworden war.&lt;br /&gt;Und während er sich überrascht aufrichtete,&lt;br /&gt;erhoben sich die Kraniche, um aufzubrechen zur Insel der Unsterblichkeit.&lt;br /&gt;Auch er spürte es und lächelte.&lt;br /&gt;Aber der Weise war verschwunden...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Autor unbekannt, zeitgenössische taoistische Poesie&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/21662653-8233971602392819788?l=www.ariakan.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.ariakan.de/feeds/8233971602392819788/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2011/04/nothing-matters.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/8233971602392819788'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/8233971602392819788'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2011/04/nothing-matters.html' title='nothing matters'/><author><name>Marco</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09997783573329635529</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/TAXhwALpX6I/AAAAAAAABtI/U0vGzy7Gozg/S220/25804_1410471183202_1275151799_1177221_4968563_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-21662653.post-5184252619853602778</id><published>2010-10-28T15:35:00.000+02:00</published><updated>2010-10-28T15:35:35.941+02:00</updated><title type='text'>Impressum</title><content type='html'>Verantwortlich für diese Internetseite:&lt;br /&gt;Marco Sieberath&lt;br /&gt;53940 Hellenthal&lt;br /&gt;Kamberg 26&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Blog ist unter Berücksichtigung der folgenden Lizenz verwertbar.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;CC-by-sa&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/"&gt;http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/21662653-5184252619853602778?l=www.ariakan.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/5184252619853602778'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/5184252619853602778'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2010/10/impressum.html' title='Impressum'/><author><name>Marco</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09997783573329635529</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/TAXhwALpX6I/AAAAAAAABtI/U0vGzy7Gozg/S220/25804_1410471183202_1275151799_1177221_4968563_n.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-21662653.post-5151966601055958046</id><published>2010-03-05T16:15:00.004+01:00</published><updated>2010-12-28T08:04:22.183+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geschichten'/><title type='text'>Rotkäppchen und der böse Wolf</title><content type='html'>"Sag mal Opi! Wie war das damals mit dem Rotkäppchen ?" &lt;br /&gt;"Ach weißt  du mein Clärchen, das war eine schlimme Sache. Sie wollte deine  Großmutter besuchen und weil sie zu Fuß unterwegs war ging sie die Abkürzung durch den Wald, alleine. Du weißt ja, das durfte sie nicht. Und als  sie da so alleine durch den Wald ging, da kam ein großer böser Wolf.  Der packte sie am Ärmchen und schleppte sie in den Wald."&lt;br /&gt;"Ist sie  denn dann wiedergekommen Opi ?" &lt;br /&gt;"Nein. Der Wolf hat sie gefressen."&lt;br /&gt;"Oh,  das ist ja schade. Schmecken Menschenkinder denn den Wölfen? Ich dachte  die essen nur kleine Rehe, Hasen und diese Aasen?"&lt;br /&gt;"Das heißt Aas  mein Kind, nicht Aasen. Aber du hast Recht, eigentlich essen sie nur  kleine Rehe und Hasen."&lt;br /&gt;"Woher weiß man denn dann, dass es ein Wolf war  der sie gefressen hat ? Es könnte doch auch ein Bär gewesen sein oder  ein Löwe oder ein Tiger oder so."&lt;br /&gt;"Ach mein Kind, es gibt aber doch hier  gar keine Bären, Löwen und Tiger. Also muss es ein Wolf gewesen sein,  schließlich hat man ja auch Teile ihres, naja, Körpers, in einer  Wolfshöhle gefunden."&lt;br /&gt;"Achso, ja, ich verstehe." &lt;br /&gt;"So, es wird  jetzt aber auch Zeit für dich nach Hause zu gehen. Ich geh mit dir wenn  es dich gruselt."&lt;br /&gt;"Ja Opi, das wäre nett."&lt;br /&gt;In eine rote Jacke  gehüllt ging Clara mit ihrem Opa durch den Wald. Da packte sie eine  feste Hand am Arm. &lt;br /&gt;-&lt;br /&gt;Der Wolf schnüffelt, atmet tief, riecht faules  Fleisch. Fremder Geruch, Menschengeruch, alter Mensch, junger Mensch. Steht still, lauscht, hört in  den Wald hinein, Totenstille. Zwei Schritte, mehr Geruch, mehr Hunger. Funkeln im  Mondschein, suchend, um sich blickend. Gier wird größer, Geifer trieft,  geräuschlose Pfoten. Wittert, sucht, findet. Nur noch ein Mensch, faules Fleisch, leblos. Gieriger Hunger, umkreisend, lautlos immer näher. Rotes Jäckchen, kleine Ärmchen, totes Fleisch. Zähne blitzen, packen,  zerren, schlingen....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;... und weil es keine Wölfe mehr gibt, werden auch keine Kinder mehr von Wölfen gefressen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/21662653-5151966601055958046?l=www.ariakan.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.ariakan.de/feeds/5151966601055958046/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2010/03/rotkappchen-und-der-bose-wolf_05.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/5151966601055958046'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/5151966601055958046'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2010/03/rotkappchen-und-der-bose-wolf_05.html' title='Rotkäppchen und der böse Wolf'/><author><name>Marco</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09997783573329635529</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/TAXhwALpX6I/AAAAAAAABtI/U0vGzy7Gozg/S220/25804_1410471183202_1275151799_1177221_4968563_n.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-21662653.post-5532927714146398953</id><published>2010-01-30T14:04:00.003+01:00</published><updated>2011-07-24T19:24:06.359+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedichte'/><title type='text'>Die Nordeifel, Schönheit im Detail.</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;Vergangen ist nicht manches Jahr,&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Da Eifeler sein nicht ruhmvoll war,&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Sein Land, wie Petrus seinen Herrn,&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Verleugnete der Eifeler gern.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Denn Eifel hieß, was rauh und kalt,&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Was öd und arm, von Sitten alt,&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Was nicht geweckt und was nicht fein,&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Drum wollte niemand Eifler sein.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Es hing am Gaue wie ein Fluch,&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Die Eifel stand nur mehr im Buch,&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Doch ging man sie zu suchen aus,&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Fand man die Eifel nicht zu Haus,&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Man ward gewiesen hin und her,&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;weil dort - nicht hier - die Eifel wär,&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Doch kam man an den neuen Ort,&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Dann war die Eifel auch nicht dort !&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Wohin man ging, wohin man fuhr,&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;es lag alles an den Grenzen nur,&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;So grenzenreich war dieses Land,&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Daß man es selbst darin nicht fand.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;- Heinrich Freimuth, geschrieben um 1900 -&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/21662653-5532927714146398953?l=www.ariakan.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.ariakan.de/feeds/5532927714146398953/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2010/01/die-nordeifel-schonheit-im-detail_30.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/5532927714146398953'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/5532927714146398953'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2010/01/die-nordeifel-schonheit-im-detail_30.html' title='Die Nordeifel, Schönheit im Detail.'/><author><name>Marco</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09997783573329635529</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/TAXhwALpX6I/AAAAAAAABtI/U0vGzy7Gozg/S220/25804_1410471183202_1275151799_1177221_4968563_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-21662653.post-1257037418429290897</id><published>2009-11-21T10:12:00.005+01:00</published><updated>2011-07-24T19:24:56.812+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geschichten'/><title type='text'>Der Traum</title><content type='html'>Schwankend stand John im Wohnzimmer. Er hatte die Nacht auf dem Sofa verbracht.  Müde und abgespannt ging er in die Küche, trank gierig ein Glas Wassser. Im selben Moment warnte ihn seine Pulsuhr, sein Wachzustand stand kurz bevor. Seit die neue Regierung in Berlin saß, mussten alle Bürger der Stufe Eins bis Drei ihre Träume twittern. Ein als vorläufiges Experiment gedachtes Projekt, dass nun schon 2 Jahr andauerte.&lt;br /&gt;Die Konferenz der Innenminister hatte die Maßnahme beschlossen, nachdem die Plattform &lt;span style="font-style: italic;"&gt;twittdream &lt;/span&gt;gerade 5 Monate im Netz war. Zu schnell stellte sich heraus, der manipulative Charakter der Traumberichte, Traumdeutungen und die statistischen Auswertungen waren das was die Regierungen der Welt immer gesucht hatten. Sie waren der Schafsstall der Gesellschaft 2.0. Also verfügte man &lt;span style="font-style: italic;"&gt;twittdream &lt;/span&gt;vom Netz zu nehmen, nur um bald darauf ein eigenes Projekt zu starten das für die Bürger der Stufen Eins und Zwei, später auch für Stufe Drei verpflichtend war. Natürlich war der Zugang auf die Träume stark eingeschränkt, Geheimsache. Die Pflicht seine Träume wahrheitsgemäß jeden Tag zu zwitschern war eine brisante Angelegenheit. Selbst die größten Lügner brachen nach Einführung der Pulsuhr ein, zu stark war die Präsenz des Traumes, so dass annähernd 100% ihre Träume wahrheitsgemäß schilderten.&lt;br /&gt;Jeder hatte zwar dank übrig gebliebener Persönlichkeitsrechte die Möglichkeit 5 Träume im Monat nicht zu twittern, doch hatte John bereits alle 5 aufgebraucht. Seit Tagen hatte er immer wieder den selben Traum, von ihr.&lt;br /&gt;In Johns Traum saß sie in einem Holzstuhl, blickte aufs Meer hinaus. Eine Frau von ungefähr 50 Jahren, ein Wettergegerbtes Gesicht mit strengen grauen Augen. Sie war die neue...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/21662653-1257037418429290897?l=www.ariakan.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.ariakan.de/feeds/1257037418429290897/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2009/11/der-traum_21.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/1257037418429290897'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/1257037418429290897'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2009/11/der-traum_21.html' title='Der Traum'/><author><name>Marco</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09997783573329635529</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/TAXhwALpX6I/AAAAAAAABtI/U0vGzy7Gozg/S220/25804_1410471183202_1275151799_1177221_4968563_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-21662653.post-3903776430517761727</id><published>2009-07-19T10:00:00.003+02:00</published><updated>2011-07-24T19:27:16.868+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedichte'/><title type='text'>Es fehlt nicht die Poente, die Spitze.</title><content type='html'>Und als ich an die Rheinbrück' kam,&lt;br /&gt;Wohl an die Hafenschanze,&lt;br /&gt;Da sah ich fließen den Vater Rhein&lt;br /&gt;Im stillen Mondenglanze.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;»Sei mir gegrüßt, mein Vater Rhein,&lt;br /&gt;Wie ist es dir ergangen?&lt;br /&gt;Ich habe oft an dich gedacht&lt;br /&gt;Mit Sehnsucht und Verlangen.«&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So sprach ich, da hört ich im Wasser tief&lt;br /&gt;Gar seltsam grämliche Töne,&lt;br /&gt;Wie Hüsteln eines alten Manns,&lt;br /&gt;Ein Brümmeln und weiches Gestöhne:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;»Willkommen, mein Junge, das ist mir lieb,&lt;br /&gt;Daß du mich nicht vergessen;&lt;br /&gt;Seit dreizehn Jahren sah ich dich nicht,&lt;br /&gt;Mir ging es schlecht unterdessen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu Biberich hab ich Steine verschluckt,&lt;br /&gt;Wahrhaftig, sie schmeckten nicht lecker!&lt;br /&gt;Doch schwerer liegen im Magen mir&lt;br /&gt;Die Verse von Niklas Becker.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er hat mich besungen, als ob ich noch&lt;br /&gt;Die reinste Jungfer wäre,&lt;br /&gt;Die sich von niemand rauben läßt&lt;br /&gt;Das Kränzlein ihrer Ehre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich es höre, das dumme Lied,&lt;br /&gt;Dann möcht ich mir zerraufen&lt;br /&gt;Den weißen Bart, ich möchte fürwahr&lt;br /&gt;Mich in mir selbst ersaufen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daß ich keine reine Jungfer bin,&lt;br /&gt;Die Franzosen wissen es besser,&lt;br /&gt;Sie haben mit meinem Wasser so oft&lt;br /&gt;Vermischt ihr Siegergewässer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das dumme Lied und der dumme Kerl!&lt;br /&gt;Er hat mich schmählich blamieret,&lt;br /&gt;Gewissermaßen hat er mich auch&lt;br /&gt;Politisch kompromittieret.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn kehren jetzt die Franzosen zurück,&lt;br /&gt;So muß ich vor ihnen erröten,&lt;br /&gt;Ich, der um ihre Rückkehr so oft&lt;br /&gt;Mit Tränen zum Himmel gebeten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe sie immer so liebgehabt,&lt;br /&gt;Die lieben kleinen Französchen -&lt;br /&gt;Singen und springen sie noch wie sonst?&lt;br /&gt;Tragen noch weiße Höschen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich möchte sie gerne wiedersehn,&lt;br /&gt;Doch fürcht ich die Persiflage,&lt;br /&gt;Von wegen des verwünschten Lieds,&lt;br /&gt;Von wegen der Blamage.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Alfred de Musset, der Gassenbub',&lt;br /&gt;Der kommt an ihrer Spitze&lt;br /&gt;Vielleicht als Tambour, und trommelt mir vor&lt;br /&gt;All seine schlechten Witze.«&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So klagte der arme Vater Rhein,&lt;br /&gt;Konnt sich nicht zufriedengeben.&lt;br /&gt;Ich sprach zu ihm manch tröstendes Wort,&lt;br /&gt;Um ihm das Herz zu heben:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;»O fürchte nicht, mein Vater Rhein,&lt;br /&gt;Den spöttelnden Scherz der Franzosen;&lt;br /&gt;Sie sind die alten Franzosen nicht mehr,&lt;br /&gt;Auch tragen sie andere Hosen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Hosen sind rot und nicht mehr weiß,&lt;br /&gt;Sie haben auch andere Knöpfe,&lt;br /&gt;Sie singen nicht mehr, sie springen nicht mehr,&lt;br /&gt;Sie senken nachdenklich die Köpfe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie philosophieren und sprechen jetzt&lt;br /&gt;Von Kant, von Fichte und Hegel,&lt;br /&gt;Sie rauchen Tabak, sie trinken Bier,&lt;br /&gt;Und manche schieben auch Kegel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie werden Philister ganz wie wir,&lt;br /&gt;Und treiben es endlich noch ärger;&lt;br /&gt;Sie sind keine Voltairianer mehr,&lt;br /&gt;Sie werden Hengstenberger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Alfred de Musset, das ist wahr,&lt;br /&gt;Ist noch ein Gassenjunge;&lt;br /&gt;Doch fürchte nichts, wir fesseln ihm&lt;br /&gt;Die schändliche Spötterzunge.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und trommelt er dir einen schlechten Witz,&lt;br /&gt;So pfeifen wir ihm einen schlimmern,&lt;br /&gt;Wir pfeifen ihm vor, was ihm passiert&lt;br /&gt;Bei schönen Frauenzimmern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gib dich zufrieden, Vater Rhein,&lt;br /&gt;Denk nicht an schlechte Lieder,&lt;br /&gt;Ein besseres Lied vernimmst du bald -&lt;br /&gt;Leb wohl, wir sehen uns wieder.«&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Heinrich, Heine.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/21662653-3903776430517761727?l=www.ariakan.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.ariakan.de/feeds/3903776430517761727/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2009/07/es-fehlt-nicht-die-poente-die-spitze_19.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/3903776430517761727'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/3903776430517761727'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2009/07/es-fehlt-nicht-die-poente-die-spitze_19.html' title='Es fehlt nicht die Poente, die Spitze.'/><author><name>Marco</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09997783573329635529</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='21' 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Verfassungszeitraum ca. 1h. Jeder der sich angesprochen fühlt, darf gerne mitmachen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dunkelheit. Wasser tropft aus gebrochenen Rohrleitungen, plätschert auf kalten Stein, sickert in den Untergrund. Es riecht nach modrigem Gemäuer und alten Kartons. Vorsichtig setzte er vorsichtig einen Fuß vor den anderen. In der Dunkelheit war es immer gefährlich. Sein Herz raste. Er holte tief Luft und umklammerte den Griff der Axt, die er bei sich trug. Sollten sie bereits in den Keller gelangt sein würde er mit ihnen kämpfen müssen. Er hatte Angst davor, denn sie waren schon tot- und sie waren viele. Steven warf einen Blick hinter sich, erkannte einen schwachen Lichtschimmer von oben, dort wo die Kellertür einen kleinen Spalt offen stand und die anderen den Ausgang sicherten.&lt;br /&gt;„Was dauert das denn so lange?“ fragte Mark und versuchte unterhalb der Kellertreppe irgendetwas zu erkennen. Basti zündete sich eine Zigarette an und ließ sich an der Wand niedersinken. „Das ist doch totaler Bullshit. Warum schickt ihr ihn da runter? Es gibt überhaupt keinen Grund.“&lt;br /&gt;„Wartet mal!“ schrie Dave auf. Die anderen beiden hielten inne. „Was ist?“ wollte Mark wissen. „Ich dachte ich hätte was gehört.“&lt;br /&gt;Basti schüttelte den Kopf und machte sich daran seine Schrotflinte zu begutachten während die anderen beiden gespannt vor der Kellertür warteten. Er schloss seine Augen und erinnerte sich daran, dass es noch gar nicht allzu lange her war, dass nichts von dem hier wahr gewesen war. Es war als hätte sich von einem Tag auf den anderen die ganze Realität umgekehrt, als würden sie jetzt in der Hölle leben. Tag für Tag um ihr Überleben kämpfen- gegen Untote.&lt;br /&gt;Ein Schrei riss ihn aus seinen Gedanken. Er sprang auf und legte die Schrotflinte an die Schulter. &lt;br /&gt;„Das war Steven! Scheiße! Verdammte Scheiße, sie haben ihn erwischt, sie haben ihn erwischt!“ Dave verpasste dem panischen Mark eine Backpfeife. „Reiß dich zusammen, Mann!“ schrie er. „Mach die Tür zu!“&lt;br /&gt;Basti hielt die Schrotflinte im Anschlag um Dave und Mark Rückendeckung zu geben, während sie sich daran machten die Tür zu verrammeln. &lt;br /&gt;Mark nagelte gerade ein Brett an die Wand, als es begann von innen wie wild an die Tür zu hämmern. &lt;br /&gt;„Wir müssen hoch!“ schrie Basti. „Beeilt euch!“ &lt;br /&gt;Dave suchte hektisch nach seiner Pistole, die er auf dem Boden abgelegt hatte. Als die ersten Hände durch das morsche Holz der Kellertür brachen begann Basti zu feuern. Jeder Schuss dröhnte durch das ganze Treppenhaus. Basti dachte daran, dass Claire da oben ganz alleine war. „Nun macht schon!“ schrie er erneut und setze einen Fuß auf die erste Stufe. Dave feuerte ein paar Mal auf die bleichen Händen, die dabei waren die Tür vollends aufzubrechen. „Geh schon mal vor! Wir machen das hier schon“, rief er Basti zu. Mark hatte sichtlich Mühe damit seine Kettensäge an zu bekommen und wurde langsam panisch. „Dieses verdammte Scheißding!“ Er warf die Kettensäge auf den Boden. „Und wenn ich diese Viecher mit bloßen Händen killen muss.“ Er begann die Ärmel seiner Jacke hoch zu krempeln. &lt;br /&gt;„Mark, hör auf mit diesem Schwachsinn!“ rief Basti ihm zu, dann brachen die Zombies durch die Tür. Dave feuerte wie wild um sich. Mark streckte den Ersten, der auf ihn zugelaufen kam mit einem Schlag nieder, wurde dann wiederum von Dave am Arm gepackt und davon gezerrt. Die beiden eilten Richtung Küche. Basti stand alleine auf dem Treppenabsatz und sah wie mehre Untote ihnen folgten. Dave und Mark hatten ihre Aufmerksam auf sich gezogen. &lt;br /&gt;Basti konnte noch hören, wie Dave und Mark die Küchentür von innen verbarrikadierten, als er die Treppe hinauf lief. Völlig außer Atem blieb er vor der Wohnung im zweiten Stockwerk stehen in der sie seit einigen Tagen untergekommen waren. Basti hämmerte an die Tür und hörte, wie sich von innen zaghaft Schritte näherten. „Hör zu, du Zombiearsch, ich bin bewaffnet!“ reif es von drinnen. „Mach die Tür auf, verdammt. Ich bin´ s, Basti.“ schrie er zurück. &lt;br /&gt;Als Claire ihm endlich geöffnet hatte verriegelte er die Tür sogleich und schob eine schwere Kommode davor.&lt;br /&gt;„Was ist passiert?“ fragte Claire ihn.&lt;br /&gt;Er blickte sich im Zimmer um. In einem kleinen Ofen brannte ein Feuer, auf dem Tisch in der Mitte des Raumes lag ein Buch. Basti warf einen Blick hinein. „Schon wieder die verdammte Offenbahrung?“ Claire nickte nur. Er schüttelte den Kopf und schaute sich im Zimmer um. Die Fenster waren vernagelt. Das könnte in den nächsten Minuten zum Nachteil werden. &lt;br /&gt;„Reiß die Bretter da mal runter“, sagte er und deutete auf eins der Fenster.&lt;br /&gt;„Basti…“ sie griff nach seiner Schulter. „Was ist passiert? Wo sind die anderen?“ Basti senkte seinen Blick. „Wo sind Dave, Steven und Mark?“ sie begann zu zittern.&lt;br /&gt;„Hör mir zu… reiß die Bretter da runter!“&lt;br /&gt;„Aber dann können diese Dinger hier rein kommen…“&lt;br /&gt;Basti packte Claire an den Schultern und rüttelte sie. „Hör mir zu! Wir sind hier im zweiten Stock. Und Zombies können nicht fliegen! Ich hab euch von Anfang an gesagt, dass es bescheuert ist, die Fenster zu vernageln. Aber Zombies können Treppen laufen und gleich werden sie hier vor der Tür stehen. ALSO REISS VERDAMMT NOCHMAL DIE BESCHISSENN BRETTER VON DER WAND, DAMIT WIR HIER RAUS KÖNNEN!“&lt;br /&gt;„Sie sind hier drin?“ fragte Claire, während sie sich langsam daran machte die Bretter aus der Wand zu reißen.&lt;br /&gt;„Ja, sie sind unten“, antwortete Basti, der derweil in der Wohnung Munition zusammensuchte und sich seine Taschen damit befüllte.&lt;br /&gt;„Was ist mit den anderen geschehen?“ fragte sie erneut.&lt;br /&gt;„Steven hats erwischt. Er war unten im Keller und wollte nachsehen, ob dort alles in Ordnung ist. Wie es scheint sind sie von dort herein gekommen. Wir konnten nichts machen.“&lt;br /&gt;„Oh mein Gott… und die anderen?“&lt;br /&gt;„Sind in die Küche geflohen.“&lt;br /&gt;„Meinst du, dass sie noch leben?“&lt;br /&gt;„Ich weiß es nicht. Aber sollten diese Viecher da rein kommen sind sie verloren. Mark ist unbewaffnet.“&lt;br /&gt;Claire begann zu schluchzen. Basti nahm sie in den Arm. „Wir schaffen das schon“, flüsterte er. Dann hörten sie Schritte auf der Treppe…&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/21662653-3090002752190701753?l=www.ariakan.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.ariakan.de/feeds/3090002752190701753/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2009/07/black-saturday-iii_11.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/3090002752190701753'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/3090002752190701753'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2009/07/black-saturday-iii_11.html' title='Black Saturday III.'/><author><name>Marco</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09997783573329635529</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/TAXhwALpX6I/AAAAAAAABtI/U0vGzy7Gozg/S220/25804_1410471183202_1275151799_1177221_4968563_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-21662653.post-1871878264100810137</id><published>2009-07-11T22:07:00.004+02:00</published><updated>2011-07-24T19:26:12.288+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geschichten'/><title type='text'>Black Saturday II.</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Hier eine zweite Fassung des Black Saturday. Gerne veröffentliche ich hier noch weitere Versionen. Einfach ne Email an mich, neto-mdk (@) gmx.net&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Draußen waren die Schreie der Untoten zu hören- gleichmäßig wie weißes Rauschen im Radio. Jedenfalls kam es Claire so vor, als wäre das weiße Rauschen so gewesen- Radiostationen gab es schon lange keine mehr.&lt;br /&gt;Das Zimmer in dem Claire saß war leer. Die Fenster waren mit Brettern zugenagelt und an den Stellen, an denen durch die Bretterspalten eigentlich die Sonne hätte hereinfallen können, konnte man die Fetzen eines dunklen Himmels erkennen. Sie kauerte auf dem Fußboden vor dem Ofen, in der rechten Hand ein Eisenrohr und las im trüben Schein des Feuers in der Bibel.&lt;br /&gt;„Und ich sah, und siehe, ein fahles Pferd. Und der darauf saß, dessen Name war: Der Tod, und die Hölle folgte ihm nach.“ murmelte sie. Die Offenbarung war ihre Lieblingsstelle. Sie hatte schon alle ihre Bücher verbrannt, die Bibel war als einziges Buch noch übrig.&lt;br /&gt;Hätte man ihr das damals gesagt, als die Welt langsam unterzugehen anfing, Claire hätte gelacht. Und jetzt war es die einzige Hoffnung die sie noch hatten, auch wenn es natürlich eine zynische Hoffnung war.&lt;br /&gt;Als erstes würde sie die Genesis verbrennen, hatte Claire sich vorgenommen.&lt;br /&gt;Vor ein paar Wochen, als die Sonne ganz weggeblieben war und die Kälte unbarmherzig in jeden Winkel des Hauses geklettert war, war Mark der erste gewesen, der ein Buch in den Ofen geworfen hatte.&lt;br /&gt;„Wo man Bücher verbrennt, da verbrennt man auch bald Menschen.“ Hatte Dave gesagt und versucht sie alle zum Lachen zu bringen. Claire und Basti hatten trocken gelacht, Steve hatte gelächelt und Lela war in den Träumen an die Vergangenheit, als solche Zitate tatsächlich noch einen Sinn zu ergeben schienen versunken. Nur Mark hatte Dave angeschrieen, er solle sich der Realität stellen. Alle waren zusammen gezuckt, sie hatten geschrieen, damals waren es noch keine resignierten Schreie gewesen, sondern endlos ausufernde Schleifen von Schreien die im Nichts verliefen.&lt;br /&gt;„Ich für meinen Teil würde nicht zögern jeden von euch ins Feuer zu werfen, wenn es mein eigenes Überleben sichert.“ hatte Lela mit einer Stimme die vor Hysterie jederzeit zu kippen drohte, gesagt und Claire hatte ihr daraufhin so hart ins Gesicht geschlagen, dass Lela zu Boden fiel.&lt;br /&gt;Claire zuckte zusammen, als es an der Tür klopfte.&lt;br /&gt;„Wer ist da? Hey du Zombiearsch, ich bin bewaffnet!!!“ schrie sie und umklammerte das Eisenrohr so hart, dass ihre Fingerknöchel weiß hervortraten.&lt;br /&gt;„Basti! Verdammt Claire, mach auf!“&lt;br /&gt;Beim Klang der vertrauten Stimme entspannte sich Claire ein wenig.&lt;br /&gt;Sie öffnete die Tür und ließ Basti hinein.&lt;br /&gt;„Verdammt, wann wirst du endlich lernen, dass die Scheißteile dich sowieso nicht verstehen?!“ fuhr Basti Claire an.&lt;br /&gt;„Das ist mir scheißegal!“ fauchte Claire zurück, musste aber trotzdem kurz auflachen.&lt;br /&gt;Basti lächelte ebenfalls, wenn auch nur eine Sekunde. Basti war der einzige, der seinen Humor noch nicht ganz verloren hatte und auch wenn Mark immer sagte, dass genau das Basti eines Tages noch in Schwierigkeiten bringen würde, schätzte Claire diesen Wesenzug an ihm.&lt;br /&gt;Claire sah zu der noch immer geöffneten Tür hinaus.&lt;br /&gt;„Wo zum Teufel sind Dave und Mark?“ fragte sie&lt;br /&gt;„Claire…“ sagte Basti&lt;br /&gt;Er war inzwischen an das Feuer herangetreten, im blinden Schein erkannte Claire, dass sein Arm an ihm herunterbaumelte.&lt;br /&gt;„Was ist los?“ fragte sie und die Worte kamen nicht wie sonst in dem polternden, schroffen Tonfall hinaus, den sie alle sich inzwischen im Umgang miteinander angeeignet hatten, sondern waren gezeichnet von einer kratzigen Angst.&lt;br /&gt;"Die Bastarde haben den ersten Stock eingenommen. Ich konnte gerade noch in den Aufzugsschacht entkommen, Dave und Mark..." Basti brach ab.&lt;br /&gt;„Was? Red schon verdammt!“ Claire hätte nicht gedacht, dass sie überhaupt noch über so viel Kraft verfügte die Worte so aus ihrem Körper herauszukotzen.&lt;br /&gt;"Dave und Mark waren in der Küche, als die Viecher durchs Treppenhaus in den ersten Stock kamen. Verdammt, Claire, beruhig dich! Sie haben sich bestimmt in der Küche eingeschlossen. Ich glaube sie leben."&lt;br /&gt;"Du glaubst sie leben? Du glaubst es? Verdammt nochmal! Wer hatte Wache am Treppenhaus?"&lt;br /&gt;„Ich bin mir sicher. Ich habe gehört, wie Dave Mark angeschrieen hat, er solle sich verdammt noch mal schneller bewegen.“&lt;br /&gt;Claire nickte. „Klingt ganz nach Dave.“ Sagte sie nur.&lt;br /&gt;Dann schien ihr auf einmal etwas einzufallen&lt;br /&gt;„Wer hatte Wache im Treppenhaus?“ fragte sie&lt;br /&gt;„Wenn du mit Dave und Basti zusammen warst…“ sie sprach den Satz nicht zu Ende.&lt;br /&gt;"Steve hatte Wache. Sie haben ihn überrannt, einfach überrannt. Er konnte noch das Fallgitter betätigen, aber es war zu spät. Die ersten Viecher hatten sich bereits darunter befunden und nach und nach kamen sie alle durch. Steve ist tot.“&lt;br /&gt;Claire musste schlucken. Steve. Das verdammte schwächste Glied in der Kette. &lt;br /&gt;Der nervöse Steve, an dem Mark keine Kritik von ihr oder Basti geduldet hatte. Steve, an dessen Beispiel Mark ihnen versucht hatte klarzumachen, dass in Situationen wie diesen, jeder seinen festen Platz in der Gemeinschaft finden und auch ausfüllen könnte.&lt;br /&gt;Steve, der irgendwann gar nicht mehr gesprochen hatte, dafür aber den Zombies mit einer solchen Präzision die Köpfe hatte durchbohren können, dass selbst Basti beeindruckt war.&lt;br /&gt;Steve war also draufgegangen.&lt;br /&gt;„Verdammt schade.“ Murmelte Claire&lt;br /&gt;„Immerhin hat er länger durchgehalten als die meisten. Länger als ich es ihm zugetraut hätte.“&lt;br /&gt;„Länger als ich es uns allen zugetraut hätte.“ Sagte Claire. Dann deutete sie mit ihrem Kopf auf den Boden. „Setz dich. Kümmern wir uns um deinen Arm.“&lt;br /&gt;Claire sah sich in dem Zimmer um, aber da war nichts mehr. Nichts womit sie Basti hätte helfen können.&lt;br /&gt;„Wir müssen in das andere Zimmer. Aber dafür müssen wir an den Mistviechern vorbei.“ Sagte sie und begann sich auszuziehen. Nachdem sie die drei löchrigen Pullover ausgezogen hatte die sie übereinander trug, zog sie ihr T- Shirt aus und riss es in Streifen um daraus eine Schlinge für Basti anzufertigen. &lt;br /&gt;Bastis Arm tat ihm weh, das konnte Claire erkennen, aber er schien genug Adrenalin in sich zu haben um sich durch die Zombies durchzukämpfen.&lt;br /&gt;„Okay?“ fragte Claire und zog sich wieder an.&lt;br /&gt;„Okay.“ Nickte Basti und zog aus seinem Hosenbund seine Pistole und den Elektroschocker.&lt;br /&gt;„Denk dran was Mark gesagt hat: Spar Munition.“ Sagte Claire. Basti verdrehte nur die Augen.&lt;br /&gt;„Okay- gib mir schon den verdammten Elektroschocker. Ich weiß ja, dass du die Kopfschüsse sauber hinkriegst.“ Sagte Claire. &lt;br /&gt;Dann öffnete sie die Tür.&lt;br /&gt;Das Töten der Zombies war inzwischen ein solch automatisierter Eingriff, dass Claire nicht darüber nachzudenken brauchte.&lt;br /&gt;Basti schoss in den Kopf, er traf immer.&lt;br /&gt;Claire setzte den Elektroschocker ein und rammte mit der Eisenstange zu, das Geräusch war seltsam dumpf und manchmal quietschte es, wenn sie die Stange aus den Köpfen, den Hälsen, den Bäuchen zog.&lt;br /&gt;Sie dachte nicht nach, weshalb Untote überhaupt auf Elektrizität reagieren konnten, sie versuchte nicht zu überlegen, wie viele dieser Mistviecher sich wieder erholen würden. Sie machte einfach nur den Weg frei.&lt;br /&gt;Claire hätte nicht sagen können, ob sie für den Weg eine Stunde oder zehn Minuten gebraucht hatten, sie konnte nicht zählen wie viele Schritte sie über das schmierige Linoleum schon gegangen waren. Sie wusste nur, dass sie irgendwann vor der Küche angekommen war. &lt;br /&gt;„Geh in das andere Zimmer zu den Medikamenten!“ schrie sie Basti zu „Ich muss nach den beiden sehen.“ &lt;br /&gt;„Okay.“ rief Basti zurück und dann sagte er noch etwas, dass sie nicht verstand, weil sie schon gegen die Küchentür hämmerte „Jungs, kommt raus da!“ schrie sie und hämmerte immer weiter, so lange bis die Tür sich öffnete.&lt;br /&gt;„Wie oft habe ich dir schon gesagt, dass du deine Kraft sparen sollst?“ fragte Mark. Er frage es trocken und Claire konnte nicht anders als ihn umarmen und seinen Geruch kurz in sich hineinzusaugen.&lt;br /&gt;„Ich hab mir Sorgen gemacht.“ Sagte sie.&lt;br /&gt;„Auch wenn ich eure romantische Vorstellung nur sehr ungern störe, würde ich doch vorschlagen wir brechen auf.“ Sagte Dave&lt;br /&gt;„Du hättest mir auch gefehlt wenn du abgekratzt wärst.“ Sagte Claire und auch der Sarkasmus konnte ihre Erleichterung die beiden lebendig wiederzuhaben nicht wegwischen.&lt;br /&gt;Sie liefen in das Zimmer in dem Basti schon auf sie wartete.&lt;br /&gt;Er hielt ein braunes Glas in der Hand und schluckte drei Tabletten auf einmal.&lt;br /&gt;Dave setzte sich auf die Pritsche.&lt;br /&gt;„Steve hats erwischt?“ fragte er rethorisch.&lt;br /&gt;Basti nickte.&lt;br /&gt;Mark setzte sich neben Dave und legte ihm den Arm um die Schultern.&lt;br /&gt;„Verdammt schade.“ Murmelte er. Sie alle schwiegen.&lt;br /&gt;Daves Finger strichen über die Lederfesseln mit denen jeder von ihnen vor langer Zeit schon einmal an die Pritsche gefesselt worden war.&lt;br /&gt;„Wer hätte gedacht, dass wir irgendwann einmal froh sein würden, an diesem Ort zu sein.“ murmelte er.&lt;br /&gt;„Wer hätte gedacht, dass wie vier hier nicht nur die Welt da draußen, sondern auch alle gebildeten Ärzte, Pfleger und Krankenschwestern überleben würden.“ Sagte Mark&lt;br /&gt; Basti nickte „Von den anderen Irren hier drin ganz zu schweigen.“ Sagte er&lt;br /&gt;Claire sah in die Ecke. Dort lag Lelas gefrorene Leiche.&lt;br /&gt;Die Arme waren abgetrennt, ein Bein ebenfalls. Dort wo Claire sie damals in den Kopf geschossen hatte klaffte ein Loch.&lt;br /&gt;„Und, wie siehts aus? Soll ich uns heute das letzte Bein von der Veräterschlampe braten?“ fragte sie.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/21662653-1871878264100810137?l=www.ariakan.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.ariakan.de/feeds/1871878264100810137/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2009/07/black-saturday-ii_11.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/1871878264100810137'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/1871878264100810137'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2009/07/black-saturday-ii_11.html' title='Black Saturday II.'/><author><name>Marco</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09997783573329635529</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/TAXhwALpX6I/AAAAAAAABtI/U0vGzy7Gozg/S220/25804_1410471183202_1275151799_1177221_4968563_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-21662653.post-6730161799511991262</id><published>2009-07-11T19:39:00.006+02:00</published><updated>2011-07-24T19:26:12.289+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geschichten'/><title type='text'>Black Saturday I.</title><content type='html'>Das Zimmer befand sich im 2. Stock eines Hochhauses, alle Fenster waren zugenagelt. Claire saß in einem Sessel und las in der Bibel. Die anderen Bücher hatte Claire bereits in den kleinen Ofen neben der Tür geworfen. Seit Monaten hatte die Sonne die Wolken nicht mehr durchdrungen, es war kalt. Von der Straße drang das Wehklagen der Untoten ins Zimmer. Versunken in ihre Lieblingsstelle hörte Claire das Klopfen an der Tür erst beim Zweiten mal. Sie schlug die Bibel zu und ging zur Tür. Es klopfte erneut.&lt;br /&gt;"Wer ist da? He du Zombiearsch, ich bin bewaffnet!"&lt;br /&gt;"Ich bins, Basti. Mach auf Claire."&lt;br /&gt;Claire entspannte sich und öffnete langsam die Tür. Draußen stand Basti, allein, sein linker Arm baumelte am Körper.&lt;br /&gt;"Oh Gott, was ist geschehen?"&lt;br /&gt;"Sie haben den ersten Stock eingenommen. Ich konnte gerade noch in den Aufzugsschacht entkommen, Dave und Mark...", Basti brach ab.&lt;br /&gt;"Was ? Verdammt nochmal, wo sind sie ? Was ist passiert, rede schon!" Claire schrie jetzt, versuchte ihren Verdacht wegzuschreien.&lt;br /&gt;"Dave und Mark waren in der Küche, als die Viecher durchs Treppenhaus in den ersten Stock kamen. Verdammt, Claire, beruhig dich! Sie haben sich bestimmt in der Küche eingeschlossen. Ich glaube sie leben."&lt;br /&gt;"Du glaubst sie leben? Du glaubst es ? Verdammt nochmal! Wer hatte Wache am Treppenhaus?" &lt;br /&gt;"Steven hatte Wache. Sie haben ihn überrannt, einfach überrannt. Er konnte noch das Fallgitter betätigen, aber es war zu spät. Die ersten Viecher hatten sich bereits darunter befunden und nach und nach kamen sie alle durch. Steven ist, er ist tot."&lt;br /&gt;Claire hatte das Verbandszeug in der Hand. "Setz dich, zunächst kümmere ich mich um dich, dann sind die Viecher dran!"&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/21662653-6730161799511991262?l=www.ariakan.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.ariakan.de/feeds/6730161799511991262/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2009/07/black-saturday-i.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/6730161799511991262'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/6730161799511991262'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2009/07/black-saturday-i.html' title='Black Saturday I.'/><author><name>Marco</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09997783573329635529</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/TAXhwALpX6I/AAAAAAAABtI/U0vGzy7Gozg/S220/25804_1410471183202_1275151799_1177221_4968563_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-21662653.post-8964427528367210823</id><published>2009-05-01T10:39:00.005+02:00</published><updated>2010-12-28T08:04:22.270+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geschichten'/><title type='text'>Hirschbrunft(II)</title><content type='html'>Hier nun die Fortsetzung der &lt;a href="http://www.ariakan.de/2008/12/hirschbrunft.html"&gt;Hirschbrunft&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klick, Klack, Klick, Klack, Klick, Klack. Die Warnblinkanlage des des alten Mercedes 190d schien eine Warnung zu schreien. Keine zwanzig Meter von der Straße entfernt untersuchte Erhardt Hanf den grausigen Schauplatz, während der Schatten zwischen Mercedes und Leitplanke ins Gebüsch glitt. Erhardt beugte sich gerade über ein Büschel Haare, der Schatten kroch leise näher. "Dat siht us, als wär et van nem Hiirsch." Erhardt nahm die Axt und die Jacke, dreht sich herum und ging Richtung Mercedes. "Dat muss ich demm Förschter zeeje." Gerade als der alte Mann die Stelle des Schatten passierte, dröhnte ein langezogener &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=EHWlnmSzf6w"&gt;Brunftschrei&lt;/a&gt; durch den Wald. Da blitzte es neben Erhardt im Gebüsch auf, ein Hirschfänger schnellte zwischen die Rippen, traf das Herz. Zu benommen vom Schmerz viel er zu Füßen des Schattens nieder, lautlos mit offenen Augen starrte Erhardt in den Schatten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Schatten zog die zweite Leiche in den Bunker. Erschöpft von der Anstregung lehnte er sich gegen die Betonwand. Minuten vergingen, dann erst begann er seine Arbeit. Langsam und bedächtig zerlegte er die erste Leiche in völliger Dunkelheit. Er tastete mit hageren Fingern jede einzelne Sehne, jeden Muskel, jeden Hautlappen ab, bevor er mit einem scharfen Messer präzise Schnitte vornahm. Er wusste, dass er sich beeilen musste. Der Mercedes würde im Laufe des Tages die Aufmerksamkeit der Polizei auf sich ziehen. Sie würden den Halter feststellen, die Stelle mit Blut finden und die nähere Umgebung absuchen. Der Schatten wusste, sie würden nichts finden das ihn zu sich führen konnte, doch sie würden spätestens Morgen Hunde einsetzen. Die feinen Nasen der Hunde würden kein Problem haben ihn hier ausfindig zu machen. Deshalb musste noch in dieser Nacht mit dem Fleisch der zweiten Leiche eine falsche Fährte legen, um den Bunker nicht zu enttarnen. Bis tief in die Nacht arbeitete der Schatten schnell und konzentriert, schließlich beendete er im grauen des Tages sein Werk, Fleisch hing in einem Nebenraum des Bunkers, umfunktioniert als Räucherhaus. Sanft zogen kleine Wölkchen Rauch aus dem Abzug des Bunkers, während der Schatten mit den abgetrennten Hautlappen Erhardts den Bunker verließ. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er war geübt darin Hunden eine falsche Fährte zu legen, zu oft schon hatten Förster ihm nachgestellt, hatten versucht den Wilderer zu schnappen, der sich ihre besten Hirsche schnappte. Doch niemals hatte man ihn gefunden, auch die Leiche des alten Mannes würde das nicht ändern. Die Haut des alten Mannes war ideal um eine neue Geruchsspur für die Hunde zu legen, dabei war zu beachten das man dem Hund vortäuschte die alte Spur des alten Mannes sei nicht notwenig zur Zielerfüllung. Hunde können differenziert die Spuren eines einzelnen Menschen riechen, es reicht also nicht einfach die alte Spur zu überdecken, vielmehr muss man den Hund beim Suchen auf die neue Spur erziehen. So verlegte der Schatten die neue Spur über die alte, dabei ging er mehrfach mit der neuen Spur von der alten fort und wieder zurück. Er wusste, sollte der Hund etwas finden, würde der Hundeführer ihn loben. Also positionierte der Schatten die blutige Mütze des alten Mannes auf einem Teil der neuen Spur die weit von der alten entfernt war. Nach einer weiteren Schleife ließ er an einem Brombeerstrauch ein paar Kleidungsfetzen zurück, damit sollte er die Hunde und ihre Führer überlistet haben und die Hunde nun auf die neue Spur eingeschworen sein. So legte der Schatten eine Fährte weg vom Bunker, in Richtung Parkplatz &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wei%C3%9Fer_Stein_(Eifel)"&gt;Weißer Stein&lt;/a&gt;. Dort rieb er mit der Haut den Kofferraum eines der Autos ein und band die Hautlappen unter die Achse des Wagen. Anschließend setzte er sich auf eine Bank und wartete auf den Fahrer. Er würde sich einige Kilometer mitnehmen lassen und so seine eigene Spur von der Fährte erst trennen, wenn er sicher sein konnte, dass die Hunde nicht mehr auf der Fährte waren. So fuhr er als Anhalter mit nach Schleiden. Angekommen kaufte er sich eine Tageskarte im Hallenbad, wurde den Blutgeruch im chlorigen Wasser los.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Leiche Erhardt Hanfs wurde nie gefunden. Die Polizei erklärte das Verbrechen mit einem Raubmord und so vergaßen die Zeitungen das Thema nach einer Woche. Er hatte Erfolg gehabt, und das zusätzliche Fleisch würde ihn gut durch den nahenden Winter bringen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/21662653-8964427528367210823?l=www.ariakan.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.ariakan.de/feeds/8964427528367210823/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2009/05/hirschbrunftii_01.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/8964427528367210823'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/8964427528367210823'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2009/05/hirschbrunftii_01.html' title='Hirschbrunft(II)'/><author><name>Marco</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09997783573329635529</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/TAXhwALpX6I/AAAAAAAABtI/U0vGzy7Gozg/S220/25804_1410471183202_1275151799_1177221_4968563_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-21662653.post-7722889946094954256</id><published>2009-04-06T12:51:00.006+02:00</published><updated>2010-12-28T08:04:22.276+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geschichten'/><title type='text'>Beweise</title><content type='html'>Sebastian saß im Zimmer des Direktor seiner ehemaligen Schule. Der 20 jährige vor saß dem großen Schreibtisch und starrte auf die abgesägte Schrotflinte vor ihm. "Sebastian, ich weiß wirklich nicht warum du mit dieser Waffe hier erschienen bist. Was ist denn bloß los mit dir mein Junge ? Du warst doch immer so brav in der Schule." Der Direktor saß an seinem Schreibtisch und betrachtete die Schrotflinte voller Abscheu. Sein Blick wanderte weiter, auf die zerzaußten Haare Sebastians, hinab über sein Gesicht und den schwarzen Kampfanzug entlang. "Sehen Herr Schäfer, ich bin aus einem bestimmten Grund hier. Ich hab nicht vergessen was sie damals meiner Schwester auf der Klassenfahrt angetan haben. Wir wissen beide es gibt keine Beweise, dafür haben sie gesorgt. Doch ich habe nichts vergessen." Sebastian starrte in die Augen des Direktor, seine Augen wirkten kalt und gefühllos. &lt;br /&gt;Mit einem plötzlichen Ruck griff der Direktor nach der Waffe, nahezu gleichzeitig packte Sebastian nach dem Griff der Schrotflinte. Die beiden Männer rangen um die Waffe. Sebastian fingerte nach dem Abzug und gerade als seine Finger sich um den Abzug legten drückte er ab. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Bild des zerfetzten Schädels hatte sich in Sebastians Erinnerung eingebrannt. Es ließ ihn nicht los als er von seiner Schule hinab in die Stadt ging. Die Schrotflinte unter seine Jacke geklemmt torkelte er auf den Marktplatz seiner Schulstadt. Polizei und Feuerwehr rasten an ihm vorbei den Berg zur Schule hinauf, jemand musste den Schuss gehört haben. Sebastian fühlte sich seltsam, das Gefühl der Schuld ergriff ihn. Ein Mörder zu sein fühlt sich also wirklich beschissen an, dachte er. Plötzlich und ohne Vorwarnung ergriff ihn die Panik. Jeder Atemzug war eine Qual und seine Brust zog sich zusammen. Gefängnis, war sein einziger Gedanke. Vergewaltigungen in dreckigen Zellen, ermordet von angespitzten Löffeln. Nie wieder frei sein. Die Panik ins Gefängnis zu müssen wurde immer stärker, er dachte an die Schrotflinte unter seiner Jacke. Sie war so sehr eine Lösung für die Panik als auch ein Beweis seiner Schuld. Im Schein der Sonne erstarrte Sebastian auf dem Marktplatz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"He sie da, kommen sie mal her !" Sebastian fuhr herum und starrte in die scharfen Augen eines Polizisten. "Die Dame da hinten hat gesagt, sie seien von der Schule herab gekommen, gleich nachdem man dort einen Schuss gehört habe. Was haben sie dazu zu sagen?", forschend sah der Polizist Sebastian an. Sebastian starrte die alte Frau an, in ein graues Kleid gehüllt blickte sie ihn mitleidig an. "Ich, äh, also ...", die Panik übernahm die Kontrolle über seinen Körper, überfiel ihn. Seine Brust zog sich noch enger zusammen und er brach vor den Augen des Polizisten zusammen. Die Schrotflinte unter seiner Jacke rutschte hervor und lag mit dem blutigen Lauf auf der Straße neben Sebastian. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Drei Stunden später saß Sebastian in einem Zimmer der Polizeidirektion. Ihm gegenüber ein Beamte, die Sonne brannte Sebastian ins Gesicht. Zwischen den beiden lag die Schrotflinte auf dem Schreibtisch, den Lauf voller Blut. Sebastian fixierte den roten Fleck auf dem Lauf der Schrotflinte. "Wir haben uns das Überwachungsvideo angesehen, Sebastian. Wir wissen wie es passiert ist. Mach dir keine Sorgen, es ist offensichtlich das du nur versucht hast den Selbstmord deines Direktors zu verhindern." Sebastian starrte verwundert in die braunen Augen des Mannes gegenüber. "Es gab eine Kamera im Büro des Direktors. Sie wurde automatisch gestartet als der Überwachungscomputer erkannte, dass zwei Personen im Raum sind. Eine Vorsichtsmaßnahme, zum Schutz vor Übergriffen durch Lehrkräfte auf Schüler. Wir haben gesehen wie du um die Waffe mit dem Direktor gerungen hast. Die Kamera war zwar so eingestellt das sie nur den Platz des Direktors gefilmt hat, doch die Bewegungen des Direktors waren eindeutig. Er hat die Waffe ja förmlich von dir weggerissen und sich dann erschossen. Der Versuch es zu verhinden war mutig von dir." Sebastian traute seinen Ohren nicht, der Polizist hatte ihm die Absolution erteilt. "Ich will jetzt nach Hause, darf ich gehen ? Das Blut, alles war so schrecklich. Ich weiß nicht wie es dazu kam." log Sebastian. "Natürlich. Ach, falls du Hilfe brauchst das zu verarbeiten, du bist hier immer willkommen. Aber ich denke es wird sich noch ein Psychologe bei dir melden. Machs gut Sebastian." &lt;br /&gt;Sebastian verließ das Gebäude und schlenderte die Straße hinab. Irgendwie hatte er es geschafft, er war frei, beinahe. Nur eines lag noch zwischen ihm und der Freiheit. Die Erinnerung an das zerfetzte Gesicht seines Direktors.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/21662653-7722889946094954256?l=www.ariakan.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.ariakan.de/feeds/7722889946094954256/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2009/04/beweise_06.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/7722889946094954256'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/7722889946094954256'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2009/04/beweise_06.html' title='Beweise'/><author><name>Marco</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09997783573329635529</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/TAXhwALpX6I/AAAAAAAABtI/U0vGzy7Gozg/S220/25804_1410471183202_1275151799_1177221_4968563_n.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-21662653.post-2603269784068717598</id><published>2009-03-26T17:46:00.003+01:00</published><updated>2010-12-28T08:04:22.286+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geschichten'/><title type='text'>Mein Licht brennt noch.</title><content type='html'>Eine Gruppe der Waffen-SS stand vor meinem Hauseingang, die Maschinenpistolen im Anschlag. &lt;br /&gt;„Öffnen sie sofort die Tür, Herr Sieberath!“, drang die Stimme des Obersturmbandführers den Hausflur hinauf. &lt;br /&gt;„Ich komme ja, so warten sie doch einen Moment. Ich muss mich erst anziehen!“, entgegnete ich.&lt;br /&gt;Während ich die Knöpfe meines Hemdes schloss, vernahm ich, wie die Gruppe sich am Schloss der Haustür zu schaffen machte. Die Jacke meiner Uniform über der Schulter hängend, stolperte ich die Treppe zur Haustür hinab.&lt;br /&gt;„Es wird nicht notwendig sein mein Eigentum zu beschädigen!“, rief ich und riss die Tür auf. &lt;br /&gt;„Was treiben sie denn so lange Herr Sieberath? Wir haben Befehl sie zu Hauptmann Prochnow zu bringen. Los beeilen sie sich!“ Der Obersturmbandführer deutete auf seinen Wagen und zog mich am Ärmel mit sich.&lt;br /&gt;Fünf Minuten später quetschten wir uns zu dritt auf die Rückbank eines VW-London, ein älteres Modell aus der Fabrik für Freiheit, Abteilung London. Der Wagen hatte eine Notlichtanlage, die es dem Fahrer ermöglichte durch Licht- und Sirenensignale den Verkehr weitestgehend zu ignorieren. So fuhr der London in der Mitte der Straße, das eingeschaltete Notlicht ließ einen Korridor zwischen den anderen Fahrzeugen entstehen. Wir fuhren die Stalingradallee hinab, dann rechts in die Adenauer Straße. Schließlich auf die Reichsallee direkt zum Zentrum für Umweltfragen, hier wartete Hauptmann Prochnow auf mich. &lt;br /&gt;„Herr Hauptmann, Herr Sieberath, wie befohlen!“ Der Obersturmbandführer machte nach der kurzen Vorstellung kehrt und schloss die braune Eichentür hinter sich. &lt;br /&gt;Ich stand alleine vor einem großen brauen Schreibtisch, dahinter musterte Prochnow mich. Er wird etwa in meinem Alter gewesen sein, vielleicht etwas jünger. Seine schwarze SS-Uniform saß etwas schief und unter seiner Mütze stierten vereinzelt blonde Locken hervor. An seiner Uniform waren keinerlei Abzeichen zu erkennen. Weder eine der sportlichen Auszeichnungen die sich jeder Hauptmann der SS verdienen musste, noch eines der begehrten Ehrenabzeichen, die man sich nur im Kampf mit dem Feind verdienen konnte. Er musste meinen Blick bemerkt haben und so musterten seine strengen Augen meine Jacke, ein Verwundetenabzeichen, die silberne Schützenschnur und gleich vier Gefechtsmedallien blinkten auf meiner Uniform. Abfällig ließ er seinen Blick nach rechts an mir vorbei auf die Wand schweifen. Seinem Blick folgend, erkannte ich sofort wo ich gelandet war. Er war einer der engsten Vertrauten und Berater des Führers. So prangte ein Foto von ihm mit dem Führer an der Wand. Auszeichnungen würden mir hier also nicht helfen. &lt;br /&gt;„Sie haben mich zu sich bestellt Herr Hauptmann. Darf ich fragen worum es geht ?“ &lt;br /&gt;„Herr Sieberath, wie ich sehe, haben sie dem Reich bereits mehr als einmal ihren Dienst erwiesen. Ich habe mir ihre Akte heute kommen lassen, eine vorbildliche Karriere. Nur verstehe ich nicht.“ er brach ab und erhob sich von seinem schwarzen Stuhl. „Nun ich verstehe nicht, wie sich ein so vorbildlicher Mann so direkt am Führer verschulden kann. Wir haben ihren Stromverbrauch der letzten vier Monate ab geglichen. Und daraus lässt sich nur schließen, dass sie immer noch Glühbirnen benutzen.“ &lt;br /&gt;Sein Gesicht war rot angelaufen, er schrie mich jetzt an. „Sie sind wohl lebensmüde! Glauben sie der Führer hat das Glühbirnenverbot aus Spaß erlassen ? Es geht hier um den Erhalt der Natur des Reichs! Der Krieg kostet die Natur schon genug und mit ihrem Vorgehen weiterhin Glühbirnen zu benutzen schaden sie nicht nur der Natur, nein. Sie stehlen dem Reich auch noch Ressourcen für den Endsieg! Was haben sie dazu, zu sagen?“&lt;br /&gt;„Nun, wissen sie. Ich kam erst vor 3 Monaten aus dem Lazarett.“ begann ich und ging dabei zum einzigen Fenster im Raum. „Sie werden verstehen, dass ich als Frontsoldat nicht alle Anweisungen des Führers kenne. So ist es auch mit der von ihnen beschriebenen Anweisung keine Glühbirnen mehr zu benutzen. Ich werde natürlich sofort alle vorhanden Glühbirnen austauschen.“&lt;br /&gt;Hauptmann Prochnow sah mich forschend an. &lt;br /&gt;„Ich glaube ihnen nicht Herr Sieberath. Aber ich gebe ihnen noch eine Chance, nicht zuletzt wegen ihrer Leistungen für das Vaterland. Statt sie in eine Fabrik der Freiheit zu versetzen schicke ich sie wieder an die Front.“ Mit einem höhnischen Grinsen übergab er mir einen vorgefertigten Befehl. „Enttäuschen sie mich nicht, denn dann enttäuschen sie auch ihn.“ er deutete auf das Bild an der Wand. &lt;br /&gt;„Zu Befehl Herr Hauptmann. Heil Limberg!“ ich grüßte und verließ den Raum, das Gebäude und lief die Reichsallee hinab.  &lt;br /&gt;Zu Hause angekommen ging ich die Treppe hinauf, schließlich öffnete ich die Depesche und erstarrte. Prochnow hatte mich tatsächlich versetzt, an die Front. Doch nicht an die asiatische Front oder zur Widerstandsbekämpfung in die ehemalige USA. Nein, er hatte mich an die Front der Natur geschickt. Von morgen an, wäre ich seiner Abteilung im Zentrum für Umweltfragen untergeordnet, müsste Glühbirnen suchen und Menschen die sich an der Umwelt vergingen in eine der Fabriken der Freiheit deportieren. &lt;br /&gt;Ich zog einen Stift und eine Seite Briefpapier aus meinem Regal und schrieb meine letzten Worte nieder. Anschließend knipste ich die Glühbirne an und starrte in das Licht. Starrte solange in das Licht, bis die Männer in den schwarzen Uniformen kamen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/21662653-2603269784068717598?l=www.ariakan.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.ariakan.de/feeds/2603269784068717598/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2009/03/mein-licht-brennt-noch_26.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/2603269784068717598'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/2603269784068717598'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2009/03/mein-licht-brennt-noch_26.html' title='Mein Licht brennt noch.'/><author><name>Marco</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09997783573329635529</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/TAXhwALpX6I/AAAAAAAABtI/U0vGzy7Gozg/S220/25804_1410471183202_1275151799_1177221_4968563_n.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-21662653.post-8175481777713040968</id><published>2009-02-10T16:12:00.008+01:00</published><updated>2011-07-10T19:23:51.135+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geschichten'/><title type='text'>Bin ich ein Ork oder was ?</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Als Brandor aufwachte war sein Gesicht von Blut überzogen. Sein linkes Auge war verklebt und er hatte einige Mühe es zu öffnen. Schliesslich schaffte er es, stand auf und sah sich um. Das Schlachtfeld war in einen Nebel gehüllt und er konnte nicht weiter als einen oder zwei Grunzer blicken. Die Leichen der Feinde und seines Trupps lagen verstreut im Nebel herum. Er war sich nicht sicher, hatte er gewonnen oder hatte er verloren ? Üblicherweise töteten die Sieger die übrigen Feinde nach der Schlacht, doch offenbar hatte man ihn vergessen. Schwankend ging er zu der Standarte seines Trupps, zog sie an sich und wischte sich damit das Gesicht. Als er in die fahlen Gesichter der Hellen sah wurde ihm klar wie lange er hier schon gelegen hatte. Kein Dampf von frischem Blut stieg auf, kein Stöhnen von Verwundeten war im Nebel zu hören und so blickte er sich nach seiner Axt um. Er fand sie unter einem der Hellen. Das getrocknete Blut auf der Axt kümmerte ihn nicht, so steckte er sie in den Rückengurt orientierte sich nach Norden und ging los. Im Norden würde er irgendwann auf die Armee seines Herren stoßen, dort würde er sich ihr anschliessen und die Möglichkeit haben zu Berichten was geschehen war. Als er den Rand des Graslandes der Hellen erreichte und sich vor ihm der alte Wald auftat verfiel er in einen leichten Trab. Er wusste, wenn er sich nicht beilte war die Strategie seines Herren in Gefahr und die ganze Streitmacht könnte verloren sein.&lt;br /&gt;Die letzten Tage hatten viel von ihm und seinem Trupp verlangt, doch letztlich hatte er sein Ziel erreicht. Die Positionen der feindlichen Spähposten hatte er umgangen und war mit den 20 Kriegern tief hinter die feindlichen Linien vorgedrungen um die Stärke des Heers der Hellen auszukundschaften. Doch beim Rückweg hatte er einen Fehler gemacht und war direkt in die Arme eines feindlichen Sicherungstrupp geraten, der die nördliche Flanke der Armee sicherte. So war es zu der Schlacht gekommen in der die Hellen eine Überlegenheit von drei zu eins hatten. Als bereits alles verloren war hatte Krekon in blinder Wut eine Bresche in die feindlichen Reihen schlagen wollen um wenigstens einen zu retten, doch als er mit seiner Axt ausholte im die feindlichen Schilde zu sprengen hatte er Brandor am Kopf getroffen und alles war schwarz geworden. Jetzt waren alle tot, alle außer Brandor. Sein Herr würde nicht erfreut sein. Weder die großen Verluste noch die Nachrichten die er brachte verhießen Gutes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;....&lt;/div&gt;&lt;a href="http://www.ariakan.de/2011/07/bin-ich-ein-ork-oder-was-ii.html"&gt;Weiter zu Teil II&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/21662653-8175481777713040968?l=www.ariakan.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.ariakan.de/feeds/8175481777713040968/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2009/02/bin-ich-ein-ork-oder-was_10.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/8175481777713040968'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/8175481777713040968'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2009/02/bin-ich-ein-ork-oder-was_10.html' title='Bin ich ein Ork oder was ?'/><author><name>Marco</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09997783573329635529</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/TAXhwALpX6I/AAAAAAAABtI/U0vGzy7Gozg/S220/25804_1410471183202_1275151799_1177221_4968563_n.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-21662653.post-6092928218291583468</id><published>2009-02-06T00:10:00.005+01:00</published><updated>2010-12-28T08:04:22.308+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geschichten'/><title type='text'>Ein Blick in die Zukunft (I)</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Luft des Wartezimmers roch nach billigem Rasierwasser. Er konnte die Schreie des Patienten von nebenan hören und konnte ein Lächeln nicht unterdrücken als er in die Gesichter der anderen im Zimmer sah. Drei Wochen war es her seit die Weltwirtschaft kollabiert war. Es war ein warmer Montag gewesen, als Barack Obama vor drei Wochen den Staatsbankrott der Vereinigten Staaten von Amerika in einem Interview bekannt gab. Die Besonnenheit mit der er die Kriegstreiber im eigenen Land hatte ausschalten lassen und mit der es ihm gelungen war einen atomaren Konflikt mit China zu verhindern ließ die Welt aufatmen. Dennoch war die Wirtschaft völlig zerstört. Die Araber hatten alle Ölfelder angezündet nachdem chinesische Truppen auf der arabischen Halbinsel gelandet waren und sie hatten ganze Arbeit geleistet. Binnen zwei Wochen waren alle Gütertransporte zum Erliegen gekommen und die Tankstellen waren weltweit leer geblieben. Die einzelnen Staaten waren bemüht mit Hilfe des Militärs und der demoralisierten Polizei die Bevölkerung unter Kontrolle zu behalten. Auch wenn es Deutschland nicht in ein Chaos gesogen hatte wie Frankreich oder Italien, so war die Lage auch hier angespannt. Die übrigen Länder mit Ölreserven hatten die Zeichen der Zeit verstanden und ihre Grenzen geschlossen, alle Ölexporte gestoppt und warteten nun ab auf welche Seite sie sich schlagen würden.  Der Winter würde eine starke Destabilisierung in allen Regionen der Erde verursachen und noch war es nicht sicher wer diesen Winter überleben würde.&lt;br /&gt;Er hätte es nicht solange vor sich herschieben sollen. Jetzt saß er beim Zahnartzt und wusste, keine elektrischen Bohrer, keine Schmerzmittel und keine Elektrizität würde es geben um seine Zahnschmerzen zu lindern. Einzig ein kleiner Rest Marihuana, den er noch besaß, würde den Schmerz der Behandlung etwas lindern. "Der nächste bitte." Er stand auf, ging zum Behandlungszimmer eins und setzte sich auf den Stuhl an dem noch einige Blutflecken klebten.&lt;br /&gt;"Möchten sie eine Zigaratte oder etwas Alkohol um die Behandlung zu vereinfachen ?"&lt;br /&gt;"Nein danke, ich habe das hier." Er zündete den Joint an, nahm einen tiefen Zug und presste mit Daumen und Zeigefinger den Joint wieder aus.&lt;br /&gt;"Bringen wir es hinter uns. Der fordere linke Schneidezahn, er muss raus denke ich."&lt;br /&gt;"Ok, ich werde mir das mal anschauen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;....&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/21662653-6092928218291583468?l=www.ariakan.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.ariakan.de/feeds/6092928218291583468/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2009/02/ein-blick-in-die-zukunft-i_06.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/6092928218291583468'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/6092928218291583468'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2009/02/ein-blick-in-die-zukunft-i_06.html' title='Ein Blick in die Zukunft (I)'/><author><name>Marco</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09997783573329635529</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/TAXhwALpX6I/AAAAAAAABtI/U0vGzy7Gozg/S220/25804_1410471183202_1275151799_1177221_4968563_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-21662653.post-5655883708095305849</id><published>2009-01-23T23:07:00.008+01:00</published><updated>2010-12-28T08:04:22.313+01:00</updated><title type='text'>Drunk oO</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Es war ein gutes Gefühl als ich mit dem Trinken begann. Ich dachte es würde mir helfen die Ruhe zu bewahren, dachte es würde mich vor meinen dunkelsten Dämonen beschützen. Dachte ich. Heute weiß ich, dass es ein Fehler war überhaupt damit zu beginnen. Nun, es macht keinen Sinn über verschütteten Wein zu reden, reden wir also lieber über etwas modernes. Reden wir über den &lt;a href="http://www.peakofoil.de/"&gt;Peak-Oil&lt;/a&gt;. Naja, ich merke schon, das langweilt die meisten Wessis(Gemeint ist hier der aufgeklärte US-Bürger/Europäer) auch schon. Ein subtile Angst besteht zwar immer wenn man an die Tankstelle fährt, denn die wenigsten wissen ob sie sich morgen noch eine volle Tankfüllung leisten können. Dennoch hat Verdrängung noch nie jemandem geschadet und so verdränge ich meinen Suchtgedanken nach Rose, wie der Westen die Gier nach Öl. Langsam trinke ich jetzt an der ersten Flasche Rose und genieße das &lt;a href="http://ie.youtube.com/watch?v=8eBvwcZcrfU"&gt;Lied&lt;/a&gt; zum Wein. Der Anfang war wie ein Versprechen. Der Geschmack war zart und versprach Gutes und viel Freude. Also trank ich, trank immer weiter und trank immer schneller. Ich wuchs scheinbar über mich selbst hinaus. Mit jedem Schluck bekam ich Macht dazu. Bald war niemand mehr da mit dem ich teilen wollte und der Rosepreis stieg rasant in die Höhe. Nur gut das ich noch eine Reserve besaß.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie begann eigentlich meine Trinkerei ? Ich erzähls gleich. Ich will nur vorher klarmachen, dass dieser Eintrag dazu dient mir Luft zu machen ! Son Blog ist ja auch dafür da mal seinen ganzen Unmut loszuwerden. Also das Trinken.&lt;br /&gt;Am Anfang war es, wie in der Eifel typisch, lediglich ein Sport. Da wo ich wohne gibt es nichts außer Wald, Wiesen und kleinen Dörfern, die sich mit 120 Einwohnern bereits als groß bezeichnen. Es ist ein karges Land das den Menschen immer viel Arbeit abverlangt hat. Die verzögerte Industrialisierung der Eifel, die Chance "Geld" zu verdienen, hat die Menschen meiner Region aus der Subsistenzwirtschaft in eine Art Schlaraffenland katapultiert. Harte Arbeiter gefragt ? Stell einen Eifler ein und du wirst kaum einen Tag finden an dem er sich krank meldet. Er beginnt erst sich wohl zu fühlen, wenn er Schmerzen bei der Arbeit empfindet. Ein Relikt eines Subsistenzsystems, in dem eine nie eine Wahl blieb und nicht Arbeiten mit Hungern sehr eng verknüpft war. Klar, ich bin derjenige der das nie so gelebt hat. Ich kann es verherlichen. Warum sind sie nicht in der Subsistenz geblieben ? Komm Marco, dass ist doch reine Polemik ! ... Den Schmerz den diese Worte in  mir auslösen wage ich nicht zu beschreiben. Alkohol ist der Punkt. Das Trinken ist eine Art Heilung für die Seele eines Menschen der seine Existenz nur deshalb bestreitet, weil seine schwieligen Hände jeden Tag schwere Arbeit tun. Darauf sind die Eifler Stolz und ich meine mit Recht. Arbeit macht keinen Spaß ! Arbeit tut weh ! Arbeit ist ein notwendiges Übel ! Und seit neuestem "Ohne Moos, nix los". Mit diesem Kommentar bin ich groß geworden. Nie wollte ich es glauben, immer habe ich "dis&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;s&lt;/span&gt;kutiert". Mit heute toten Menschen. Stundenlang. "Ich glaube einfach nicht, dass Geld notwendig ist Opa." Ich konnte es ja sehen, jeden Tag. Die Bauern der Eifel, es werden immer weniger, erzeugten alles was ich brauchte. Milch, Fleisch, Obst, Gemüse. Und davon soviel, dass der Verkauf in die "Stadt" auch noch das Fahren eines Mercedes ermöglichten. Doch dieser Kindheitstraum scheint heute tot zu sein. Billiges Obst, billige Milch, billiges Fleisch, billiges Gemüse aus dem Ausland überschwemmen Deutschland und macht die 80 Millionen Einwohner zu fetten TV schauenden Konsumaffen. Nicht das ich mich ausschließen würde, ich habe genug Fettreserven um beide Weltkriege nochmal zu überleben. Aus diesem Milieu der nicht Literaten, der einfachen Menschen für die Bildung "Lesen und Schreiben und etwas Rechnen" bedeutet komme ich. Von dort betrat ich diese Welt und nirgendwo anders werde ich diese Welt auch wieder verlassen! Jeden von euch, trinke ich ohne mit der Wimper zu zucken unter den Tisch ! Abstoßend ? Gut !&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Froch ens sieberaths Paul senge jung. der kennt sich domit us." [Keine Ahnung wie man diesen Dialekt korrekt niederschreibt.] Ich war einer der wenigen, für die der Begriff "PC" eine Bedeutung hatte. Mein Vater, ein hochintelligenter Mann, war und ist ein stehter Förderer meines Geistes und meiner Bildung. Niemand anderem als ihm verdanke ich auch den ersten PC. Einen Commodore 64, kurz C64 dass war 1989, im Dezember. Dieses Jahr ist das glücklichste Jahr meines Lebens gewesen. Warum auch immer habe ich geweint als ich den Mauerfall im Fernsehn gesehen habe. Ich vermute heute es war die Schuld meines Vaters, der immer furchtbar berührt war wenn mal wieder jemand an der Mauer erschossen worden war. Das es eine Ungerechtigkeit beendete hat mich damals schon tief berührt. Mit 13 Jahren stand ich bereits vor der Herausforderung eine "Speichererweiterung" für meinen Amiga 500 im Allkauf zu finden. Alleine, ohne die Hilfe irgend eines anderen Menschen, das war 1992 oder 1993 glaube ich. Als dann nach und nach auch der Rest der Eifler den "Kompjuuter" entdeckte. Wuchs die Zahl derjenigen die meine Hilfe in Anspruch nahmen. Immer gab es etwas nicht das nicht richtig lief. Natürlich war ich nicht der einzige "Dienstleister", in meiner Generation gab es mehrere "PC-Freaks". Aber man hilft ja gerne ohne etwas zu verlangen und das habe ich getan. Jetzt bin ich bereits zu betrunken auf den Punkt zu kommen. Aber ich denke das ist auch nicht mehr nötig! Ehrlichkeit und Wahrheit !&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/SXpTfslhSJI/AAAAAAAAAIU/ADThfuziuOY/s1600-h/arbeit.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 200px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/SXpTfslhSJI/AAAAAAAAAIU/ADThfuziuOY/s200/arbeit.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5294636115937020050" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/21662653-5655883708095305849?l=www.ariakan.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.ariakan.de/feeds/5655883708095305849/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2009/01/drunk-oo.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/5655883708095305849'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/5655883708095305849'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2009/01/drunk-oo.html' title='Drunk oO'/><author><name>Marco</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09997783573329635529</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/TAXhwALpX6I/AAAAAAAABtI/U0vGzy7Gozg/S220/25804_1410471183202_1275151799_1177221_4968563_n.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/SXpTfslhSJI/AAAAAAAAAIU/ADThfuziuOY/s72-c/arbeit.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-21662653.post-4927654874795706693</id><published>2009-01-01T18:52:00.003+01:00</published><updated>2010-12-28T08:04:22.344+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geschichten'/><title type='text'>Suppenrezept</title><content type='html'>Clara stand mit ihrer dreckigen Suppenschüssel am Feuer und betete. Der kalte Wind, der von der Wüste heraneilte um die nächste bitterkalte Nacht anzukündigen brachte wieder keine Wolken mit sich. Clara betete jeden Abend vor der Sammlung. Sie betete es möge endlich wieder Regen geben. Sie und ihre Familie, das waren ihr Großvater, ihre Mutter und ihre drei kleinen Brüder, waren die letzten Menschen die Loth lebend verlassen hatten. Alle anderen waren als lebende Tote aus der Stadt herausgekrochen und hatten sich über das Land verteilt, nachdem es kein frisches Blut mehr in Loth zu trinken gab. &lt;br /&gt;"Hier mein kleines, spuck hinein.", Claras Großvater hielt ihr den Suppentopf unter die Nase und sprach. "Wir brauchen auch deine Spucke, damit wir aus den paar Käfern die deine Brüder gefangen haben, eine kleine Suppe zaubern können. Na los mein Clärchen, spuck hinein." "Ach Opi, mein Hals ist so trocken, ich kann nicht. Bitte heute nicht, können wir nicht einfach wieder ein bisschen Urin abkochen ?" "Nun spuck schon Kleines." Ein feiner dünner Faden Spucke rann von Claras Mund hinab in den kleinen Topf, der halb mit toten Käfern gefüllt war. Nachdem Claras Großvater die Runde beendet hatte schnitt er sanft eine Vene an ihrem letzten verbliebenen Pony auf um etwas Blut in den Topf tröpfeln zu lassen. Er vermischte alles und wartet geduldig das die karge Mahlzeit über dem Feuer zu kochen begann.....&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/21662653-4927654874795706693?l=www.ariakan.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.ariakan.de/feeds/4927654874795706693/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2009/01/suppenrezept_01.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/4927654874795706693'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/4927654874795706693'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2009/01/suppenrezept_01.html' title='Suppenrezept'/><author><name>Marco</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09997783573329635529</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/TAXhwALpX6I/AAAAAAAABtI/U0vGzy7Gozg/S220/25804_1410471183202_1275151799_1177221_4968563_n.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-21662653.post-1743149363461132950</id><published>2008-12-09T13:27:00.007+01:00</published><updated>2010-12-28T08:04:22.370+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geschichten'/><title type='text'>Alkoholproblem</title><content type='html'>Ich bin der mit dem Alkoholproblem, bin der Geschichtenerzähler.&lt;br /&gt;Das Erlebte vergangener Tage zu berichten ist meine Pflicht. Doch bin ich nicht&lt;br /&gt;der erlebt, bin tot. Philosophieren heißt sterben lernen, meint der Pessimist. Der Optimist hält dagegen, Philosophieren heißt leben lernen. Wer will da Optimist sein ?&lt;br /&gt;Es sind zwei kleine Geschichten, die sich im Abstand einiger Jahre zugetragen haben, sie zu erzählen halte ich für interessant.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war einmal ein kleiner Junge, der zog mit einem Freund aus Abenteuer zu erleben. So streiften sie durch das kleine Dorf und spielten Krieg. Auf ihren Entdeckungsreisen durch das kleine Dorf hatten sie bereits jeden Vorgarten, jeden Schuppen und jeden Baum einmal im Sturm genommen und einmal in hartem Verteidigungsgefecht aufgeben müssen. So zogen sie dieses mal gen Norden, etwa einen Kilometer nördlich des Dorfes lag ihr Ziel, die "Rescheider Hecke". Ein 100m bis 300m breiter Streifer von jungen Buchen, Tannen, Brennesseln, Gestrüp, Ginster und anderen seltsamen Pflanzen. Es war wohl der natürlichste Dschungel den man in der Nähe des Dorfes, dass sonst gänzlich von Fichtenwäldern auf der einen Seite und von kargen Feldern auf der anderen Seite umschlossen war, finden konnte. So zogen die zwei Kameraden aus, den Dschungel vom Vietcong zu befreien. Schliesslich stand ein Versorgungskonvoi vor den Toren des Dorfes und seine Durchfahrt musste gesichert werden. Sie näherten sich, einer schmalen Buchenhecke aus Süden kommend der "Rescheider Hecke". Umgingen die Spitze der "Rescheider Hecke", die an dieser Stelle mit kleinen dichtengestellten Tannen bewachsen war. Dieser Teil war der jüngste Teil der Hecke, die man nach dem zweiten Weltkrieg nach einer nicht indentifizierbaren Logik bepflanzt hatte. So richtig wusste auch niemand wem dieses Stück Niemandsland gehörte und deshalb kümmerte sich außer den alten Menschen im Dorf auch niemand um dieses Fleckchen Erde. So erwarteten die zwei kleinen Soldaten bei der Bekämpfung der restlichen vietnamesischen Truppen, auf wenig Widerstand zu treffen. Leise stapften sie durch den tiefen Graben der die Hecke auf der nördlichen Seite umschloss und gingen in Richtung des Teils der mit Buchen bewachsen war.&lt;br /&gt;"Volle Deckung Ariakan!"&lt;br /&gt;Im Bruchteil einer Sekunde lagen die beiden flach auf dem Boden, die Holzgewehre im Anschlag und das Vorfeld beobachtend.&lt;br /&gt;"Was ist los Ariacan?", fragte Ariakan.&lt;br /&gt;"Da vorne, 100m auf 1 Uhr.", sagte Ariacan.&lt;br /&gt;Das kleine dunkelblaue Zelt war von einem Tarnnetz umspannt und man konnte deutlich 3 unfertige Stellungen für schwere Maschinengewehre erkennen. Das Gelände absuchend entschied sich Ariakan für eine Zangenbewegung.&lt;br /&gt;"Wir kreisen es ein und treffen uns hinter dem Zelt an der Buche 12 Uhr, 130m!"&lt;br /&gt;"Zu Befehl Ariakan!"&lt;br /&gt;Langsam krochen die beiden Soldaten voneinander weg, der eine links der andere rechts um das noch weit entfernte Zelt herum. Sicherung der Umgebung war immer das oberste Gebot bei unerwarteten Ereignissen. Nach einer fünf minütigen Sicherung der Umgebung traten sie mit durchgeladenen Waffen auf den Eingang des Zeltes zu.&lt;br /&gt;"He ihr da, kommt langsam und mit erhobenen Händen heraus !"&lt;br /&gt;Keine Reaktion.&lt;br /&gt;"Na los kommt raus oder wir räuchern euch aus !"&lt;br /&gt;Keine Reaktion.&lt;br /&gt;"Zelt öffnen, ich sichere dich."&lt;br /&gt;Das Zelt war leer, es lagen 3 Schlafsäcke im Zelt, ein Kampfrucksack der Bundeswehr, gefüllt mit allerlei Essen und Ausrüstung die für das Überleben im Feld notwendig war. Aber kein Zeichen von persönlichen Gegenständen. Keine Möglichkeit herauszufinden wem diese Sachen ,das Zelt und das Tarnnetz gehörten.&lt;br /&gt;"He, Ariakan, lass uns das Tarnnetz mitnehmen, das können wir gut gebrauchen!"&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Sollten sie soweit gehen ? Das eine war Spiel und das andere Realität. Die Eroberung des Zeltes war durchaus ok für ein paar spielende Kinder, aber das Tarnnetz stehlen ? Wem gehörte nur das Zelt, ob es Fremden Soldaten gehörte, die vielleicht aus Russland nach hiergekommen waren um Sabotage zu begehen ? Vielleicht auch einfach nur Verbrecher, die auf der Flucht vor der Polizei waren. Die drei Bundeswehrschlafsäcke ließen diese Möglichkeit zu.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;"Ich glaube nicht das wir hier etwas stehlen sollten Ariacan."&lt;br /&gt;"Wieso ? Wir können es doch heute Abend zurückgeben."&lt;br /&gt;"Weißt du denn wem die Sachen hier alle gehören ?"&lt;br /&gt;"Nein. Ist doch auch egal."&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Eine undefinierte Angst machte sich in Ariakans Magen breit, sie waren schon viel zu lange hier an diesem Ort. Das Dorf würden sie niemals erreichen, sollten die drei Besitzer sie hier überraschen. Niemand würde ihre Schreie hören, wenn sie erkennen mussten, dass ihre Holzgewehre nur Luft verschossen. Ein sanfter Wind floß durch den Buchenwald und Ariakan fröstelte.&lt;br /&gt;"Ich sage wir verschwinden von hier und melden zu Hause das wir das hier alles gefunden haben. Es könnte Mördern oder Spionen gehören."&lt;br /&gt;Die Verwendung der beiden mächtigsten Wörter half Ariakan, Ariacan davon zu überzeugen endlich den Ort zu verlassen. Welcher Soldat hatte keine Angst vor Mördern und Spionen ? &lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Um einer möglichen Gefangennahme zu entgehen, streiften sie nach Westen durch die Rescheider Hecke den langezogenen Hügel hinauf, bis sie in den oberen Teil des Dorfes gelangten. Umgingen so die Gefahr bereits beim Anrücken auf die Hecke beobachtet worden zu sein. Als sie im Oberdorf angekommen waren begannen sie in einen leichten Trab zu verfallen und liefen in den unteren Teil des Dorfes.&lt;br /&gt;"Ich muss jetzt Essen gehen Ariacan."&lt;br /&gt;"Ja ok, ich auch, bis heute Nachmittag Ariakan."&lt;br /&gt;Am Mittagstisch erzählte Ariakan seiner Mutter von dem Erlebnis.&lt;br /&gt;"Es könnten Spione oder Mörder sein, ich meine wir sollten der Polizei bescheid sagen Mama."&lt;br /&gt;"Ach Ariakan, dat sin bestimmt nur Zigeuner. Aber geht da nicht mehr hin, das ist zu gefährlich."&lt;br /&gt;"Und wenn es doch Mörder oder russiche Spione sind ? Wir brauchen die ja nur anzurufen und zu sagen was ist, dann kann die Polizei das selbst entscheiden."&lt;br /&gt;"Ich red da gleich mal mit Papa drüber, jetzt iß auf und mach dir keine Sorgen mehr darum Ariakan."&lt;br /&gt;"Dann sagst du ihm Bescheid und er kann die Polizei anrufen ?"&lt;br /&gt;"Ja, mach ich. Iß den Blumenkohl jetzt!"&lt;br /&gt;Am Nachmittag machte Ariakan sich auf den Weg ins Unterdorf zu seinem Freund Ariacan, er würde die Ereignisse nocheinmal mit ihm durchgehen. Vielleicht hatte seine Mutter ja auch schon mit der Polizei gesprochen, dann müsste sein Papa das nicht machen.&lt;br /&gt;Es klingelt und die Oma von Ariacan öffnete wie gewohnt die Tür. Immer rauchend schaute sie auf den kleinen Soldaten herab und begrüßte ihn mit ihrer rauchigen Stimme.&lt;br /&gt;"Mir gehts gut und dir ? Habt ihr schon die Polizei angerufen ?"&lt;br /&gt;"Die Polizei ? Wofür datt denn ?" Misstrauisch blickte die alte Frau über den kleinen Soldaten hinweg auf die Straße des Dorfes.&lt;br /&gt;Drei Stunden später, 20 Meter entfernt von Ariacans Elternhaus in einem Keller.&lt;br /&gt;"Du hast die Plätzchen gestohlen Ariakan!"&lt;br /&gt;"Welche Plätzchen ? Ich kann mich nichtmal erinnern welche in eurem Zelt gesehen zu haben! Ich habe keine Plätzchen gestohlen!"&lt;br /&gt;"Dann hat eben der andere Ariacan die Plätzen gestohlen!"&lt;br /&gt;"Ariacan hat die auch nicht geklaut, wir waren zusammen da und sind zusammen wieder weg. Danach oder davor hätte jeder andere dahin gehen können und die klauen können! Jetzt bindet mich wieder los ! Wir wussten ja nicht das das Zelt euch gehört!"&lt;br /&gt;Der Junge mit den dunklen Augen setzte sich Ariakan direkt gegenüber und schaute ihm tief in die Augen. "Der andere Ariacan, hat mir gesagt das du sie genommen hast. Ich weiß das er vielleicht lügt und du sie nicht genommen hast, hat er sie genommen ?"&lt;br /&gt;"Sag mal spinnst du ? Ich hab deine scheiss Plätzchen nicht genommen und es ist mir egal was Ariacan sagt, der lügt wenn er sagt ich hätte sie genommen!"&lt;br /&gt;Die Vernehmung wechselte zwischen den drei Besitzern der Schläfsäcke hin und her. Sie versuchten es mit Drohungen, Androhung von Folter und Schmeicheleien. Am Ende dieser mehrstündigen Tortour wurden Ariakan und Ariacan jedoch freigelassen. Da es sich lediglich um eine Packung Plätzchen handelte, deren Wert nicht die 1,50DM überschritt hatte diese Geschichte kaum einen wirklichen Geschädigten. Abgesehen von dem Verhältnis zwischen dem dunkeläugigen Jungen und Ariakan.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die zweite Geschichte die ich erzählen will ist kürzer und spielt sechs oder sieben Jahre später in einem Nachbarort, dem neuen Wohnort von Ariakan, gleichermaßen vom Wohnort des dunkeläugigen Jungen, deren Häuser in Sichtweite liegen.&lt;br /&gt;Wie so oft schaute Ariakan auch an diesem Tag verträumt aus seinem Schlafzimmerfenster hinaus. Schaute über den Garten, die kleine Buchenhecke, das Feld mit den Kühen auf das Haus indem er wohnte. Heute hatte er sein Mofa im Hof völlig auseinandergebaut und saß im Schneidersitz über den Einzelteilen. Ariakan dachte darüber nach, dass er hinüber gehen sollte und mit ihm sprechen sollte. Einfach nur miteinander Reden würde  dem dunkeläugigen Jungen sicher helfen und ihn etwas aufheitern. Andererseits, wie heitert man jemanden auf, der schon 2 Jahre länger lebt als die Ärzte es einem prognostiziert haben ? Er litt an einer seltenen unheilbaren Blutkrebskrankheit. Es muss die Hölle für diesen hochintelligenten netten dunkeläugigen Jungen gewesen sein, als er merkte das seine Freunde sich mehr und mehr von ihm entfernten. Mit einem Toten will eben niemand befreundet sein, oder fast tot. So stand auch Ariakan, der 5 Jahre jünger als der Junge war, nur an seinem Fenster und starrte aus sicherer Entfernung auf den Jungen hinab.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Morgen gehe ich zu ihm und sage ihm, dass ich die Plätzchen wirklich nicht gestohlen habe und ich ihm verzeihe das er mich damals gefoltert hat. Dann stirbt er wenigstens reinen Gewissens. Morgen geh ich hin. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Ritualhaft wiederholte Ariakan diese Gedanken, Tag für Tag. Oft starrte er stundenlang einfach nur aus seinem Fenster in Richtung des dunkeläugigen Jungens und fragte sich wie das wohl ist. Sterben zu müssen, sehr bald sterben zu müssen. Ständig Schmerzen haben zu müssen, Lungen zu haben, die sich vom ständigen Gebrauch einer Sauerstoffmaske langsam auflösen. Niemanden außerhalb seiner Familie zu haben der einen besucht. Niemanden zu haben, der einen begleitet beim Sterben. Wochenlang lag er in seinem Haus, dann im Krankenhaus und am Ende wieder in seinem Haus. Doch Ariakan fand niemals den Mut durch den Garten zu robben, das kleine Feld durch die Hecke zu sichern und sich langsam mit der Waffe im Anschlag an das Haus des dunkeläugigen Jungen anzuschleichen um "Hallo" zu sagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Prost !&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/21662653-1743149363461132950?l=www.ariakan.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.ariakan.de/feeds/1743149363461132950/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2008/12/alkoholproblem_09.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/1743149363461132950'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/1743149363461132950'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2008/12/alkoholproblem_09.html' title='Alkoholproblem'/><author><name>Marco</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09997783573329635529</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/TAXhwALpX6I/AAAAAAAABtI/U0vGzy7Gozg/S220/25804_1410471183202_1275151799_1177221_4968563_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-21662653.post-6537138649035622148</id><published>2008-12-08T22:55:00.005+01:00</published><updated>2010-12-28T08:04:22.373+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedichte'/><title type='text'>Alter Freund, alter Feind....</title><content type='html'>Freiheit !&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich will weinen, will mir dieses Joch wegspülen mit meinen Tränen.&lt;br /&gt;Der Mensch ist leider nicht naiv, sonst würd er spüren wie ich spür.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Freiheit !&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hilf mir oh Freund, ja mich oh Feind!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich war dein Schatten, das Licht schuf mich,&lt;br /&gt;doch niemals berührte ich das Licht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;freiheit&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;hilf oh schlaf, hilf mir, mach mir das leben leichter durch einen traum, einen einzigen traum ....&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/21662653-6537138649035622148?l=www.ariakan.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.ariakan.de/feeds/6537138649035622148/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2008/12/alter-freund-alter-feind_08.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/6537138649035622148'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/6537138649035622148'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2008/12/alter-freund-alter-feind_08.html' title='Alter Freund, alter Feind....'/><author><name>Marco</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09997783573329635529</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/TAXhwALpX6I/AAAAAAAABtI/U0vGzy7Gozg/S220/25804_1410471183202_1275151799_1177221_4968563_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-21662653.post-3890125672544418556</id><published>2008-12-06T00:21:00.005+01:00</published><updated>2010-12-28T08:04:22.375+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geschichten'/><title type='text'>Hirschbrunft</title><content type='html'>Ein kalter Nebel lag über den Tälern der Eifel. Die Hochwiesen waren von erstem zarten Raureif gekrönt, die Sonne trug nur langsam die Wärme des Spätsommers heran und in den Wäldern konnte man die Hirsche bei der Brunft belauschen. Das Ende des Septembers ist seit je her die friedvollste Zeit in der Eifel. Das letzte Heu ist Eingefahren, die Kühe genießen die letzten Wochen im Freien, die Gärten sind leer und die Keller gefüllt mit allerlei Eingemachtem.  In den Wäldern der Eifel herrscht gerade Schonzeit, um die Hirschbrunft nach Möglichkeit nicht zu stören. Es ist die große Zeit der Tiere,denn kaum ein Mensch verirrt sich um diese Zeit in den Wald. Es gibt natürlich Führungen von den Rangern im Nationalpark zu ausgewählten Plätzen wo sich die Hirsche treffen und Frühaufsteher, Naturfreunde und Rentner tummeln sich auf den Wanderwegen im neuen &lt;a href="http://www.nationalpark-eifel.de/"&gt;Nationalpark Eifel&lt;/a&gt;. Zur selben Zeit ist ein anderes Gebiet in der Eifel jedoch menschenleer. Es ist der Wald zwischen den kleinen Dörfern Udenbreth und Losheimer Graben. Dieser Wald, der zum &lt;a href="http://www.naturpark-hohesvenn-eifel.de/"&gt;Deutsch-Belgischen Naturpark&lt;/a&gt; gehört, wird durchschnitten von der Bundesstraße 265 und teilt den Wald in einen belgischen und einen deutschen Teil auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Geschehnisse die berichtet werden müssen, spielten sich im Umfeld eben dieser Bundesstraße 265 ab. Es war ein kühler Septembermorgen als Erhardt Hanf seinen alten Mercedes 190d über die B265 in Richtung Losheimer Graben lenkte. Wie jeden Samstagmorgen, wollte er auch an diesem in Belgien nahe Losheim tanken. Der Diesel war schließlich um einiges billiger als in Deutschland und die sprachliche Nähe zwischen Eiflern auf beiden Seiten der Grenze hatte ein langes vertrauensvolles wirtschaftliches Zusammenleben geformt. Seit dem Niedergang des 3. Reiches hatten die deutschen Eifler zunächst durch &lt;a href="http://www.wdr.de/tv/schoenhier/sendungsbeitraege/2008/0321/hohesvenn.jsp"&gt;Schmuggel&lt;/a&gt;, später durch halb legale Kaffeefahrten die Deutsche Mark in die Region getragen. Immer waren sie dabei dankbar und freundlich von den &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deutschsprachige_Gemeinschaft_Belgiens"&gt;deutschen Belgiern&lt;/a&gt; aufgenommen worden. Seit der Öffnung der Grenzen und des neuen &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ischer_Binnenmarkt"&gt;europäischen Binnenmarktes&lt;/a&gt; war es zwar kein Abenteuer mehr in Belgien Kaffee einzukaufen und die Eifler litten unter den unerhörhten Preiserhöhungen der Belgier, aber Traditionen werden in der Eifel gehegt und gepflegt. So setzte auch der 67 jährige Erhardt Hanf &lt;span style="text-decoration: underline;"&gt;&lt;/span&gt;diese Tradition fort. An diesem Morgen jedoch, sollte alles anders als geplant kommen. Erhardt fuhr gerade auf eine langgezogene Linkskurve zu, als er zu seiner linken einen Schatten im Wald bemerkte. Er drosselte seinen Wagen und schaute genauer in den Wald, schließlich war es die Zeit der Hirschbrunft und Erhardt wollte sich kein wildes Tier entgehen lassen. Der Schatten war jedoch schneller als die Augen des alten Mannes und so gab Erhardt resigniert seinem alten Mercedes die Sporen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der &lt;a href="http://www.stern.de/wissenschaft/mensch/:Hirnforschung-Unheimliches-Schattenwesen-Gehirn/570644.html"&gt;Schatten&lt;/a&gt; starrte dem schwarz rauchenden Auto nach und erst als der Wagen die lange Kurve passiert hatte kreuzte er die Straße und verschwand im belgischen Teil des Waldes. Immer tiefer glitt der Schatten in den Wald, streifte sterbende Bäume und erfrorenes Getier bis er schließlich an einem der letzten erhaltenen Bunker der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Westwall"&gt;Siegfried-Linie&lt;/a&gt; inne hielt. Es war einer der verschollenen Bunker. Niemand hatte ihn bisher entdeckt und das würde auch so bleiben befand der Schatten. Die meisten der alten Bunkeranlagen waren nach dem 2.Weltkrieg zunächst von der Zivilbevölkerung geplündert und anschließend von den Besatzungstruppen gesprengt worden. Doch der vermeintlichen Genialität eines bösartigen Regiemes war es zu verdanken, dass die mehrfach über den Haufen geworfenen Pläne des "Westwalls" einige Bunker entstehen ließen, die heute auf keiner Karte mehr verzeichnet sind. Als 1944 das Ende nahte und die letzte mögliche Verteidigungslinie bezogen werden sollte, fehlten teilweise sogar die Schlüssel für die Bunker, niemand wusste mehr wo sie waren. So hatte der Schatten hier seit Jahren ein unentdecktes Versteck. Müde von der Anstrengung lehnte er sich an die Innenseite der schweren Eingangstür und seufzte erschöpft. Blut rann von seinen Unterarmen hinab, tropfte über die schwarze Hose hinab auf den staubigen Boden des Bunkers. Er hasste diesen Teil, doch es musste getan werden. Behend zog der sich in den Lüftungsschacht im ersten Raum des Bunkers, die Leiche die er bis eben noch auf seinem Rücken gebunden hatte zog er an einem Seil hinter sich in den Lüftungsschacht. Der Bunker war nach dem Bau versiegelt worden und so konnte man lediglich über den Lüftungsschaft die hinteren Räume erreichen. Der Schatten warf die Leiche aus dem Lüftungsschaft herraus in die Schwärze des Raums, keuchte und folgte dem Blutgeruch in den dunklen Raum. Es roch nach einer Mischung aus Fleisch, Schweiß und scharfem bissigen Rauch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Das macht dann 43 Euro und  97 Cent, bitte." "Wat säste ? 43 Euro ? Dat sin ja 86 Mark! Man wat is der Sprit düh jehre. Da komm he häste fufzich, jeff mehr acht und mir sin früngde." "Äh ja, also ähm. Sie bekommen 7 Euro und 3 Cent zurück, hier bitte." "Watt fü ne Labbes bis du dann ? Du wirkst och noch net lang he, wa ?" "Aehm nein, ich bin neu hier. Schülerjob." "Ach jo, weßte ich kuhn alt singk sechzich johr alt immer her. Ich könnt dir vann dennen Schmuggler jet verzelle. Do häfste de Driss bis ungert de Uhre stohn, Jüngelche, ever ich han ken Zigt, so mach et joot." "Auf Wiedersehen. Schönes Wochenende." Kopfschüttelnd schaute der etwas picklige Junge dem alten Erhardt nach. Das würde was werden, wenn hier jeder Kunde so ein wirres &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ripuarisch"&gt;Deutsch&lt;/a&gt; redete. Doch der Eifler hatte ihn nicht beschissen wie sein Chef ihn vorher gewarnt hatte. 8 Euro hatte er gewollt, doch schließliche waren es nur 7 Euro und 3 Cent gewesen. "Oh, nein. So ein Mist", fluchend rechnete der Junge den Betrag ein drittes mal nach. Er hatte sich beim ersten Mal verrechnet und dieser dreiste alte Mann hatte einfach einen noch höheren Betrag als Rückgeld gefordert. "So ein mieser Trick, dieser grässliche alte Mann. Was sage ich nur meinem Chef ? Vielleicht sollte ich den Euro einfach selbst in die Kasse legen!?" Mit einem breiten Grinsen stieg Erhardt in seinen alten Mercedes 190d und startete den Motor. "Dem han ich de Zahle um de Kopp jeschmisse, wa ?" Glücklich über den ergaunerten Euro fuhr Erhardt zurück auf die Bundesstraße Richtung Udenbreth. "Un jetz noch en Hiirsch und der Dach kan anfange." Als Erhardt die nun langgezogene Rechtskurve erreichte drosselte er die Geschwindigkeit seines Mercedes und schaltet in den ersten Gang. Der Schatten von eben konnte schließlich noch immer da sein und er wollte sich den vermeintlichen Hirsch nicht entgehen lassen. Der Blick des alten Mannes streifte durch die Baumreihen, immer und immer wieder, doch er konnte nichts entdecken. Gerade als der alte Mann wieder in den zweiten Gang schalten wollte sah er es. "Wat is dat dann ? Do hät wer en Jack ob nem Bom hänge losse." Der Mercedes stoppte. Der alte Mann zog sich langsam und etwas stöhnend aus dem großen Auto heraus und ging um das Fahrzeug herum, über die Leitplanke auf einen kleinen Baum zu über dem eine dunkelgrüne Jacke hing. Schon beim näherkommen stockte dem alten Mann der Atem. "Datt, datt, datt, datt is doch Bloot!" Überall um die Jacke herum lagen Innereien und Blut verteilt. Überall waren blutgetränkte niedergetrampelte Farne. Ein blutiges Loch inmitten des sonst grünen Waldes. Am Fuß des kleinen Baumes lag eine blutige Axt, direkt unter der dunkelgrünen Jacke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Schatten zog sich zurück durch den Lüftungsschaft, Schweiß rann über seine Stirn und die Wut über seinen Fehler machte ihn rasend. Er hatte seine Jacke und die Axt vergessen. Dieser alte Mercedes hatte ihn so sehr abgelenkt, dass er nur noch seinen sicheren Bunker erreichen wollte. Nun galt es schnell die Jacke und noch wichtiger die Axt zurück zu holen. Behend glitt er durch die halb geöffnete Bunkertür ins Freie. Geblendet von der Sonne ging er zunächst vorsichtig, dann immer schneller werdend zurück zum dem Ort an dem er seine Axt vergessen hatte. Er musste sie wiederhaben, sie war wichtig, ohne sie konnte er nicht weitermachen. Da sah er gerade als er die Straße erreichte den leeren Mercedes. Die Warnblinkanlage blinkte, doch zu sehen war niemand in dem Wagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*2:57 Uhr, bin müde, Fortsetzung folgt und Übearbeitung folgen*&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/21662653-3890125672544418556?l=www.ariakan.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.ariakan.de/feeds/3890125672544418556/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2008/12/hirschbrunft_06.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/3890125672544418556'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/3890125672544418556'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2008/12/hirschbrunft_06.html' title='Hirschbrunft'/><author><name>Marco</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09997783573329635529</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/TAXhwALpX6I/AAAAAAAABtI/U0vGzy7Gozg/S220/25804_1410471183202_1275151799_1177221_4968563_n.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-21662653.post-4135161630035502039</id><published>2008-11-15T16:36:00.001+01:00</published><updated>2010-12-28T08:04:22.390+01:00</updated><title type='text'>Spiel mir das Lied.....</title><content type='html'>&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/j7my0T8xo_c&amp;amp;hl=en&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/j7my0T8xo_c&amp;amp;hl=en&amp;amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/21662653-4135161630035502039?l=www.ariakan.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.ariakan.de/feeds/4135161630035502039/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2008/11/spiel-mir-das-lied_15.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/4135161630035502039'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/4135161630035502039'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2008/11/spiel-mir-das-lied_15.html' title='Spiel mir das Lied.....'/><author><name>Marco</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09997783573329635529</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/TAXhwALpX6I/AAAAAAAABtI/U0vGzy7Gozg/S220/25804_1410471183202_1275151799_1177221_4968563_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-21662653.post-6670028265111497985</id><published>2008-10-23T22:36:00.006+02:00</published><updated>2011-07-24T19:15:26.658+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geschichten'/><title type='text'>"Schusswaffen nerven mich!"</title><content type='html'>Das kleine Lagerfeuer des Wanderers spendete kaum Licht. Dennoch versuchte Charles in seinem Buch die verworrenen Aufzeichungen zu entziffern, die sein Freund David ihm hinterlassen hatte. David war einer der ersten gewesen, er hatte sich verwandelt. Er war von einem Freund zu einem gierigen blutdürstenden Zombie geworden. Er war es auch gewesen der Charles das Auge ausgerissen hatte, bei dem Versuch direkt etwas von Charles Gehirn zu fressen. Kurz bevor Charles seinem besten Freund mit der Beretta den Rest des Gehirns weggeblasen hatte. Jetzt waren die letzten Aufzeichnungen Davids das letzte Zeugnis menschlicher Existenz auf dem Planeten und der Wanderer las in ihnen. Charles war der Wanderer, so hatten ihn die letzten Überlebenden des kleinen Ortes Rheinbach getauft, bevor auch sie von der Horde überrannt wurden. &lt;br /&gt;Als das kleine Lagerfeuer immer schwächer wurde legte sich der Mantel der Nacht um Charles und er schlief ein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Schusswaffen nerven mich.", rief El Capitan.&lt;br /&gt;"Verdammt, er stirbt nicht! Er stirbt einfach nicht! David ich brauche mehr Munition !" "Charles es hat keinen Sinn! Er wird nicht sterben, wir müssen fliehen!"&lt;br /&gt;El Capitan richtete sich auf und seine völlig durchlöcherte Kleidung haftete kaum noch an seinem dürren Leib. David und Charles hatten seit Stunden den Körper El Capitans mit Schüssen bearbeitet. Charles zielte ein letztes mal mit der Schrotflinte auf El Capitan und drückte ab. Der Kopf des hageren zerfezte vor den Augen Charles. Doch nach wenigen Minuten bereits richtete sich El Capitan mit den immer gleichen Worten auf "Schusswaffen nerven mich!".&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/21662653-6670028265111497985?l=www.ariakan.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.ariakan.de/feeds/6670028265111497985/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2008/10/nerven-mich.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/6670028265111497985'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/6670028265111497985'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2008/10/nerven-mich.html' title='&amp;quot;Schusswaffen nerven mich!&amp;quot;'/><author><name>Marco</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09997783573329635529</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/TAXhwALpX6I/AAAAAAAABtI/U0vGzy7Gozg/S220/25804_1410471183202_1275151799_1177221_4968563_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-21662653.post-3924156972796832316</id><published>2008-07-23T14:47:00.002+02:00</published><updated>2010-12-28T08:04:22.452+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedichte'/><title type='text'>Unifreunde</title><content type='html'>Es ist Herbst, das Laub fällt von den Bäumen.&lt;br /&gt;Der kalte Wind des Schicksals treibt die Blätter fort.&lt;br /&gt;Entfernt ihrem Stamm treiben sie umher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei Träumen, Kippenstummeln und alten Tauben sammeln sie sich.&lt;br /&gt;Treffen sich, lieben sich und haften fest am Bildungskot.&lt;br /&gt;Es ist Winter, das Laub friert zusammen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist Frühling, frische neue Blätter sprießen.&lt;br /&gt;Voller Hoffnung auf neues Grün treibt das letzte Laub.&lt;br /&gt;Eine Harke, ein Gebläse, ein Feuer. Totes Laub.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein letztes braunes zerbrechliches Blatt liegt dar.&lt;br /&gt;Die Sonne brennt die letzte Lebenskraft hinaus.&lt;br /&gt;Es ist Sommer, nichts vom Vorjahr ist mehr grün.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/21662653-3924156972796832316?l=www.ariakan.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.ariakan.de/feeds/3924156972796832316/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2008/07/unifreunde_23.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/3924156972796832316'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/3924156972796832316'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2008/07/unifreunde_23.html' title='Unifreunde'/><author><name>Marco</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09997783573329635529</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/TAXhwALpX6I/AAAAAAAABtI/U0vGzy7Gozg/S220/25804_1410471183202_1275151799_1177221_4968563_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-21662653.post-2202339644803360889</id><published>2008-06-21T12:23:00.003+02:00</published><updated>2010-12-28T08:04:22.457+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geschichten'/><title type='text'>Das Elfenmädchen</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;Schüchtern blickte Laurana auf ihre ledernen Elfenstiefel. Sie konnte Loracs Blick nicht lange standhalten, dass konnte sie nie. Doch nun war es anders, er hatte sie gebeten etwas für ihn zu tun. Etwas verbotenes, etwas dass sie nicht tun wollte, doch so sehr es ihr widerstrebte, so sehr liebte sie den jungen gut aussehenden Elfen. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;„Nun, ich weiß, es ist viel um das ich dich bitte.“, begann Lorac, „Doch ich kenne niemanden sonst der es tun könnte und ich liebe sie doch so sehr. Bitte Laurana, sieh mich an!“&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Kurz blickte sie auf und sah in seine gehetzten mandelförmigen Elfenaugen. Gestern hatte der Rat beschlossen Lorac, den Sohn des Elfenlord von Qualinesti, mit Alice einer Prinzessin der Silvanesti zu verheiraten. Heute Mittag sollte eine Gesandtschaft mit einem Brief von Loracs Vater zu den Silvanesti aufbrechen und Alice den Hof machen. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Doch Lorac liebte eine andere, wie sehr hätte Laurana sich danach gesehnt das sie diese andere wäre, doch es war Kersin der Lorac sein Herz geschenkt hatte. Deshalb sollte Laurana nun den Brief von Loracs Vater durch einen Brief von Lorac an Alice austauschen. Dieser Brief enthalte so viele Beleidigungen, meinte Lorac, das es Alice unmöglich sein werde ihn zu heiraten. Laurana hätte liebend gerne den Brief von Loracs Vater an Alice zerrissen und mit Drachen gekämpft, nur um zu verhindern das ihr geliebter Lorac eine andere heiratet. Doch sie wusste, sie würde es nur tun um Lorac an eine andere Frau zu verlieren und das macht es ihr so entsetzlich schwer. Jetzt da sie in die traurigen braunen Augen Loracs sah, schien sie die Kontrolle zu verlieren. Ihr Magen zog sich schmerzvoll zusammen, ihr Herz begann zu rasen und sie spürte die ganze Macht der Liebe zu ihm die auf sie einstürzte. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;„Also gut, gib mir den Brief, ich tue es! Für… dich…“&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Sie riss ihm den Brief aus der Hand und drehte sich so schnell um, dass sie beinahe das Gleichgewicht verloren hätte. Doch das war ihr egal, auf keinen Fall durfte er ihre Tränen sehen, die jetzt immer schneller aus ihren Augen rannten. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;„Danke, Laurana. Ich möchte…“ Er wollte seiner Dankbarkeit mehr Ausdruck verleihen und sie in den Arm nehmen. Doch bei der ersten Berührung hatte sie sich in Bewegung gesetzt und war in den Wald gelaufen. Jetzt stand Lorac alleine auf der Lichtung die von mächtigen Vallenholzbäumen umschlossen war. Laurana hatte ihm wieder Hoffnung geschenkt und so begannen seine Augen ein wenig mehr zu strahlen. „Eine gute Freundin.“, murmelte er und wandte sich ab um in Richtung Qualinost zu gehen. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Laurana rannte zwischen den mächtigen Vallenholzbäumen in Richtung der Ostgrenze des Qualinestireichs. Mit der Anmut einer Katze und der Geschwindigkeit die jedem Wolf getrotzt hätte rannte sie. Sprang über Bäche, duckte sich behänd unter sterbenden Bäumen die bereits umgefallen waren. Sie rannte immer weiter. Erst als ihre Lungen so entsetzlich brannten als würde sie Feuer atmen und als ihre Tränen nicht mehr als trockene Salzflüsse auf ihren Wangen waren, gestattete Laurana sich dass Tempo zu reduzieren. Sie verfiel in einen weniger katzenartigen dafür aber ausdauernden Lauf. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Sie hatte Loracs Gefallen erledigt, doch gerade als sie das Nachtlager der Gesandtschaft verlassen wollte, war etwas schief gelaufen. Sie hatte nur kurz ihre Konzentration verloren, als sie eines der Geschenke aus dem Augenwinkel bewundert hatte, dass für Alice bestimmt war. Deshalb und wegen des Schmerzes, den die Erinnerung an Lorac in diesem Moment über sie brachte, hatte sie den Ast nicht bemerkt der sich drohend unter ihren Füßen bog. Im letzten Moment hatte sie noch versucht ihr Gewicht zu verlagern damit der Ast nicht brechen würde. Doch es war zu spät. Mit einem scheinbar endlos langen Krächzen brach der Ast. Sofort war die Wache vom Feuer aufgesprungen und bewegte sich drohend schnell in Lauranas Richtung. In einem kurzen Kampf hatte Laurana sich zwar befreien können und war geflohen, doch die Wache hatte sie erkannt. Vorwurfsvoll hatte er ihr nachgerufen und sie gebeten stehen zu bleiben. Doch sie wusste es würde keinen Unterschied machen. Sobald der Brief in Silvanesti angekommen war, würde man verstehen was sie beim Lager getan hatte. Und man würde sie und ihre Familie entehrt in die Verbannung schicken. Lorac hingegen, als einziger Sohn des Elfenlords, käme ungeschoren davon.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;i style=""&gt;Damit ist mein Schicksal besiegelt. Ich kann nie wieder zurück nach Qualinost.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Lauranas Gedanken kreisten wie in einem Wirbel um Lorac, ihre Familie und all die anderen die sie nun hinter sich lassen musste. Sie verschärfte ihre Geschwindigkeit erneut um den Schmerz ihrer Seele mit den qualvollen Schmerzen ihres Körpers zu übertönen. So erreichte sie im Morgengrauen die Grenze des Qualinesti Reiches. Sie trieb ihren völlig erschöpften Körper jedoch immer weiter ohne auf die warnenden Signale in ihrer Brust zu achten, das Pfeifen bei jedem Atemzug ignorierend rannte sie immer weiter. Sie hatte bereits jedes Gefühl für Zeit und Schmerz verloren, als gegen Nachmittag ihr katzenhafter Körper seinen Dienst versagte und sie in eine tiefe Schwärze fiel. Sie empfand nichts mehr, als ihr Körper unter einem Ginsterbusch zum erliegen kam. Sie fiel einfach in ein tiefes schwarzes Nichts hinein, ohne Gedanken, ohne Gefühle, ohne Bewusstsein. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;„Gnarr volk uter holen.“ „Ratznargar!! Ratznagar!!“ Ein wildes kreischendes Stimmengewirr zog ihr Bewusstsein aus der Tiefe des Nichts in das sie gefallen war. Ein bohrender Schmerz an ihren Beinen und ihren Handgelenken zog an ihr. Immer weiter hinauf aus dem Nichts, tauchte sie vorbei an Schatten des Schmerzes bis sie das Bewusstsein wieder erlangt hatte. &lt;i style=""&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;i style=""&gt;Wo bin ich? Was ist geschehen? &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Sie erkannte ihre Lage so schnell, dass sie drohte wieder das Bewusstsein zu verlieren. So hart traf sie der Schock der Erkenntnis. Ihre Hände und Beine waren gefesselt, sie lag etwas abseits unter einer mächtigen Eiche und starrte voller Entsetzen auf ein Gruppe Goblins die um ein kleines Feuer herum saßen. Einer der Goblins brabbelte in der kreischenden Goblinsprache auf die anderen ein. Die anderen Goblins starrten gebannt auf den Erzähler und schienen völlig gefesselt von seinem Imponiergehabe. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;i style=""&gt;Wahrscheinlich erzählt er ihnen gerade wie schwierig es war mich gefangen zu nehmen. Ich muss hier weg, wer weiß was sie mit mir anstellen, wenn sie entdecken dass ich wach bin. &lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Lauranas Hände waren ihr auf dem Rücken zusammengebunden, vorsichtig versuchte sie eine der vielen Geheimtaschen an ihrem Lederwams zu erreichen. Nach und nach kam sie immer näher an die Tasche heran. Gerade als sie das kleine Messer zwischen ihre Fingerspitzen bekam deutete einer der Goblins auf Laurana. Er hatte ihre Bewegung bemerkt und sprang nun voller Freude über die gemachte Entdeckung den Erzähler an. Dieser kam ins straucheln und sie vielen rücklings auf das kleine Feuer. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;i style=""&gt;Jetzt oder nie! Komm schon.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Mit einem geschickten Fingertanz bewegte Laurana das Messer zwischen ihre Hände und Schnitt das dünne aber feste lederne Seil durch. Gerade als sie ihre Füße von dem anderen Seil befreit hatte bemerkten die Goblins das ihr Paket begann sich zu bewegen. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;„Tschutzlut! Tschutzlut! Temap gnarr, holen Ektze!“&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;„Mollog!“ „Molloooog!“&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Die Goblins hatten ihre kleinen Schwerter gezogen und stürzten sich auf die Stelle wo Laurana noch vor ein paar Sekunden gelegen hatte. Sie sprang mit einem elfischen Kampfschrei auf und machte einen großen Satz zur Seite. Angestrengt suchte sie mit ihren scharfen Elfenaugen den Platz ab, sie wollte auf keinen Fall ohne ihren Dolch verschwinden. Sie erspähte ihn direkt neben dem kleinen mittlerweile verwüsteten Feuer und rannte auf ihn zu. Die Goblins, die sich durch den unerwarteten Schrei Lauranas zunächst etwas erschrocken hinter die dicke Eiche geflüchtet hatten kamen nun entschlossen um dieselbe herum und stürmten mit wildem Geschrei auf Laurana zu. Gerade als sie ihren Dolch in Händen hielt bemerkte sie wie die fünf Goblins im Halbkreis auf sie zu stürmten. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Laurana wich dem ersten Schwert des Goblins der direkt auf sie zulief aus, stach mit hoher Geschwindigkeit in die Brust des kleinen grünen Goblins und streckte ihn nieder. Sie packte den kreischenden sterbenden Goblin und presste ihn von sich weg nach links in Richtung zwei weiterer anstürmender Goblins. Die drei Goblins prallten zusammen und gaben Laurana genug Zeit sich nach vorne zu bewegen um den beiden Goblins die von ihrer Rechten her angriffen auszuweichen. So gleich setzte sie zu einem Sprint an und erreichte mit wenigen Schritten die Eiche. Auf der anderen Seite der Eiche angekommen zog sie sich den Baum hinauf. Während das wilde und wütende Gekreische der Goblins immer näher kam konzentrierte sich Laurana darauf mit den Schatten zu verschmelzen. Ihr Geist wurde ruhig und ihre Atmung nahm, trotz des Adrenalins und der schmerzhaften kleinen Krämpfe die sie in ihrem ganzen Körper verspürte, einen ruhigen fast merklosen Rhythmus an. Die wohlbekannte Kälte begann langsam ihren Körper von innen her zu durchströmen, dabei begann ihr Geist die Formen der sie umgebenden Schatten zu verinnerlichen. Gerade als die Goblins um den Baum herum streiften war sie völlig mit den Schatten verschmolzen. Die Goblins hatten wohl nie wirklich gedacht, sie würde sich direkt hinter der Eiche verstecken, so stürmten sie mit wütendem Gekreische weiter in den Wald hinein. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;i style=""&gt;Das war knapp. Diese dümmlichen Goblins sind wirklich schlimmer als ich sie mir vorgestellt hatte. Ich werde Lorac…&lt;/i&gt;Laurana brach den Gedanken ab, sofort war die Erinnerung an die letzten Tage zurückgekehrt. Loracs Bitte, die Suche nach der Gesandtschaft die auf dem Weg nach Silvanest war, die Flucht aus dem Elfenreich und all der Schmerz der ihr die letzten Tage auf der Seele lag. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;i style=""&gt;Dummes Elfenmädchen, reiß dich zusammen! Wenn du weiter so verbittert durch die Welt ziehst wirst du noch in einem Kochtopf für Trolle enden! Ich muss hier erstmal weg und dann sehen wir weiter.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Laurana wartete noch einige Minuten auf der Eiche ab, bis sie die Goblins kaum noch hören konnte. Dann schwang sie sich behänd vom dem mächtigen alten Baum und lief weiter Richtung Osten. Laurana gönnte sich nie mehr als vier bis fünf Stunden Rast und schlief kaum, denn zu groß war ihre Angst hier mitten in der Wildnis ein weiteres Mal auf Goblins zu treffen. So kam sie völlig entkräftet und ausgehungert an einem nebligen Vormittag an das Ende des großen Waldes. Die Sonne war noch nicht völlig durch den Nebel gedrungen der die saftigen grünen Täler umschlossen hielt. Doch sie konnte das Dorf und den Rauch der aus vereinzelten Schornsteinen stieg bereits sehen. Hoffnungsvoll wanderte sie auf das Dorf zu. &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/21662653-2202339644803360889?l=www.ariakan.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.ariakan.de/feeds/2202339644803360889/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2008/06/das-elfenmadchen.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/2202339644803360889'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/2202339644803360889'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2008/06/das-elfenmadchen.html' title='Das Elfenmädchen'/><author><name>Marco</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09997783573329635529</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/TAXhwALpX6I/AAAAAAAABtI/U0vGzy7Gozg/S220/25804_1410471183202_1275151799_1177221_4968563_n.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-21662653.post-8418196953595522944</id><published>2008-06-17T22:40:00.004+02:00</published><updated>2010-12-28T08:04:22.461+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geschichten'/><title type='text'>The last Dawn</title><content type='html'>&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Ein schroffer Wind blies den von Rotbuchen geäumten Hügel &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;hinunter ins Tal. Die Abendsonne sank ein Stück tiefer und Charles öffnete die Augen. Er musste eingeschlafen sein, zu bequem war sein Schaukelstuhl. Der feine Staub der sich auf der Veranda gesammelt hatte tanzte in Kreisen davon, als der Wind die Veranda, das alte viktorianische Haus und Charles Hut erfasste. Mit einer schnellen Handbewegung griff Charles schneller zum Hut als der Wind in der Lage gewesen wäre dem alten Mann denselben zu stehlen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Charles stand von seinem alten mit Decken zur Gemütlichkeit verdammten Schaukelstuhl auf und öffnete das Fliegengitter zum Hauseingang. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„Oh Danny, was schaust du denn so betrübt aus? Hab ich etwa das Abendessen schon wieder verpasst? Sag mir doch, wo ist deine Mutter? Kate ?“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Gerade wollte Charles sich an seinem Enkel Danny vorbei in den mit heller Fichte verkleideten Flur des alten Hauses drängen. Doch der blonde 23 jährige, dessen breite Schultern begannen Charles zu überragen ließ, ihn nicht vorbei.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„Großvater. Das essen ist noch nicht fertig, Mutter ruft uns! Setzen wir uns noch einen Moment auf die Veranda. Wir müssen reden!“ &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Erstaunt über die Ruhe und Kraft in der Stimme von Danny wandte sich der alte Mann um und ging ohne ein weiteres Wort zurück auf die Veranda, setzte sich in seinen Schaukelstuhl, griff nach seinem Tabaksbeutel und sah Danny nachdenklich an. Danny blickte sich auf der Veranda um als wäre dieser Ort etwas Neues für ihn. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;„Nun Danny. Warum hast du deinen alten Großvater wieder in die Kälte des Herbstwindes gejagt?“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Danny nahm sich einen Stuhl von einem großen alten Eichentisch vor der Veranda und setzte sich neben Charles auf die Veranda. Erst jetzt bemerkte Danny die innere Anspannung, die Hitze die immer noch in seinem Kopf widerhallte und die weichen Knie, die so typisch waren, nach einer Nacht im Web.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„Großvater. Ich muss wissen wie es damals im großen Krieg war, du weißt schon 2009, als das erste Web plötzlich ausgeschaltet wurde. Ich glaube das.. Nun, das ich etwas nicht richtig verstehe. Wie habt ihr ohne das Web weiter gemacht? Womit habt ihr damals kommuniziert?“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Charles Miene hatte sich bei der Erwähnung des Jahres 2009 so stark verdunkelt als wolle er das letzte Licht des Tages in sich hineinsaugen. Er schaute von Danny herab auf seine Hände und drehte die Zigarette zu Ende. Langsam und bedächtig, seine Miene langsam wieder befriedend, steckte er sich die Zigarette mit seinem alten Benzinfeuerzeug an.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„Nun. Du hast sicher deine Gründe für diese Frage und ich will sie nicht wissen.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Charles gebot Danny mit einer wedelnden Handbewegung ruhig zu sein, bevor dieser auch nur den Laut einer Rechtfertigung hervorbringen konnte. Dabei legte sich der Rauch seiner Zigarette wie eine Schlange um seinen Arm und kroch langsam dem Boden entgegen. Dann begann er zu erzählen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„Es war damals, in der kältesten Phase der globalen Erwärmung. ….&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/21662653-8418196953595522944?l=www.ariakan.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.ariakan.de/feeds/8418196953595522944/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2008/06/last-dawn_17.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/8418196953595522944'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/8418196953595522944'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2008/06/last-dawn_17.html' title='The last Dawn'/><author><name>Marco</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09997783573329635529</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/TAXhwALpX6I/AAAAAAAABtI/U0vGzy7Gozg/S220/25804_1410471183202_1275151799_1177221_4968563_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-21662653.post-5560636252268006891</id><published>2008-02-28T14:31:00.005+01:00</published><updated>2010-12-28T08:04:22.475+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geschichten'/><title type='text'>Abschied</title><content type='html'>&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Wenn dieses Dokument meiner letzten Tage veröffentlicht wird, werde ich bereits tot sein. Doch ich möchte diese Welt nicht verlassen, ohne den Menschen die auf ihrem Weg den meinen gekreuzt haben, eine Erklärung zu geben. So ist dieses Dokument gedacht für meine Freunde, die Passagiere des 6 Uhr 11 Zuges von Köln nach Kall vom Donnerstag den 28. Februar 2008, er wird mein Ende bereiten. Ganz besonders aber allen Menschen, denen ich Leid zugefügt habe. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Es begann vor 5 Nächten, in der Nacht auf Samstag. Es war wohl gegen 1 Uhr, ich hatte gerade geduscht und eine kleine Mahlzeit zu mir genommen, aufgewärmte Nudeln mit Käse. Ich pflege immer etwas zu essen, nachdem ich von der Arbeit nach Hause komme, ich bin als studentische Hilfskraft im Logistikzentrum des Aldi-Süd in Niederpleiß angestellt. Feierabend hatte ich an diesem Tag etwa gegen 23 Uhr. So schlief ich wohl gegen halb 2 Uhr in der Nacht zu Samstag sehr müde ein. Ich bin kein großer Träumer und meistens erinnere ich mich nicht an meine Träume, doch seid dieser besagten Nacht holt mich dieser entsetzliche Alptraum immer wieder ein, ich bete immer noch zu den Göttern das es reine Einbildung ist. Das mir meine wilde Fantasie nur einen Streich in den letzten Tagen gespielt hat. Doch zuviel steht auf dem Spiel und ich fühle die Veränderung immer deutlicher. Um verständlicher zu machen welche Art Traum mich verfolgt, gebe ich nun den wesentlichen Inhalt meines Tagebuchs der letzten Tage wortgetreu wieder, in dem ich die Träume der letzten Nächte niedergeschrieben habe. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Samstag 23.02.2008&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;„…. Ich finde mich in einem dunklen alten Buchenhain wieder, es ist Nacht. Ein seltsames Gefühl von Macht durchströmt meinen Körper. Meine Sinne scheinen extrem scharf zu sein, eigentlich dachte ich, dass man im Traum seine Sinne nur bedingt wahrnimmt. Ein Geräusch weckt meine Aufmerksamkeit, ich lausche, wittere. Und da kommt zu dem Geräusch ein atemberaubender Geruch an meine Nase. Vorsichtig, ohne einen Laut zu machen, schleiche ich dem Geruch und den Geräuschen folgend voran. Zwischen Buchen und kleinerem Gestrüpp hindurch, mein Blick fällt auf einen kleinen Weg der sich unterhalb einer Böschung durch den Wald schlängelt. Das Geräusch und der Geruch sind jetzt so nah, dass ich vergeblich mit meinen Augen alles absuche. Doch da ist nichts, nichts als das fahle Mondlicht das zwischen den Buchen auf den Weg fällt. Gespenstische Schatten fallen über den Weg und der Wind spielt leise eine Melodie zwischen den blattlosen Buchen. Doch ich empfinde keine Angst, nur immer wieder diese Kraft die mich durchströmt. Endlich sehe ich was meine Aufmerksamkeit geweckt hat. Ein rotes T-Shirt auf einem grauen Rollkragenpullover, eine schwarze Jogginghose, langes gelocktes Haar und einen starken ruhigen Herzschlag. Ich fühle wie mich ihr Duft anzieht, fühle das Spannen meiner Muskeln, als wäre ich ein wildes Tier das sich jede Sekunde auf seine Beute stürzt. Im nächsten Moment jedoch, biegt sie dem Weg folgend ab und erreicht eine Straße die direkt in die Stadt führt.“ &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Sonntag 24.02.2008&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;„…. Ich habe letzte Nacht wieder von ihr geträumt, meine Sinne erschienen mir wieder äußerst scharf, ich kann nur schwer beschreiben was ich empfand. Doch es schien als könne ich ihre Gedanken hören und dann wieder nicht. Sie hatte gerade den Waldweg verlassen, da sprang ich die Böschung zum Weg hinunter und schnüffelte an ihren Fußspuren. Ihr Geruch brachte mich so sehr in Wallung, das ich diesen Traum wohl als erotisch bezeichnen müsste, wäre es nicht so eine abnorme Situation ….. Ich scheine zu hart zu arbeiten, fühle mich nicht erholt, mein Körper fühlt sich an wie Stein. Ich hab beschlossen jetzt jeden Morgen Liegestützen zu machen und ein wenig zu laufen bevor ich mich an die Arbeiten für die Uni mache.“&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Montag 25.02.2008&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;„… Ich hab wieder von dem Buchenwald und der Frau geträumt. Es scheint als habe sie mich dieses mal bemerkt, ich konnte so etwas wie Angst riechen als ich mein Bewusstsein sehr nah an ihres herangebracht habe um ihre Gedanken zu hören. Es schien mir als könnte ich ganz leicht ihre Gedanken lesen. Es war als müsse ich nur mein Bewusstsein auf sie konzentrieren. So als würde man durch einen Nebel streifen und auf ein Licht zugehen das plötzlich im Dunkel erscheint. Jedenfalls konnte ich ihre Angst spüren als ich die äußeren Grenzen ihres Bewusstseins berührte, es war ein sehr schönes Gefühl.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Heute eine Stunde gelaufen. Mich wundert, wie fit ich doch bin. Anschließend konnte ich sogar noch 30 Liegestützen machen.“&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Dienstag 26.02.2008&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;„ Wieder habe ich von Ihr geträumt. Julia ist ihr Name, ich konnte es einfach in ihrem Bewusstsein lesen. Ich bin ihr dieses mal ein Stück gefolgt, habe ihr Bilder in den Kopf gesetzt. Bilder von einem schwarzen Wolf der ihr nachsetzt. Ihrer Fährte folgt um sie wie ein frisches Lamm zu reißen und sich an ihrem Blut zu laben. Ihre Angst war beinah physisch spürbar. Ihr Duft zieht mich immer mehr an. Es ist als wäre ich immer wieder in diesem Buchenwald nur um auf sie zu warten. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Heute einen Artikel im Internet über das bewusste verändern von Träumen gelesen. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;… Ich fühlte mich heute wieder nicht erholt. Diesmal schaffte ich sogar 50 Liegestützen. Ich habe entsetzliche Kopfschmerzen bekommen. Scheinbar war mein IPod beim joggen zu laut. &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;… Julia ging mir den ganzen Tag nicht mehr aus dem Kopf, immerzu sehe ich ihre schwarzen Locken vor meinen Augen, höre ihren Atem, ja spüre fast das Pochen ihres Herzens. Es erregt mich immerzu wenn ich an sie denke. Ich hoffe inständig das ich diese Nacht wieder von ihr Träume, wer immer sie auch ist, sie ist etwas ganz besonderes.“&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Mittwoch 27.02.2008&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;„… ich war im Traum wieder in dem Buchenwald, doch Julia kam nicht. So lief ich die ganze Nacht ihre alte Fährte entlang, sie war immer noch stark. Verzweifelt schrie ich auf als sie nach scheinbar ewiger Zeit nicht aufkreuzte. Ich kann mich nicht deutlich erinnern, doch ich meine es klang als heulte ein Wolf in dem Buchenwald. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Bin eben 2h gejoggt und habe nach 80 Liegestützen aufgehört zu zählen, mein Körper scheint randvoll mit Energie, dennoch fühle ich mich seltsam müde. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Heute habe ich zufällig einen Bericht über Methoden zum bewussten träumen gesehen. Ich werde diese Nacht versuchen meinen Traum zu beeinflussen, so dass Julia wieder da ist. Sie fehlt mir, ist sie auch nur eine Traumgestalt, so fehlt mir dieses Gefühl das ich im Traum empfinde. Ich fürchte zwar, dass es zu spät ist und Dienstag Nacht bereits das Ende dieser so seltsam real wirkenden Träume war. Doch ich will es versuchen.“&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Oh ihr Götter, vergebt mir. Ich will nun schildern was ich letzte Nacht zu träumen glaubte.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Es ist wieder der Buchenwald, deutlich rieche ich das alte modrige Laub. Es bedeckt den Boden mit dem Kleid des Verfalls, das der Herbst zu schneidern pflegt. Geräuschlos kauere ich auf der Böschung am Rande des Weges den sie immer nimmt. Meine Hände greifen voller Anspannung in den feuchten Boden unter mir. Nicht lange muss ich warten, da taucht ihre Witterung getragen vom Wind bei mir auf. Die Erregung in mir steigert sich, ein Gefühl des Glücks, ein kleiner Funken des Erkennens, ich beherrsche diesen Traum. Mein ganzer Körper zittert leicht, ungehörige Vorfreude und Anspannung mischen sich in mein Herz. Ihre Schritte werden lauter, sie kommt näher, immer näher. Da ich spüre bereits ihr Bewusstsein, hast du mich erwartet kleines? Zaghaft, wie eine Idee lege ich mich in ihren Geist und lausche ihren Träumen, lausche ihren Ängsten, lausche ihre Wünschen. Gerade passiert sie die Stelle an der ich in der Böschung lauere. Da packt mich ein innerer Gedanken, lass sie nicht fort. Nimm sie jetzt! Lass sie nie wieder gehen. Kurzes Zögern, doch meine Erregung ist nicht mehr zu bändigen. Ich setze an und springe. Ein kurzer Schrei, doch ich habe bereits meine Hand um ihren Kiefer geschlossen und presse ihn mit aller Macht zusammen. Behutsam dringe ich weiter in ihren Geist vor, suche, suche immer tiefer nach dem einen Ding. Da ist es, die Kontrolle über ihren Körper. Nur ein kleiner Schnitt meines Geistes und ihr Bewusstsein ist nicht mehr in der Lage ihren Körper zu kontrollieren. Sofort lässt der Widerstand nach und ich löse meinen Griff um ihren Kiefer. Ihre Angst gleicht nun einem reißenden Strom, immer schneller und heftiger schlägt ihr Herz. Überwältigend ist ihr Geruch, eine Mischung aus ihrer ureigenen Angst und der Erregung die ich in ihrem Geist langsam aber stetig aufbaue. Ich lege ihren Kopf zur Seite und schmecke den kalten Angstschweiß der sich auf ihrem heißen Hals bildet. Meine Erregung geht ins unermessliche. Sie bettelt, ihr Geist schreit auf, ihre Panik ist nahezu endlos. Immer tiefer sinkt sie in ihre eigene Seele zurück. Ich darf sie nicht verlieren, noch nicht, sie soll fühlen was ich mache, sie soll dabei sein wenn ich es tue. Ihre Angst ist mein Antrieb. Vorsichtig treibe ich meine Zähne in ihren Hals, schmecke ihr warmes Blut. So voller Leben, ein Geschmack aus Angst und sexueller Erregung. Immer tiefer dringe ich in ihr Bewusstsein ein. Ich verliere die Kontrolle, meine Erregung ist so stark, ich muss es tun. So reiße ich ihr die Kleider von ihrem heißen Leib und Presse sie gegen die Böschung, der Geruch des Waldes, ihre Angst, ihre aufkeimende Lust verschmelzen zu einem Cocktail der mich an die Grenzen treibt. Ich treibe in sie hinein. Tiefer, immer tiefer in ihren Körper und in ihr Bewusstsein. Immer tiefer flieht sie vor mir, immer weiter in sich selbst zurück. Immer weiter ziehe ich ihr nach, immer tiefer, immer fester stoße ich in sie hinein. Endlich, endlich sie wird mein sein. Mein Moment höchster Erregung vermischt sich mit ihrem Punkt schlimmster Angst, sie hat sich völlig zurückgezogen. Da, in diesem Punkt der Einheit reiße ich ihren Brustkorb entzwei, treibe meine Zähne in ihr Herz und labe mich an ihrer Seele. So überwältigend ist dieses Gefühl, das ich selbst jetzt, da ich nur davon berichte die Erregung beinahe genauso stark wieder empfinde. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Ich dachte es seih ein Traum, dachte alles wäre nur ein Spiel. Ließ meinen Gefühlen die Kontrolle, ich schwöre, ich dachte es sei ein Traum. Doch heute früh erwachte ich und hatte den Geschmack von Blut in meinem Mund. Ich ging ins Bad und wusch mir den Mund aus, konnte aber keine Wunde an meiner Zunge oder meinem Zahnfleisch entdecken. Nachdem ich das Radio angestellt hatte, hörte ich die Meldung „… Julia Schleier wurde heute Morgen am Rand des Stadtwaldes tot aufgefunden. Ein Augenzeuge berichtete unserem Reporter vor Ort, dass sie nackt und mit aufgebrochenem Brustkorb im Wald gelegen habe. Die Polizei geht von einem Gewaltverbrechen aus. Ein Sprecher der Polizei meinte, dass alles auf einen Ritualmord hindeutet, man könne aber ein Sexualverbrechen ebenfalls nicht ausschliessen. Die Leiche der Stadtbekannten Nachwuchspolitikerin wird derzeit gerichtsmedizinisch untersucht. Wir halten sie auf dem laufenden.“&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Ich fühle wie dieses Tier in mir immer stärker wird. Immer mehr meines wachen Seins wird vereinnahmt durch dieses berauschende Gefühl. So habe ich mich entschlossen dieser Sache ein Ende zu machen. Wir sehen uns auf der anderen Seite. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/21662653-5560636252268006891?l=www.ariakan.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.ariakan.de/feeds/5560636252268006891/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2008/02/abschied_28.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/5560636252268006891'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/5560636252268006891'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2008/02/abschied_28.html' title='Abschied'/><author><name>Marco</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09997783573329635529</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/TAXhwALpX6I/AAAAAAAABtI/U0vGzy7Gozg/S220/25804_1410471183202_1275151799_1177221_4968563_n.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-21662653.post-1277221157631305672</id><published>2007-12-07T00:19:00.003+01:00</published><updated>2010-12-28T08:04:22.481+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedichte'/><title type='text'>tanz mit uns....</title><content type='html'>Lustig spielt die Flöte über den Sonnenuntergang,&lt;br /&gt;zaghaft beginnt der Tanz der Tänze.&lt;br /&gt;Sanft und anmutig, in der Wehmut eines sterbenden Tages,&lt;br /&gt;geboren wird die Nacht. &lt;br /&gt;Immer schneller, in Wirbeln sich verlierend, immer schneller.&lt;br /&gt;Die große Dunkelheit umringt den Tanz.&lt;br /&gt;Das Feuer prasselt glitzernde Funken empor&lt;br /&gt;Sterne funkeln, Funken glitzern, bis zum Morgen.&lt;br /&gt;Der Tanz der Tänze.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/21662653-1277221157631305672?l=www.ariakan.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.ariakan.de/feeds/1277221157631305672/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2007/12/tanz-mit-uns_07.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/1277221157631305672'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/1277221157631305672'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2007/12/tanz-mit-uns_07.html' title='tanz mit uns....'/><author><name>Marco</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09997783573329635529</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/TAXhwALpX6I/AAAAAAAABtI/U0vGzy7Gozg/S220/25804_1410471183202_1275151799_1177221_4968563_n.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-21662653.post-33263870875427526</id><published>2007-12-07T00:14:00.004+01:00</published><updated>2010-12-28T08:04:22.482+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedichte'/><title type='text'>He du !</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:180%;"&gt;komm zu mir, suche mich !&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;du findest mich , komm schon&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;so ein kleiner Funke, so winzig&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;du siehst mich erst,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;wenn ich schon tief in deinem Herzen bin.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/21662653-33263870875427526?l=www.ariakan.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.ariakan.de/feeds/33263870875427526/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2007/12/he-du_07.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/33263870875427526'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/33263870875427526'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2007/12/he-du_07.html' title='He du !'/><author><name>Marco</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09997783573329635529</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/TAXhwALpX6I/AAAAAAAABtI/U0vGzy7Gozg/S220/25804_1410471183202_1275151799_1177221_4968563_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-21662653.post-4760274778959471487</id><published>2007-12-01T14:19:00.002+01:00</published><updated>2010-12-28T08:04:22.487+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedichte'/><title type='text'>leichte Kost</title><content type='html'>feine winde ziehen&lt;br /&gt;streicheln durch haare&lt;br /&gt;samtenes kleid &lt;br /&gt;behütend den glanz &lt;br /&gt;voll schmerz und trauer&lt;br /&gt;von hoffnung gehalten&lt;br /&gt;zart und geheim&lt;br /&gt;ein funke im nichts&lt;br /&gt;leise tropfen glänzend&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/21662653-4760274778959471487?l=www.ariakan.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.ariakan.de/feeds/4760274778959471487/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2007/12/leichte-kost_01.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/4760274778959471487'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/4760274778959471487'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2007/12/leichte-kost_01.html' title='leichte Kost'/><author><name>Marco</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09997783573329635529</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/TAXhwALpX6I/AAAAAAAABtI/U0vGzy7Gozg/S220/25804_1410471183202_1275151799_1177221_4968563_n.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-21662653.post-6247455413173293731</id><published>2007-10-11T19:13:00.002+02:00</published><updated>2010-12-28T08:04:22.491+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geschichten'/><title type='text'>Just a day ....</title><content type='html'>&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Der rot bemalte Zug hielt in dem kleinen Bahnhof mit einem unsanften Ruck an. Er stand schon&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;viel zu lange an der automatischen Tür ohne den Knopf zu drücken. Schließlich hob er schwerfällig den Arm, drückte den mit grünen LED’s umrahmten Knopf. Der Knopf blinkte jetzt rot auf und die Tür öffnete sich. Der hereinströmende Wind schoss ihm ins Gesicht, dabei warf der Wind ihm dicke kalte Regentropfen ins Gesicht. Er stieg aus und legte den Kopf steil gegen den Wind. Immer stärker prasselten die Regentropfen gegen sein Gesicht. Erst jetzt bemerkte er wie heiß und trocken es im Zug gewesen war. Er hatte das Gefühl, dass seine Haut das Wasser wie die Wüste aufsog. Er wünschte sich in diesem kalten Wasser zu ertrinken, eins werden mit dem Wasser, flüssig werden. Den Schmutz, die Qual seiner ganzen Vergangenheit abzuwaschen. Er ging über den Bahnhofsplatz, starrte vor sich hin und nahm die Welt, die Menschen und ihre Hektik nicht mehr wahr. Sein Blick glitt über das grau gewordene Bahnhofsschild das Kall zeigte, ging weiter über den nassen Asphaltboden, der an seinen Ecken mit einer hässlichen grauen hüfthohen Betonmauer umrahmt war. „Staub, alles nur Staub und Schatten.“, dachte er. Seine Zähne fühlten sich trocken an, seine Beine schmerzten, als hätte er sich besonders anstrengen müssen die Mauer hinter sich zu lassen. Er ging weiter, die brüchige Treppe hinunter. Durch die Graffiti verzierte Unterführung. „Ein Blick! Halbstarke. Doch ein Krieg ist mir wohl verwehrt.“, war sein Gedanke. Müde blickten seine Augen dabei, eine Gruppe halbstarker Türken an, die in der Unterführung herumlungerten. Sein Blick traf den eines der Halbstarken, nicht länger als 3 Sekunden und er bog ab und verlor die Kids aus dem Blick, aus den Gedanken, aus seiner trockenen Welt. Der Regen begrüßte ihn wieder als er die nach Marihuana und Pisse stinkende Unterführung verließ und auf den Parkplatz zuging. &lt;/p&gt;&lt;div&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/21662653-6247455413173293731?l=www.ariakan.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.ariakan.de/feeds/6247455413173293731/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2007/10/just-day_11.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/6247455413173293731'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/6247455413173293731'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2007/10/just-day_11.html' title='Just a day ....'/><author><name>Marco</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09997783573329635529</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/TAXhwALpX6I/AAAAAAAABtI/U0vGzy7Gozg/S220/25804_1410471183202_1275151799_1177221_4968563_n.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-21662653.post-4899584505055426862</id><published>2007-10-11T18:56:00.002+02:00</published><updated>2010-12-28T08:04:22.493+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedichte'/><title type='text'>Wieder, son Mist.....</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Klares kühles Wasser aus&lt;br /&gt;meiner Seele fließt.&lt;br /&gt;Mein Wesen gab ich auf,&lt;br /&gt;floß voll Glück, voll Liebe.&lt;br /&gt;Land des Ahornsirup,&lt;br /&gt;süß und heiß ist die Zeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zukunft fließt in Träumen,&lt;br /&gt;bewacht von dir, Liebe.&lt;br /&gt;Ich atme ein, Freude,&lt;br /&gt;Glück die Seele erfüllt.&lt;br /&gt;Wesen mein Glück trinken,&lt;br /&gt;Glanz in ihren Augen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wasserfall wird Schicksal,&lt;br /&gt;nicht verweilt dort mein Glück.&lt;br /&gt;Ein Feuer heiß und wild,&lt;br /&gt;lässt mein Glück verbrennen.&lt;br /&gt;Nur ein Tropfen fällt noch,&lt;br /&gt;alleine immer zu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fällt durch Dunkelheit&lt;br /&gt;ins Licht, als Träne&lt;br /&gt;in dein Gesicht.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/21662653-4899584505055426862?l=www.ariakan.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.ariakan.de/feeds/4899584505055426862/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2007/10/wieder-son-mist_11.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/4899584505055426862'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/4899584505055426862'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2007/10/wieder-son-mist_11.html' title='Wieder, son Mist.....'/><author><name>Marco</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09997783573329635529</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/TAXhwALpX6I/AAAAAAAABtI/U0vGzy7Gozg/S220/25804_1410471183202_1275151799_1177221_4968563_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-21662653.post-4252921172035158095</id><published>2007-08-31T00:46:00.002+02:00</published><updated>2010-12-28T08:04:22.500+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geschichten'/><title type='text'>Der Morgen</title><content type='html'>&lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%; text-align: justify;"&gt;Kaum hatte er die Augen aufgeschlagen, war es wieder da. Das Gefühl der Trägheit. Eine Last die so schwer auf seinem alten gebrochenen Körper lastete. Es war 8:00 Uhr und langsam schob er seine Hand zu dem lärmenden Handy um es zur Ruhe zu bringen. Wie lange hatte er geschlafen ? Es müssen drei oder vier Stunden gewesen sein seit er das letzte mal aus einem üblen Alptraum &lt;span lang="de-DE"&gt;hoch geschreckt&lt;/span&gt; war. Er begann zu rechnen, von 22:00 bis 8:00. „Ach was solls, es spielt keine Rolle wie lange ich geschlafen habe. Mein Körper schmerzt, meine Seele stirbt in ihrem Selbstmitleid und es ist wieder einer dieser Tage an denen mein Körper nicht wach werden will.“ Langsam quälte er sich aufrecht in seinem Bett nach oben, die Müdigkeit und das weiche warme Bett verdrängend. Es war Freitag, Wochenende ! Doch die Freude die er früher gehabt hatte an einem Freitag aufzustehen und den Morgen zu genießen war lange vorbei. Schon seit Monaten stand einfach zu viel auf dem Spiel. Es war nicht die Welt die er bemitleidete, es waren nicht die Menschen die er zu retten versuchte. Nein! Einzig seine Seele wollte er vor den Göttern und ihren falschen Illusionen retten. Langsam stand er auf und dehnte seinen schmerzenden Rücken dem kalten trüben Licht entgegen das durch seine gelben Vorhänge ins Fenster drang. Die Sonne müsste man sein, dachte er, sie geht von alleine auf und am Abend wieder alleine unter, voller Energie liegt sie in einem &lt;span lang="de-DE"&gt;himmlischen&lt;/span&gt; Bett aus Nichts und Milliarden von Seelen drehen sich jeden Tag um sie herum, sehnen sich nach ihr an kalten Tagen, erfreuen sich ihrer Kraft beim Essen und leben nur weil ihr sich dieser sonst so kalte Planet zudreht. Langsam, dem knacken und spannen seines Rückens lauschend, ging er ins Bad. Die braunen viel zu alten Kacheln begrüßten ihn im wehklagen eines Badezimmers, dass schon viel zu lange keine Renovierung mehr &lt;span lang="de-DE"&gt;erlebt &lt;/span&gt;hatte. Er war kein schmutziger Mann, aber sooft er auch das Bad putzte, so ward ihm der Eindruck immer derselbe. Den Dreck, den er wahrzunehmen glaubte konnte er nicht abwaschen. So stand er vor der Toilette, entspannte sich, entleerte seinen wenig duftenden Morgenurin ins Klo. &lt;span lang="de-DE"&gt;Dreißig&lt;/span&gt; Sekunden Entspannung, das waren die einzigen Sekunden an diesem Tag von denen man sagen konnte das er sich etwas entspannte. Im selben Moment als er in den Spiegel sah, der über dem Waschbecken, direkt zwischen Dusche und Toilette hing, verlor sich das Gefühl der Entspannung in die Sorgen des Tages eines unglücklichen Mannes. In Gedanken hing er noch dem Alptraum der letzten Nacht nach, als er leise zu sich sagte. “Wenn dieser Traum nur einen Tag Realität wird, kann sich die Welt die Kugel geben.“ Langsam begann sein Herz mit schnelleren Schlägen neben seinem Bewusstsein auch die restlichen Teile seines Körpers zu beleben, nicht das es etwas &lt;span lang="de-DE"&gt;Gutes&lt;/span&gt; wahr die schmerzenden Gelenke zu fühlen und die Verspannungen zu merken die sich durch seinen ganzen Körper zogen. Doch jetzt war er  wenigstens wach genug um nicht in der Dusche durch einen unachtsamen Fehltritt das Gleichgewicht zu verlieren und auf eine der scharfkantigen &lt;span lang="de-DE"&gt;Armaturen&lt;/span&gt; zu fallen. So trafen ihn laut und hart die Tropfen des Wassers aus der Duschbrause. Immer &lt;span lang="de-DE"&gt;heißer&lt;/span&gt; drehte er das Wasser um seinem Körper ein wenig mehr das Gefühl von Entspannung zu schenken. Dabei fiel ihm auf das sein Traum ebenfalls in der Dusche begonnen hatte. Gleich nachdem er geduscht war hatte es an der Tür geklingelt und  er war hastig nur mit einem Handtuch bekleidet zur Tür geeilt. Dort hatte er gestanden, nur getrennt durch eine Holztür von ihm.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/21662653-4252921172035158095?l=www.ariakan.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.ariakan.de/feeds/4252921172035158095/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2007/08/der-morgen_31.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/4252921172035158095'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/4252921172035158095'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2007/08/der-morgen_31.html' title='Der Morgen'/><author><name>Marco</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09997783573329635529</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/TAXhwALpX6I/AAAAAAAABtI/U0vGzy7Gozg/S220/25804_1410471183202_1275151799_1177221_4968563_n.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-21662653.post-7494160671015759341</id><published>2007-07-28T13:52:00.003+02:00</published><updated>2010-12-28T08:04:22.505+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedichte'/><title type='text'>Der Traum</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/RrDENVLC_QI/AAAAAAAAAAM/BPRhpXwuFek/s1600-h/rattlesnake.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/RrDENVLC_QI/AAAAAAAAAAM/BPRhpXwuFek/s320/rattlesnake.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5093786911856852226" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ich sah im Traum eine Fledermaus die auf einer riesigen Krähe saß. &lt;br /&gt;Die Fledermaus flog fort, die Krähe schrieh mich an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Traumtanz über Felder, Hecken und Zäune&lt;br /&gt;Die Klapperschlangen,&lt;br /&gt;so zahlreich, in jedem Loch wartend, den tödlichen Biß gelassen zurückhaltend.&lt;br /&gt;Den Kopf zur Ruh gebettet neben dem Auge der Schlange,&lt;br /&gt;böse Gedanken zischend.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/21662653-7494160671015759341?l=www.ariakan.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.ariakan.de/feeds/7494160671015759341/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2007/07/der-traum.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/7494160671015759341'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/7494160671015759341'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2007/07/der-traum.html' title='Der Traum'/><author><name>Marco</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09997783573329635529</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/TAXhwALpX6I/AAAAAAAABtI/U0vGzy7Gozg/S220/25804_1410471183202_1275151799_1177221_4968563_n.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/RrDENVLC_QI/AAAAAAAAAAM/BPRhpXwuFek/s72-c/rattlesnake.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-21662653.post-3511648255623398605</id><published>2006-04-17T01:47:00.002+02:00</published><updated>2010-12-28T08:04:22.528+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedichte'/><title type='text'>A small hope</title><content type='html'>A small hope lets me go on,&lt;br /&gt;a small hope lets me hold on.&lt;br /&gt;Thinking of what i had,&lt;br /&gt;wishing for another second,&lt;br /&gt;happyness that was given to me,&lt;br /&gt;i wasted it to fast.&lt;br /&gt;How can a heart not break when it loves ?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/21662653-3511648255623398605?l=www.ariakan.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.ariakan.de/feeds/3511648255623398605/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2006/04/small-hope_17.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/3511648255623398605'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/21662653/posts/default/3511648255623398605'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ariakan.de/2006/04/small-hope_17.html' title='A small hope'/><author><name>Marco</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09997783573329635529</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_3-58C2wupxg/TAXhwALpX6I/AAAAAAAABtI/U0vGzy7Gozg/S220/25804_1410471183202_1275151799_1177221_4968563_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
